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  <title>Ostdeutsche Heimatarbeit</title>
  <updated>2013-10-24T11:55:48Z</updated>
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    <name>Ostdeutsches Diskussionsforum</name>
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  <subtitle type="text">ausgewählte Presseberichte zur Ostdeutschen Heimatarbeit</subtitle>
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    <title>Tempelhüter: Rückkehr trotz Hindernissen - Förderverein »Hilfe für Trakehnen e. V.« wirkte unermüdlich, bis Russen einlenkten.</title>
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    <updated>2013-10-24T11:52:19Z</updated>
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    <content>&lt;img src=&quot;http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2013/Images/Tempelhueter.jpg&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Festakt der Regionalverwaltung Kaliningrad wurde am 29. September der vom Förderverein „Hilfe für Trakehnen e. V.“ beauftragte und finanzierte Bronzeabguss der historischen Tempelhüter-Statue von 1932 auf dem angestammten Sockel vor dem Landstallmeister-Haus enthüllt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Hauptgestüts Trakehnen/Ostpreußen und dessen Verdienste für die Pferdezucht beauftragte die Preußische Gestütverwaltung Berlin den Bildhauer Prof. Reinhold Kuebart mit dem Guss der lebensgroßen Bronzestatue des Trakehner Hauptbeschälers Tempelhüter und machte diese dem Hauptgestüt 1932 zum Geschenk. Bis 1945 stand sie vor dem Land-stallmeister-Haus und wurde dann von der Roten Armee nach Moskau verbracht, wo sie heute im Museum der Landwirtschaftlichen Akademie zu betrachten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der steinerne Sockel der Statue verblieb in Trakehnen und wurde als Ehrenmal besetzt mit einem Findling, in dem das Seitenprofil eines Stahlhelm tragenden Rotarmisten eingeschlagen war.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Hitzige Diskussion um Königsberg: Fachleute uneins über den Umgang mit der Geschichte und Zukunft der Pregelmetropole.</title>
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    <updated>2013-05-29T18:50:56Z</updated>
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    <content>&lt;img src=&quot;http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2013/Images/Marina-Jadowa.jpg&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 10. bis 12. Mai fand in der Academia Baltica bei Flensburg eine deutsch-russische Begegnung mit dem Titel „Königsberg-Kaliningrad: Gedächtnis und Gegenwart“ statt, bei der die Vergangenheit und die Gegenwart der Stadt zur Sprache kamen. Im Rahmen der Veranstaltung kam es zu hitzigen Diskussionen um eine mögliche Umbenennung der Stadt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der große Andrang auf das deutsch-russische Seminar der Academia Baltica in der Senkelmark Akademie beweist, wie brandaktuell das Thema „Königsberg“ ist. Von 120 Anmeldungen konnten nur 90 berücksichtigt werden. Ein Großteil der Referate wurde von den angereisten russischen Teilnehmern gehalten, von Vertretern aus Kultur und Wissenschaft, die beruflich mit dem Erhalt des kulturellen und historischen Erbes Königsbergs im heutigen „Kaliningrad“ zu tun haben. Die Vorträge führten zu heißen Diskussionen zwischen deutschen und russischen Teilnehmern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein zentrales Thema der Diskussion war die Umbenennung der Stadt. Obwohl diese Frage gar nicht Gegenstand des Referats „Die Kaliningrader und Königsberg: die politische Dimension der Alltagskultur“ des deutschen Journalisten Thoralf Plath war, der über die politische Dimension der Alltagskultur sprach, lösten seine Aussagen am Rande zu diesem Thema heftige Reaktionen aus. Thoralf Plaths Meinung: „Die Wahrscheinlichkeit einer Rückbenennung sehe ich bei 1,5 Punkten bei einer Skala von 10. Mir persönlich ist die Umbenennung gleichgültig. Die beste Variante wäre, die Stadt Kaliningrad-Königsberg oder umgekehrt zu nennen.“ Nach Plaths Ansicht nennen die Bürger ihre Stadt ohnehin wie sie wollen, „der eine Königsberg, der andere Kaliningrad“. All das sei in der Sprache erlaubt und darin drücke sich auch die absolute Unwichtigkeit aus. In der städtischen Presse gehe es um andere Themen wie Staus auf den Straßen, steigende Preise, massive Bautätigkeiten vor der Fußballweltmeisterschaft, aber nicht um die Rückbenennung.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Optimismus prägt ihr Leben - PAZ-Autorin Ruth Geede schlägt Rekorde: Älteste aktive Jounalistin der Welt sitzt täglich am Schreibtisch.</title>
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    <updated>2013-02-08T15:45:17Z</updated>
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    <content>&lt;img src=&quot;http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2013/Images/Ruth-Geede.jpg&quot; title=&quot;Ruth Geede&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruth Geede ist eine lebende Legende. Welche Ehre, von der Doyenne des deutschen Journalismus zum Tee in ihr holzgetäfeltes Atelier im Hamburger Stadtteil Niendorf eingeladen zu werden! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die dienstälteste noch schreibende Journalistin der Welt sitzt hoch konzentriert an ihrem Computer und bittet ihre Besucherin um etwas Geduld. Sie will nur noch ganz schnell einen Artikel zu Ende schreiben. Etwas später plaudert sie bei Tee und Gebäck ganz entspannt über ihr Leben, das am 13. Februar 1916 im ostpreußischen Königsberg begann. Ganze 2750 Gramm wog das Frühchen bei seiner Geburt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Doch das „Marjellchen“ entwickelte sich rasch, entdeckte bereits in jungen Jahren sein schriftstellerisches Talent und veröffentlichte mit gerade einmal 15 Jahren sein erstes Gedicht in der angesehenen „Königsberger Allgemeinen Zeitung“. Allein der Titel des Erstlings ist Programm: „Der Optimist und der Pessimist“. Optimismus prägt das Leben dieser ungewöhnlichen Frau bis auf den heutigen Tag. Ohne das zu ihrem Lebens- und Überlebensprinzip erhobene positive Denken hätte Ruth Geede wohl kaum die Strapazen der Flucht aus der geliebten „kalten Heimat“ und den Neuanfang im Westen meistern können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ruth Geede, mit bürgerlichem Namen Ruth Vollmer-Rupprecht, besitzt die Gabe, ihre Lebensgeschichte so plastisch zu schildern, dass die Bilder wie ein Film vor dem Auge des Zuhörers vorbeiziehen. Ihre Vita liest sich wie eine Zeitreise durch das letzte Jahrhundert. An Selbstbewusstsein hat es dieser Frau nie gemangelt. Denn bereits mit 16 Jahren ersuchte sie den deutschen Schriftstellerverband um Aufnahme. „Kinder nehmen wir nicht auf“, lautete die ablehnende Antwort. Doch Ruth ließ sich nicht entmutigen und startete 1934 mit 18 ihre Karriere als Journalistin und Autorin. Sie schrieb Reportagen und Geschichten, arbeitete für den Rundfunk und brachte ihr erstes Buch mit dem Titel „De Lävensstruuß“ heraus, dem im Laufe ihres langen Lebens noch weitere 49 Werke folgen sollten, darunter viele heitere und besinnliche Erzählungen wie „Kurische Legende“ und „Königsberger Impressionen“. Auch Hörspiele und Theaterstücke gehören zu Ruth Geedes umfangreichem Repertoire. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Beschlüsse, Entschlossenheit und eine Ehrung: Ostpreußische Landesvertretung tagte in Bad Pyrmont und verlieh den Kulturpreis für Wissenschaft 2012.</title>
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    <updated>2012-11-08T13:30:25Z</updated>
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    <content>&lt;img src=&quot;http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2012/Images/Entschlossenheit.jpg&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ostpreußische Landesvertretung (OLV) ist die Mitgliederversammlung der Landsmannschaft Ostpreußen (LO) und deren oberstes Beschlussorgan, das für grundsätzliche Entscheidungen und die Überwachung der Geschäftsführung des Vorstandes zuständig ist. Politisch gesehen nimmt sie die Rolle eines Exilparlaments der vertriebenen Ostpreußen wahr. Nachdem die OLV im vergangenen Jahr grundlegende und wegweisende Leitlinien und Resolutionen verabschiedet hatte, standen bei der Versammlung am vergangenen Wochenende im Ostheim in Bad Pyrmont überwiegend Routineangelegenheiten wie die Entgegennahme der Berichte, die Entlastung des Vorstandes und die Verabschiedung des Haushaltsplans auf der Tagesordnung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In seinem Tätigkeitsbericht informierte Stephan Grigat, Sprecher der LO, die Delegierten über seine zahlreichen Gespräche mit Politikern, Gremien, Vertretern von Institutionen und Verwaltungen hierzulande und in der Heimat. Ein weiteres Thema seines Berichts war seine Tätigkeit im Beirat der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“. Zudem berichtete er über die erfolgreiche Durchführung des Deutsch-Russischen Forums in Königsberg und des Sommerfestes der LO in Allenstein. Beide Veranstaltungen seien, so Grigat, mittlerweile als feste Größen etabliert.

Sein Bericht wurde, ebenso wie die Berichte des Bundesgeschäftsführers, des Chefredakteurs der PAZ, der Bundesvorsitzenden der ostpreußischen Frauenkreise, des Referats Heimatpolitik der LO, des Bundes Junges Ostpreußen sowie des Jahresberichts und der Jahresrechnung des Schatzmeisters nach kurzer Aussprache zustimmend zur Kenntnis genommen. Danach war die Entlastung des Vorstandes nur noch eine Formsache. Auch der Haushaltsplan für 2013 wurde mit großer Mehrheit verabschiedet. Nahezu einstimmig wurde auch die Aufnahme der Arbeitsgemeinschaft der Memellandkreise als korporatives Mitglied der OLV beschlossen. Die diesjährige OLV war durch einen harmonischen Verlauf, sachliche Diskussionen und große Geschlossenheit bei den Abstimmungen gekennzeichnet.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Alte und »neue« Ostpreußen rücken zusammen - 5. Deutsch-Russisches Forum in Königsberg: Bemühungen um Erhalt des kulturellen Erbes weisen positive Bilanz auf.</title>
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    <updated>2012-11-08T13:28:09Z</updated>
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    <content>&lt;img src=&quot;http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2012/Images/Forum-4.jpg&quot; title=&quot;&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zukunft braucht Vergangenheit“, lautet das Motto, unter dem die Landsmannschaft Ostpreußen e.V. (LO) zum fünften Mal ihr „Deutsch-Russisches Forum“ veranstaltete. In Königsberg kamen zu diesem Jubiläum deutsche und russische Kulturschaffende der Kreisgemeinschaften, Museumsleiter, Archivare und Bibliothekare im Deutsch-Russischen Haus zusammen, um über ihre Bemühungen um den Erhalt des gemeinsamen kulturellen Erbes zu berichten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Beschäftigung mit der Geschichte des Königsberger Gebiets beinhaltet immer auch eine Suche nach der eigenen Identität der dort heute lebenden Menschen. „Wer sind wir eigentlich?“, lautet die zentrale Frage. Ilja Dementjew, Dozent an der Königsberger Immanuel-Kant-Universität, brachte es in seinem Vortrag „Das Kaliningrader Gebiet als Raum des Kulturdialogs und des Zusammenpralls von Erinnerungen“ auf den Punkt. „Deutsche sind wir nicht, auch nicht wirklich Russen, wir sind wohl am ehesten ,russische Preußen‘.“ Analog zu Forschungen des französischen Wissenschaftlers Pierre Nora sowie Publikationen deutscher und polnischer Kollegen definierte Dementjew den Begriff „Erinnerungsorte“. Diese entstehen aus Zeitzeugenberichten, lebendigen Erinnerungen und aus dem lebendigen Gedächtnis einer Bevölkerung und finden Niederschlag in Denkmälern, Archiven, Feiern und Gedenktagen. Im Königsberger Gebiet treffen russische, deutsche und gemeinsame Erinnerungsorte aufeinander. Deutsche und russische Erinnerungsorte sind beispielsweise Königin Luise, Kant und Bernstein. Bei Überlappungen deutscher und russischer Erinnerungsorte kam es in der Vergangenheit zu Konflikten, etwa bei der Umbenennung der Universität, ein Konflikt, der positiv gelöst wurde: Heute heißt die ehemalige Albertina „Kant-Universität“. Anhand seiner eigenen Biografie schilderte Dementjew, wie sich der Umgang mit der Geschichte gewandelt hat. Seine Eltern kamen nach dem Krieg nach Ostpreußen. Die Beschäftigung mit deutscher Geschichte war zu dieser Zeit verboten. Quellen gab es nicht. In Zukunft müsse deshalb der Forschungsrückstand gegenüber dem Westen verringert werden und das Konfliktpotenzial schrumpfen. Ein „Krieg der Erinnerungen“?müsse zum „Dialog der Kulturen“ führen. Die gemeinsame Geschichte solle deshalb zum gemeinsamen Forschungsobjekt werden. Dass es bereits erfolgreiche gemeinsame Forschungsprojekte gibt, bewies Kalinnikow, indem er in einem Vortrag „Kant als Erinnerungsort“ vorstellte. Seit 20 Jahren gibt es die „Allrussische Kant-Gesellschaft“, zu deren Gründern er gehört. Es gibt enge Kontakte zur Kant-Gesellschaft in Mainz. Neben dem Bemühen, Immanuel Kants absolute gesellschaftliche Ziele vor allem der Jugend nahezubringen, verfolgt Kalinnikow die Absicht, weitere Erinnerungsorte in Königsberg einzurichten. Zum Beispiel soll das Kant-Haus wieder aufgebaut werden und eine Kant-Straße in der Stadt eingeführt werden. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Heimatarbeit mal anders: Auflösung der Heimatstube Gumbinnen</title>
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    <updated>2012-10-13T13:11:34Z</updated>
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    <content>&lt;img src=&quot;http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2012/Images/Alte%20Ware.jpg&quot; title=&quot;Auflösung der Heimatstube Gumbinnen&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Ware, neue Herausforderung: Warum die nächste Fahrt nach Russland für Heinz-Hermann Rottmann etwas ganz Besonderes ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Hiddenhausen. Wie oft er jetzt schon in Russland war, kann er nicht sagen. Seit den frühen 90ern fährt er mehrmals jährlich in die Gegend um Kaliningrad, um Altenheime, Krankenhäuser, Kindergärten und Schulen mit Sachspenden zu beliefern. Diesmal hat er eine andere Fracht an Bord: Rund 1.000 Kilogramm an Dokumenten und Gegenständen, die ostpreußische Flüchtlinge einst von Gumbinnen nach Bielefeld retteten – und die bislang in Kellerräumen der Stadt schlummern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Dort ist jetzt kein Platz mehr&quot;, sagt Heinz-Hermann Rottmann. Daher habe der Bielefelder Verein &quot;Kreisgemeinschaft Gumbinnen&quot; vor geraumer Zeit beschlossen, das komplette Material wieder dorthin bringen zu lassen, wo es hingehört: Ins Museum für Stadtgeschichte nach Gusev, damals Gumbinnen. Und wer bot sich für den Transport besser an, als Heinz-Hermann Rottmann, der mittlerweile seit Jahrzehnten mit russischen Behörden und dem Zoll zu tun hat? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als die Vereinsmitglieder vor einiger Zeit an ihn herantraten, war in Rottmann sofort der Ehrgeiz geweckt: &quot;Das ist doch noch mal eine echte Herausforderung – da ist sicher noch die ein oder andere bürokratische Hürde zu nehmen&quot;, sagt der Hiddenhauser. Und die Vorfreude ist ihm anzusehen. Als sein Freund Willi Banze von dem Unterfangen hörte, unkte er: &quot;Junge, wenn Du Dich da mal nicht übernimmst.&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Doch Rottmann ist nicht der Typ, der sich von so etwas ausbremsen ließe. Im Gegenteil: Wenn er sich Ende Oktober – wie immer als Vertreter der Kirchengemeinde Eilshausen – auf den Weg nach Russland macht, wird Freund Willi Banze als Beifahrer neben ihm sitzen und auf die Landkarte gucken. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Lebendiger Ort des Bewahrens und Erfahrens: Zu seinem 25. Geburtstag ist das Ostpreußische Landesmuseum als feste Größe in der deutschen Museumslandschaft etabliert.</title>
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    <updated>2012-07-26T10:06:04Z</updated>
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    <content>&lt;img src=&quot;http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2012/Images/Landesmuseum-Lueneburg.jpg&quot; title=&quot;Das Ostpreußische Landesmuseum in der Lüneburger Ritterstraße&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Dreivierteljahrtausend ostpreußischer Geschichte, Landschaft und Kultur unter einem Dach – das gibt es seit 25 Jahren im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg. Das Haus ist das einzige Museum in Deutschland, das das reiche Erbe, aber auch die Gegenwart und Zukunft Ostpreußens und deren Bedeutung für Deutschland und Europa in ihrer Gesamtheit thematisiert. Als zentrale Einrichtung für die Sammlung, Bewahrung, Erforschung, Präsentation und Vermittlung des Kulturgutes aus und von Ostpreußen nimmt es eine besondere Stellung in der deutschen Museumslandschaft ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1987 aus dem Ostpreußischen Jagdmuseum hervorgegangen, könnte das Haus in diesem Jahr sogar ein Doppeljubiläum begehen, denn die Anfänge des Jagdmuseums wiederum liegen 60 Jahre zurück. Damals präsentierte der Forstmeister Hans-Ludwig Loeffke, einer der Gründerväter der Landsmannschaft Ostpreußen (LO), beim Treffen der Landsmannschaft in Bochum mit Objekten aus Privatbesitz eine erste Ausstellung zum ostpreußischen Jagdwesen. Wegen des großen Erfolges wurde diese erweitert und 1954 auf der Internationalen Jagdausstellung in Düsseldorf als „Gedenkschau deutscher Osten“ wiederholt. Zwei Jahre später gründete der umtriebige Tilsiter den Verein „Ostpreußisches Jagdmuseum – Wild, Wald und Pferde Ostpreußens e.V.“ mit Sitz in Lüneburg, wohin ihn die Nachkriegswirren verschlagen hatten. Ende 1957 begann Loeffke im „Alten Kaufhaus“ mit der Einrichtung des Museums, das Ende des folgenden Jahres eröffnet wurde. Eine Brandstiftung, der im Dezember 1959 mehrere historische Gebäude samt dem „Alten Kaufhaus“ und den Beständen des Museums zum Opfer fielen, bedeute für Loeffke und sein Projekt einen schweren Rückschlag. Doch Loeffke ließ sich nicht entmutigen. Er begann, eine neue Sammlung zusammenzutragen, die er ab 1964 in einem Patrizierhaus in der Salzstraße präsentierte und kontinuierlich ausbaute, sodass das Museum 1969 und 1974 erweitert wurde.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1987 erfolgte die Umgestaltung des Jagdmuseums in das Ostpreußische Landesmuseum. Damit verbunden war nicht nur ein erweiterter thematischer Ansatz, sondern auch der Umzug in einen Neubau in der Ritterstraße. Träger des Hauses war bis 1994 der Verein „Ostpreußisches Jagd- und Landesmuseum“, der auch Eigentümer der Liegenschaft ist. Seitdem wird das Museum von der Ostpreußischen Kulturstiftung unter dem Vorsitz von Wilhelm von Gottberg, dem langjährigen Sprecher der LO, getragen. Auf Beschluss des Bundestages wird es durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie das Land Niedersachsen institutionell gefördert. Darüber hinaus leisten der 1965 gegründete und seit langem von Barbara Loeffke, der Witwe des Museumsgründers, geleitete Förderverein „Ostpreußisches Jagdmuseum“, der „Verein der Freunde des Ostpreußischen Landesmuseums“ und die LO auf vielfältige Weise materielle und ideelle Unterstützung.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Erweiterung nimmt Gestalt an: Im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg herrscht Aufbruchstimmung</title>
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    <updated>2012-07-12T11:51:16Z</updated>
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    <content>&lt;img src=&quot;http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2012/Images/OL-Erweiterung.jpg&quot; title=&quot;Hochkarätige diplomatische Vertreter trafen sich in den Räumen des Museums&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht los.“ Im Ostpreußischen Landesmuseum war während der Hansetage nicht nur starkes Besuchergedränge der vielen gutgelaunten Gäste aus aller Welt, sondern schon deutlich Aufbruchsstimmung zu spüren. Anlässlich der weithin Aufmerksamkeit erregenden Ausstellung zur historischen Hanse „Vertraute Ferne“ besuchten am Sonnabend, 30. Juni, hochrangige diplomatische Vertreter der drei baltischen Länder Lettland, Estland und Litauen das Ostpreußische Landesmuseum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ihr Blick richtete sich auf die neu zu begründende deutschbaltische Abteilung des Museums, die jetzt als weltweit erstes Museum für Kultur und Geschichte der Deutschbalten als eine neue und bedeutende Brücke ins Baltikum konkrete Gestalt annimmt. Denn die Hanse-Ausstellung „Vertraute Ferne“ zeigt mit ihren fast 200 mittelalterlichen Exponaten Leihgaben aus sieben Ländern und bildet damit nahezu den gesamten Hanseraum ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Naturgemäß liegt ein Schwerpunkt aber im europäischen Osten. In der neuen deutschbaltischen Abteilung wird die Hanse eine wichtige Rolle spielen, da mit Riga, Reval [Tallinn] und Dorpat [Tartu] viele bedeutende Hansestädte im Baltikum lagen. Denkt man zusätzlich noch an die alten preußischen Städte wie Danzig, Elbing, Königsberg und Thorn, wichtige Hansestädte des Deutschordens-Staates, wird deutlich, welch wichtige historische Klammer die Hanse für das in Lüneburg gelegene Museum darstellt.&lt;br /&gt;
...</content>
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    <title>»Wir sind Sieger« 20. Sommerfest der Landsmannschaft Ostpreußen in Allenstein</title>
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    <updated>2012-06-21T07:50:30Z</updated>
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    <content>&lt;img src=&quot;http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2012/Images/Sommerfest-k.jpg&quot; title=&quot;Tanz und Musik bestimmten das Programm&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;
In Anwesenheit der Vorsitzenden der deutschen Vereine aus Memel und Heydekrug fand bei herrlichstem Kaiserwetter vergangenen Sonnabend in Allenstein das 20. Sommerfest der Landsmannschaft Ostpreußen statt. Über 1000 ostpreußische Heimatvertriebene und -verbliebene sowie interessierte Polen waren dem Ruf in das neben dem Schloss gelegene Amphitheater der ermländisch-masurischen Woiwodschaftshauptstadt gefolgt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bis zu sechseinhalb Stunden, das war die Gesamtlänge der Veranstaltung, konnten sie sich durch Uwe Hahnkamp von der „Allensteiner Welle“ bei Radio Olsztyn und seiner polnischsprachigen Co-Moderatorin durch das Programm führen lassen. Gleich zu Beginn sorgte die Reinhard Reißner Big-Band ungeachtet ihres Namens für beste bayerische Bierzeltatmo­sphäre. Die Musiker in ihren Krachledernen sorgten zum Glück nicht nur für das musikalische Vorprogramm, sondern rahmten mit „Preußens Gloria“ und dem Marsch des Yorck’schen Korps den ökumenischen Gottesdienst und die Festveranstaltung ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der ökumenische Feldgottesdienst wurde vom offiziellen Seelsorger für die deutsche Volksgruppe im katholischen Ermland, Domherr André Schmeier, und dem evangelischen Bischof von Allenstein, Rudolf Bazanowski, gestaltet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die ermländisch-masurische Vizemarschallin Urszula Paslawska lobte in ihrem Grußwort die nationalen Minderheiten als kulturelle Bereicherung und der Vizevorsitzende des Sejmik Andrzej Rynski äußerte die – vergebliche – Hoffnung, dass das Endspiel der Europameisterschaft in Kiew Deutschland gegen Polen heißen möge. Der Dachverbandsvorsitzende Heinrich Hoch trug ein Grußwort des Präsidenten des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG), Bernard Gaida, vor und griff dann den Sprachgebrauch der EM mit ihren Siegern und Verlierern auf. „Wir sind Sieger“, lautete sein Credo. Er begründete dieses damit, dass es den Ostpreußen heute möglich sei, in der Heimat ein derartiges Sommerfest zu feiern. Es folgte die Rede des Sprechers der Landsmannschaft Ostpreußen, Stephan Grigat, die in der Nummer 26 nachzulesen sein wird. Der Worte waren genug gesagt. Musik und Tanz konnten beginnen.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Heimatarbeit: Geschichte des Ordens im Kurzfilm - Kulturzentrum Ostpreußen beherbergt neue Exponate - Modernisierung in Planung</title>
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    <updated>2012-04-27T18:43:34Z</updated>
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    <content>Ein neues Ausstellungsstück bereichert die Sammlungen des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen. Mit einer modernen Medienstation wird den Besuchern die Geschichte des Deutschen Ordens in Kurzform erläutert. 2012 sind Modernisierungen der Museumsräume geplant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
„Von Jerusalem bis Königsberg – Der Deutsche Orden und Ostpreußen“ heißt der nur wenige Minuten lange Film, der in der neuen Medienstation im Kulturzentrum Ostpreußen im Ellinger Deutschordensschloss die Geschichte des Ordens zeigt. Dieser beginnt bei der Gründung aus einer Spitalgemeinschaft während des Dritten Kreuzzuges in das Heilige Land um 1198 bei Akkon. Die Ordensritter widmeten sich dort karitativen Aufgaben. Der Bericht erläutert die Aufgabe der Stützpunkte im Heiligen Land, die folgende Konzentration im Baltikum mit der dortigen Christianisierung und der Gründung des Deutschordensstaates bis hin zur Umwandlung in ein weltliches Fürstentum im Zuge der Reformation. Heute, 800 Jahre nach der Gründung, kümmern sich seine rund 1.000 Mitglieder wieder der barmherzigen und wohltätigen Hilfe am Mitmenschen.&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit\2012\Images\Kurzfilm-k.jpg&quot; title=&quot;Innovation im Museum: Direktor Wolfgang Freyberg erläutert Gästen die Mediathek.&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</content>
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    <title>Zuschuss für die „Westpreußen“ - Museum arbeitet auf hohem Niveau</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2013-10-24:C8FF2E9D-17E7-4349-8A0E-1204405CCF68</id>
    <updated>2012-03-01T15:57:27Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2012/Auf-hohem-Niveau.htm"/>
    <content>Warendorf - Bürgermeister Jochen Walter hat dem Westpreußischen Landesmuseum, das demnächst in das ehemalige Franziskaner-Kloster einzieht, hohe Qualität bescheinigt. &lt;br /&gt;
„Dort entsteht ein Kultur- und Begegnungszentrum, von dem unsere Stadt sehr profitieren kann.“ Klare Aussage von Bürgermeister Jochen Walter, der sich in der vergangenen Sitzung des Kulturausschusses vehement für das Preußische Landesmuseum einsetzte. Das wird – wie berichtet – seine neue Heimat im ehemaligen Franziskaner-Kloster finden.&lt;br /&gt;
Und damit machte der Bürgermeister auch deutlich, warum sich die Stadt ab 2013 mit 10?000 Euro dort einbringen will. Die Grünen hatten im Rahmen der Haushaltsberatungen beantragt, den Zuschuss zu streichen. Es gebe genug Felder der Warendorfer Geschichte, um die die Stadt sich kümmern könne, sagte Dr. Hermann Mesch zur Begründung.&lt;br /&gt;
Das gab Widerspruch von Walter: Die Stadt gehe davon aus, dass die Neukonzeptionierung des Westpreußischen Landesmuseums einhergehen werde mit einer Einbindung in die schon vorhandene museale Landschaft Warendorfs. Darüber sei man in intensiven Gesprächen.&lt;br /&gt;
Walter brach eine Lanze für die „Westpreußen“: „Da kommt ein qualitätvolles Museum mit großem Jahresetat nach Warendorf, das auf hohem Niveau arbeitet.“ Die Stadt werde kulturell sehr von der neuen Einrichtung profitieren.&lt;br /&gt;
Das Landesmuseum habe nicht nur die Geschichte, sondern vor allem die Zukunft im Blick. Es gebe eine intensive Zusammenarbeit mit polnischen Partnern.&lt;br /&gt;
A n dieser Stelle sieht Walter mit Hinblick auf die Städtepartnerschaft mit Olesnica und die Patenschaft für die Stadt Reichenbach durchaus auch konkrete Bezüge Warendorfs zum Museum.&lt;br /&gt;
Gleichzeitig machte Walter deutlich, dass durch den Umzug des Museums in das Kloster sehr viel weniger Eingriffe in die Bausubstanz notwendig seien als bei der ursprünglich geplanten Wohnnutzung. „Jetzt bleibt das Kloster ein Denkmal, das auch intensiv öffentlich genutzt wird.“&lt;br /&gt;
Eine endgültige Entscheidung über den Zuschuss wurde zurückgestellt. Im Sommer soll es einen Termin geben, bei dem das Museums-Projekt im Detail präsentiert wird.</content>
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    <title>Heimatarbeit: Heimatvertriebene am Ende? Heimatmuseen stehen vor dem Zerfall.</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2013-10-24:FEADBF63-1915-4253-A5DF-B5486F6BAE21</id>
    <updated>2012-03-01T15:54:58Z</updated>
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    <content>Der Zerfall der Vertriebenenorganisationen jenseits von Bayern ist unübersehbar geworden. Immer mehr Patenschaften deutscher Städte über historisch-ostdeutsche Kreise und Städte in den Vertreibungsgebieten werden stillgelegt. So hat die Region Hannover die Patenschaft für den ostpreußischen Kreis Heiligenbeil, den schlesischen Kreis Löwenberg und den ostbrandenburgischen Kreis Arnswalde bereits am 3.11.2009 offiziell aufgekündigt. Andere Kommunen legen die Patenschaften schleichend auf Eis und kündigen die unentgeltlichen Räumlichkeiten für die Heimatmuseen auf oder setzen die Position „Patenschaft“ im kommunalen Haushalt auf Null.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Versickern Archivalien ostpreußischer Kommunen in Ostmitteleuropa?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Hintergründe liegen zum Teil auf der Hand: Viele Vertriebenenorganisationen sind überaltert, wirken kraftlos und sind bar ernstzunehmender Gesprächspartner für die Politik. Der EU-Beitritt Polens und anderer Staaten hat zudem neue Realitäten geschaffen: Freizügigkeit und freier Kapitalverkehr. Wer zurück will, der kann auch - auch wenn es nicht mehr jenes heimatlich-heimelige Umfeld ist, das man einst verlassen hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die auf Eis gelegten Patenschaften für Heimatkreise lassen hilflose Organisationen zurück. Das hat Folgen. Die Heimatstube für das ostpreußische Johannisburg musste bereits 2008 das Schleswig-Flensburger Kreishaus verlassen. Auch andere Kreisgemeinschaften kämpfen um den Erhalt ihrer Räume. Und so stehen gleich ganze Museen ostdeutscher Heimatkreisgemeinschaften vor der Auflösung. Das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa hat sich der Sache bereits angenommen und erstellt ein Gesamtverzeichnis der Heimatsammlungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Dramatik der Situation belegt ein aktueller Beschluss der Landsmannschaft Ostpreußen vom November 2011, nach dem die Sammlungen nicht an die Verwaltung der heute polnischen, russischen oder litauischen Gebietskörperschaften übergeben werden sollen. Hintergrund für den Beschluss ist die Verlegung zweier Heimatsammlungen ins Ausland. So wurde die Johannisburger Heimatstube an den heute polnischen Kreis Pisz übergeben. Auch das Archiv der Memellandkreise wurde nach Klaipeda verlegt. Wie und mit welcher Verbindlichkeit dort mit den Sammlungen verfahren wird, ist nicht bekannt. Im schlechtesten Fall ist mit der Zerschlagung und dem Verkauf der Sammlungen zu rechnen. Damit wäre das Wissen faktisch vernichtet.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Wenn Anklamer in Litauen Weihnachtsmann spielen: Eine kleine Hilfe für die deutsche Minderheit in Litauen</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2013-10-24:57F63024-1B7A-4650-AEBD-ADF9B6EED42F</id>
    <updated>2011-12-23T10:49:08Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Weihnachtsmann.htm"/>
    <content>Seit 1991 bringen Manfred Schukat und Friedhelm Schülke Weihnachtspakete ins Memelland – eine sehr lange und auch beschwerliche Reise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Anklam. Der gelbe Minibus von Manfred Schukat hat seine besten Tage hinter sich. „Nach der Wende war es eines der ersten Westautos hier in Anklam“, erzählt er und ist ein bisschen stolz, dass nicht nur er, sondern auch sein auffälliger Wagen in Anklam erkannt werden. Doch Friedhelm Schülke und er werden nicht nur in der Hansestadt freundlich gegrüßt, wenn sie vorbeifahren. Seit 20 Jahren bringen sie in der Adventszeit Geschenkpakete zur deutschen Minderheit nach Litauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dafür sammeln die beiden in den Monaten vorher. Geld, aber vor allem Lebensmittel, Spielsachen und Kleidung – beim Bund der Vertriebenen, an Schulen, bei Unternehmern und Privatleuten. Mehr als 200 Pakete mit Lebensmitteln waren es in diesem Jahr, die von Anklam ins Memelland gingen. „So ein Paket kostet gut zehn Euro. Davon wird hier niemand arm und dort drüben wird auch niemand reich“, sagt Schukat. Trotzdem ist die Freude groß, bei den Empfängern. „Es ist wie damals mit den Westpaketen. Der ganze Tag war irgendwie gleich schöner, weil man wusste, dass jemand an einen denkt“, erinnert sich Schülke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für die beiden Männer ist es eine anstrengende Tour. Im vollgepackten Auto ist es eine Tagesreise nach Klaipeda (deutsch: Memel), wo sie bei der Diakonie einen großen Teil der Päckchen abgeben. Doch neben den Hilfsorganisationen, mit denen sie zusammenarbeiten, besuchen sie viele der Empfänger persönlich. So wie Waltraud Bakutjene. Die ältere Dame lebt alleine in dem kleinen Örtchen Russ. „Das ist immer ein besonders herzlicher Besuch, wir kennen uns seit unserer ersten Reise im Jahr 1991“, erzählt Schukat. Jedes Jahr erwartet sie die beiden und liest ihnen ihre neusten Gedichte vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In all den Jahren haben sich viele Freundschaften gebildet, die Schukat und Schülke pflegen. Sechs Tage lang sind sie unterwegs, um anderen Menschen eine Freude zu machen. Manchmal überlegt Manfred Schukat, ob es nicht besser wäre ein neues Auto zu kaufen. Aber dann denkt er daran, was er in den vergangenen 20 Jahren mit dem gelben Minibus schon alles erlebt hat.</content>
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    <title>Ein voller Erfolg: Jugendadventsseminar in Osterode</title>
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    <updated>2011-12-21T20:02:39Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Ein-voller-Erfolg.htm"/>
    <content>Osterode (Ostpr.). Gut besucht war auch in diesem Jahr wieder das von der LOW-Landesgruppe Bayern in Zusammenarbeit mit dem Bund Junges Ostpreußen in der LO (BJO) durchgeführte Jugendadventsseminar. Mit viel Eifer und Energie wurden Adventskränze samt liebevoll angefertigten Details hergestellt, Plätzchen nach alter Tradition gebacken, Lieder einstudiert und ein Theaterstück nach dem Märchen „Frau Holle“ inszeniert. Erstmals gab es in diesem Jahr auch eine Gruppe Jugendlicher, die vorweihnachtliche Gedichte teils im Chor, teils mit verteilten Rollen sprachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Rainer Claaßen, der stellvertretende Landesvorsitzende der LOW-Landesgruppe Bayern, und BJO-Bundesvorsitzender Stefan Hein konnten zu ihrer Freude auch die örtliche Leiterin des neuen Verbindungsbüros der Landsmannschaft Ostpreußen, Edyta Gladkowska, begrüßen. Da Frau Gladkowska die bisherige Jugendarbeit nicht nur fortsetzen, sondern auch nach Kräften fördern soll, zeigte sie sich erfreut und glücklich über die Arbeit, die der BJO mit Unterstützung der Mutterorganisation bisher geleistet hat. Besonderer Dank gilt natürlich der bayerischen Staatsregierung: das Seminar wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, finanziell aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert!&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Kulturgut bewahren - Bei der Tagung im Haus Schlesien ging es um Zukunftssicherung</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2013-10-24:2F078700-5A9A-48F7-ABE2-01CBCE700C7A</id>
    <updated>2011-12-01T13:20:08Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Kulturgut-bewahren.htm"/>
    <content>Die gute Teilnehmer-Resonanz von rund 35 Vertreterinnen und Vertretern von Landsmannschaften, Heimatkreisen und Heimatstuben an der nunmehr dritten Tagung hat den hohen Stellenwert des vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien geförderten Projektes einmal mehr unterstrichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung im Haus Schlesien in Königswinter-Heisterbacherrott wurden die Perspektiven der Heimatsammlungen in zwei großen Themenblöcken angesprochen. Zum einen ging es in Vorträgen über „Die Zukunft der Heimatsammlungen“, zum anderen um „Rechtliche Fragen der Zukunftssicherung“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der zweitägigen Veranstaltung wohnten unter anderem auch die Leiterin des Dokumentations- und Informationszentrums für schlesische Landeskunde, Nicola Remig, sowie der Präsident Reinhard Blaschke, Manfred Spata, Vorstandsmitglied des Vereins Haus Schlesien und Petra Spandau vom Innenministerium Niedersachsen bei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Projektleiterin Dorothee Herbert bot anhand von theoretischen Hintergründen und Beispielen aus der Praxis einen informativen Vortrag unter dem Motto „Offensive Öffentlichkeitsarbeit und Kontakt zu den Kommunen“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Margarete Polok, Bibliothekarin im Gerhart-Hauptmann-Haus, Düsseldorf, stellte die Museumssoftware „Adlib“ als ein günstiges und einfaches Inventarisierungsprogramm vor. Von Seiten des Gastgeberhauses informierte Silke Findeisen über Formalitäten, die die Heimatsammlungsbetreiber bei Leihverträgen und Schenkungen sowie bei der Wertermittlung von Exponaten berücksichtigen sollten.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Bestandsaufnahme: Kulturstiftung sucht Lösung bei Problemen des Denkmalschutzes</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2013-10-24:863472CB-8EB9-48F3-8273-7297AD9AD61A</id>
    <updated>2011-12-01T13:18:34Z</updated>
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    <content>Kirchen, Burgen und weitere Baudenkmäler, die Krieg, Vertreibung und Nachkriegszeit überstanden haben, zeugen von Ostpreußen als einer reichen Kulturlandschaft europäischen Ranges. Um viele von ihnen, insbesondere im nördlichen Ostpreußen, ist es indes schlecht bestellt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation des Russen Anatolij Bachtin über den Zustand der Kirchen im Königsberger Gebiet von 1998, „Vergessene Kultur“, zeichnete ein erschreckendes Bild. Eine von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in Bad Pyrmont veranstaltete internationale Fachtagung führte eine Reihe von Vertretern von Initiativen zum Erhalt der Bauten zusammen, bot Hintergrundinformationen über Theorie und Praxis des Denkmalschutzes im nördlichen Ostpreußen, warf auch vergleichende Blicke in das heute litauische Memelland und in das südliche, zur Republik Polen gehörende Ostpreußen. Es galt, eine aktuelle Bestandsaufnahme zu leisten, Problemfelder und Lösungen zu diskutieren und so zu einer Stärkung der Initiativen beizutragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Beitrag des Literaturhistorikers Prof. Dr. Wladimir Gilmanow von der Kant-Universität in Königsberg griff unter der Überschrift „Der schreiende Expressionismus der Ruine“ die von Bachtin ermittelten Fakten zur Situation des historischen Kulturerbes im Königsberger Gebiet auf. Die Ruinenwelt habe eine nicht zu unterschätzende Wirkkraft auf die dort lebenden Menschen und könne wesentlich zur Bildung einer neuen, regionalen Identität beitragen. &lt;br /&gt;...</content>
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