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Schloss Burg bei Solingen:
Das "Kleine Ostpreußentreffen" im Hof der Gedenkstätte der deutschen Heimatvertriebenen

Ohne Heimat keine Zukunft
Im Zeichen der Elchschaufel:
„Kleines Ostpreußentreffen“ auf Schloss Burg an der Wupper

von Dieter Göllner

Es muss auch mal Gelegenheiten geben, bei denen genug Zeit zum Plachandern da ist, bei denen man sich mit ostpreußischen Spezialitäten verwöhnen lässt, bei denen man in Erinnerungen schwelgt, der Toten gedenkt und dem Glockengeläut lauscht. Und nur wer weiß, wo er herkommt, verfügt über die Orientierung, seine Zukunft zu gestalten. Verständlich, dass Jung und Alt im immer stärker zusammenwachsenden Europa sich mit einer aktiven Mitgestaltung einer friedlichen Zukunft auseinandersetzen. All das und noch viel mehr gab es beim diesjährigen „Kleinen Ostpreußentreffen“ Anfang Juli auf Schoss Burg an der Wupper.

Der Einladung der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, zur traditionellen Kulturveranstaltung im Hof der Gedenkstätte der deutschen Heimatvertriebenen auf Schloss Burg bei Solingen waren zahlreiche Gäste gefolgt. Der Landesvorsitzende Jürgen Zauner und sein Team hatten ein abwechslungsreiches und informatives Programm zusammengestellt, das sowohl die älteren Landsleute als auch die Vertreter der mittleren und jungen Generation berücksichtigte.

Im offiziellen Teil der Begegnung gab es Grußworte und Ansprachen von Persönlichkeiten des politischen und sozialen Lebens in Nordrhein-Westfalen sowie von Vertretern der Landsmannschaft, darunter Dr. Wolfgang Thüne, Prof. Dr. Ulrich Penski und Stefan Hein. Den Anwesenden wurde auch der Gruß des BdV-Landesvorsitzenden Hans-Günther Parplies überbracht, der diesmal leider nicht persönlich dabei sein konnte.

Auf dem Programm standen neben der Kundgebung, dem Läuten der Königsberger und Breslauer Glocken und dem Totengedenken mit Kranzniederlegung in der Gedenkstätte der deutschen Heimatvertriebenen auch eine Ehrung. Werner Schuka und Jochen Zauner wurden mit der Silbernen Ehrennadel für ihr Engagement in der modernen medialen Kommunikation und Präsentation ostpreußischer Belange und Aktivitäten ausgezeichnet [Ostdeutsches Diskussionsforum, Ostpreußen-TV, OPR-Mediathek].

Der Festredner Prof. Dr. Patrick Sensburg, MdB, erinnerte vor der Kulisse von Schloss Burg an den 21. Oktober 1951, als hier die Gedenkstätte des deutschen Ostens eingeweiht wurde und in Anwesenheit des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss (FDP) erstmals die drei aus Ostdeutschland stammenden Glocken geläutet wurden. Sensburg würdigte zugleich auch den 63. Geburtstag der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Landsmannschaft Ostpreußen. In seiner Ansprache beleuchtete der Festredner zwei Kernthemen: zum einen die Leistung der Heimatvertriebenen beim Wiederaufbau unseres Landes und bei der Versöhnung, zum anderen die Bedeutung der Heimatvertriebenen bei der Zukunftsgestaltung von Europa.

Aus aktuellem Anlass erwähnte  Patrick Sensburg auch die Verdienste des „wahren Europäers“ Otto von Habsburg, der zeit seines Lebens für die Versöhnung der europäischen Völker eingetreten war. Unsere Aufgabe sei es, so der Festredner, das Vermächtnis von Persönlichkeiten wie Otto von Habsburg zu pflegen, indem wir uns für die Versöhnung, für das menschliche Miteinander, gegen jeden Radikalismus, gegen Vertreibung in jeglicher Form und für Europa und seine Werte einsetzen.

Dr. Bärbel Beutner leitete den musikalisch umrahmten, mit Tänzen und Gedichtvorträgen bereicherten „Bunten Reigen“, an dem sich unter anderem die Dabringhausener Musikanten und die Volkstanzgruppe Wermelskirchen beteiligten.

Die Mitglieder aus den fünf nordrhein-westfälischen Regierungsbezirken der Landesgruppe im Zeichen der Elchschaufel boten an mehreren Ständen Kostproben von typisch ostpreußischen Spezialitäten an. Andere wiederum führten das traditionelle Weben von bunten Jostenbändern vor. Und was wäre ein Ostpreußentreffen ohne Bernstein? Natürlich fehlte ein reichlich mit gold-gelben Schmuckgegenständen bestückter Bernstein-Stand nicht.

Am Büchertisch der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen weckten auch diesmal seltene Schriften, Erinnerungsbücher und die jährlich erscheinenden „Ostdeutschen Gedenktage“ das Interesse der Besucher.

Ein reges Stelldichein der Generationen war am Stand des „Bundes Junges Ostpreußen“ zu beobachten. Die jungen Leute stellten sich und ihre landsmannschaftlichen Aktionen anhand von Informationsmaterial, Büchern und Broschüren vor. Die älteren Semester wiederum trugen mit Erinnerungen und Geschichten von anno dazumal zu einem lebendigen Bild der Vergangenheit bei.

Quelle:
Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt, 30/11 v. 30.07.2011



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