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  <title>Ostdeutsche Heimatarbeit</title>
  <updated>2011-12-25T10:51:10Z</updated>
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    <name>Ostdeutsches Diskussionsforum</name>
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  <subtitle type="text">ausgewählte Presseberichte zur Ostdeutschen Heimatarbeit</subtitle>
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    <title>Wenn Anklamer in Litauen Weihnachtsmann spielen: Eine kleine Hilfe für die deutsche Minderheit in Litauen</title>
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    <updated>2011-12-23T10:49:08Z</updated>
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    <content>Seit 1991 bringen Manfred Schukat und Friedhelm Schülke Weihnachtspakete ins Memelland – eine sehr lange und auch beschwerliche Reise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Anklam. Der gelbe Minibus von Manfred Schukat hat seine besten Tage hinter sich. „Nach der Wende war es eines der ersten Westautos hier in Anklam“, erzählt er und ist ein bisschen stolz, dass nicht nur er, sondern auch sein auffälliger Wagen in Anklam erkannt werden. Doch Friedhelm Schülke und er werden nicht nur in der Hansestadt freundlich gegrüßt, wenn sie vorbeifahren. Seit 20 Jahren bringen sie in der Adventszeit Geschenkpakete zur deutschen Minderheit nach Litauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dafür sammeln die beiden in den Monaten vorher. Geld, aber vor allem Lebensmittel, Spielsachen und Kleidung – beim Bund der Vertriebenen, an Schulen, bei Unternehmern und Privatleuten. Mehr als 200 Pakete mit Lebensmitteln waren es in diesem Jahr, die von Anklam ins Memelland gingen. „So ein Paket kostet gut zehn Euro. Davon wird hier niemand arm und dort drüben wird auch niemand reich“, sagt Schukat. Trotzdem ist die Freude groß, bei den Empfängern. „Es ist wie damals mit den Westpaketen. Der ganze Tag war irgendwie gleich schöner, weil man wusste, dass jemand an einen denkt“, erinnert sich Schülke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für die beiden Männer ist es eine anstrengende Tour. Im vollgepackten Auto ist es eine Tagesreise nach Klaipeda (deutsch: Memel), wo sie bei der Diakonie einen großen Teil der Päckchen abgeben. Doch neben den Hilfsorganisationen, mit denen sie zusammenarbeiten, besuchen sie viele der Empfänger persönlich. So wie Waltraud Bakutjene. Die ältere Dame lebt alleine in dem kleinen Örtchen Russ. „Das ist immer ein besonders herzlicher Besuch, wir kennen uns seit unserer ersten Reise im Jahr 1991“, erzählt Schukat. Jedes Jahr erwartet sie die beiden und liest ihnen ihre neusten Gedichte vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In all den Jahren haben sich viele Freundschaften gebildet, die Schukat und Schülke pflegen. Sechs Tage lang sind sie unterwegs, um anderen Menschen eine Freude zu machen. Manchmal überlegt Manfred Schukat, ob es nicht besser wäre ein neues Auto zu kaufen. Aber dann denkt er daran, was er in den vergangenen 20 Jahren mit dem gelben Minibus schon alles erlebt hat.</content>
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    <title>Ein voller Erfolg: Jugendadventsseminar in Osterode</title>
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    <updated>2011-12-21T20:02:39Z</updated>
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    <content>Osterode (Ostpr.). Gut besucht war auch in diesem Jahr wieder das von der LOW-Landesgruppe Bayern in Zusammenarbeit mit dem Bund Junges Ostpreußen in der LO (BJO) durchgeführte Jugendadventsseminar. Mit viel Eifer und Energie wurden Adventskränze samt liebevoll angefertigten Details hergestellt, Plätzchen nach alter Tradition gebacken, Lieder einstudiert und ein Theaterstück nach dem Märchen „Frau Holle“ inszeniert. Erstmals gab es in diesem Jahr auch eine Gruppe Jugendlicher, die vorweihnachtliche Gedichte teils im Chor, teils mit verteilten Rollen sprachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Rainer Claaßen, der stellvertretende Landesvorsitzende der LOW-Landesgruppe Bayern, und BJO-Bundesvorsitzender Stefan Hein konnten zu ihrer Freude auch die örtliche Leiterin des neuen Verbindungsbüros der Landsmannschaft Ostpreußen, Edyta Gladkowska, begrüßen. Da Frau Gladkowska die bisherige Jugendarbeit nicht nur fortsetzen, sondern auch nach Kräften fördern soll, zeigte sie sich erfreut und glücklich über die Arbeit, die der BJO mit Unterstützung der Mutterorganisation bisher geleistet hat. Besonderer Dank gilt natürlich der bayerischen Staatsregierung: das Seminar wurde, wie schon in den vergangenen Jahren, finanziell aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert!&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Kulturgut bewahren - Bei der Tagung im Haus Schlesien ging es um Zukunftssicherung</title>
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    <updated>2011-12-01T13:20:08Z</updated>
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    <content>Die gute Teilnehmer-Resonanz von rund 35 Vertreterinnen und Vertretern von Landsmannschaften, Heimatkreisen und Heimatstuben an der nunmehr dritten Tagung hat den hohen Stellenwert des vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien geförderten Projektes einmal mehr unterstrichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Tagung im Haus Schlesien in Königswinter-Heisterbacherrott wurden die Perspektiven der Heimatsammlungen in zwei großen Themenblöcken angesprochen. Zum einen ging es in Vorträgen über „Die Zukunft der Heimatsammlungen“, zum anderen um „Rechtliche Fragen der Zukunftssicherung“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der zweitägigen Veranstaltung wohnten unter anderem auch die Leiterin des Dokumentations- und Informationszentrums für schlesische Landeskunde, Nicola Remig, sowie der Präsident Reinhard Blaschke, Manfred Spata, Vorstandsmitglied des Vereins Haus Schlesien und Petra Spandau vom Innenministerium Niedersachsen bei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Projektleiterin Dorothee Herbert bot anhand von theoretischen Hintergründen und Beispielen aus der Praxis einen informativen Vortrag unter dem Motto „Offensive Öffentlichkeitsarbeit und Kontakt zu den Kommunen“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Margarete Polok, Bibliothekarin im Gerhart-Hauptmann-Haus, Düsseldorf, stellte die Museumssoftware „Adlib“ als ein günstiges und einfaches Inventarisierungsprogramm vor. Von Seiten des Gastgeberhauses informierte Silke Findeisen über Formalitäten, die die Heimatsammlungsbetreiber bei Leihverträgen und Schenkungen sowie bei der Wertermittlung von Exponaten berücksichtigen sollten.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Bestandsaufnahme: Kulturstiftung sucht Lösung bei Problemen des Denkmalschutzes</title>
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    <updated>2011-12-01T13:18:34Z</updated>
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    <content>Kirchen, Burgen und weitere Baudenkmäler, die Krieg, Vertreibung und Nachkriegszeit überstanden haben, zeugen von Ostpreußen als einer reichen Kulturlandschaft europäischen Ranges. Um viele von ihnen, insbesondere im nördlichen Ostpreußen, ist es indes schlecht bestellt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Dokumentation des Russen Anatolij Bachtin über den Zustand der Kirchen im Königsberger Gebiet von 1998, „Vergessene Kultur“, zeichnete ein erschreckendes Bild. Eine von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in Bad Pyrmont veranstaltete internationale Fachtagung führte eine Reihe von Vertretern von Initiativen zum Erhalt der Bauten zusammen, bot Hintergrundinformationen über Theorie und Praxis des Denkmalschutzes im nördlichen Ostpreußen, warf auch vergleichende Blicke in das heute litauische Memelland und in das südliche, zur Republik Polen gehörende Ostpreußen. Es galt, eine aktuelle Bestandsaufnahme zu leisten, Problemfelder und Lösungen zu diskutieren und so zu einer Stärkung der Initiativen beizutragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Beitrag des Literaturhistorikers Prof. Dr. Wladimir Gilmanow von der Kant-Universität in Königsberg griff unter der Überschrift „Der schreiende Expressionismus der Ruine“ die von Bachtin ermittelten Fakten zur Situation des historischen Kulturerbes im Königsberger Gebiet auf. Die Ruinenwelt habe eine nicht zu unterschätzende Wirkkraft auf die dort lebenden Menschen und könne wesentlich zur Bildung einer neuen, regionalen Identität beitragen. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Für Gerechtigkeit und eine friedliche Zukunft - Die Ostpreußische Landesvertretung formulierte Ziele und verabschiedete wegweisende Resolutionen</title>
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    <updated>2011-11-16T20:50:13Z</updated>
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    <content>Die Ostpreußische Landesvertretung (OLV) ist die Mitgliederversammlung der Landsmannschaft Ostpreußen (LO) und nimmt, politisch gesehen, die Rolle eines Exilparlaments der vertriebenen Ostpreußen wahr. Als höchstes Beschlussgremium der LO bestimmt sie die Leitlinien der landsmannschaftlichen Arbeit und stellt berechtigte Forderungen an die Politik. Bei ihrer diesjährigen Tagung im Ostheim in Bad Pyrmont standen neben den Routinepunkten wie der Entgegennahme der Berichte, der Entlastung des Vorstandes und der Verabschiedung des Haushaltsplanes wichtige Beschlüsse und wegweisende Resolutionen auf der Agenda. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als besonderen Gast begrüßte Stephan Grigat, Sprecher der LO, die Bürgermeisterin von Bad Pyrmont, Elke Christina Roeder. Mit launigen Worten empfing Roeder die Teilnehmer der OLV und dankte den Ostpreußen dafür, dass sie der Stadt seit Jahrzehnten die Treue halten. Im Anschluss sprach Prof. Detlev Block das geistliche Wort, bevor Grigat eine außergewöhnliche Ehrung vornahm. Er verlieh Peter Wenzel, Referent für Heimatpolitik der LO, das Silberne Ehrenzeichen der Landsmannschaft. Dabei hob er Wenzels unermüdlichen Einsatz als Urgestein der Bundesgeschäftsstelle hervor und lobte dessen gebündeltes Wissen in allen landsmannschaftlichen Angelegenheiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
 In seinem Tätigkeitsbericht informierte Grigat die Delegierten über seinen Antrittsbesuch beim bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Hier sei er auf großes Entgegenkommen gestoßen und der Regierungschef des Patenlandes habe betont, dass sich die LO durch gute Arbeit Respekt verschafft habe. Sie sei die am besten aufgestellte und schlagkräftigste Landsmannschaft, so der Sprecher. Er betonte, es sei wichtig, auch in Zukunft wirtschaftlich unabhängig zu sein, um inhaltlich frei zu bleiben.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Kulturzentrum Ostpreußen feiert 30-jähriges Bestehen</title>
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    <updated>2011-11-15T15:21:51Z</updated>
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    <content>Ellingen (Bay). Ein Festakt in würdigem Rahmen fand am 25. Oktober im Kulturzentrum Ostpreußen statt: gemeinsam mit Vertretern der Bundes- und Landesregierung feierte die Landsmannschaft Ostpreußen das 30-jährige Jubiläum der Einrichtung. Regierungsdirektor Dr. Frank Schilling, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, erläuterte vor den geladenen Gästen, wie wichtig aus der Sicht der Bundesregierung die Bewahrung des ostdeutschen Kulturerbes sei, und zwar nicht nur, um diese Gebiete nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, sondern auch, um historische und kulturelle Zusammenhänge verstehen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ministerialdirigent Paul Hansel vom Bayerischen Sozialministerium (Foto) überbrachte die Grüße von Ministerin Christine Haderthauer (Grußwort zum Thema siehe PREUSSEN-KURIER Nr. 3/2011) und unterstrich, der Freistaat Bayern werde auch in Zukunft die Einrichtung finanziell und aktiv unterstützen, weil das Kulturzentrum nun einmal zu Bayern gehöre und Bayern sich als Kulturstaat verstünde. So wie die bayerische Kultur „unverwechselbar“ sei, so sei auch die ostpreußische Kultur „unverwechselbar“ – nur daß eben die Ostpreußen es heute unendlich viel schwerer hätten als die Bayern, ihre Kultur lebendig und unverwechselbar zu erhalten. So sei beispielsweise die ostpreußische Mundart im Aussterben begriffen, weil die Träger dieses Dialektes eben auch langsam ausstürben. In dieser Situation wolle Bayern alles tun, um den Ostpreußen beim Erhalt dessen, was übrig und zu retten sei, behilflich zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In ihren Grußworten betonten sowohl der Ellinger Bürgermeister Walter Hasl als auch der mittelfränkische Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, welche Bedeutung das Kulturzentrum Ostpreußen in der Zeit seit seinem Bestehen für Stadt und Region erlangt hat.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Kulturelles Erbe bewahren - Ostpreußische Landesvertretung formuliert Ziele</title>
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    <updated>2011-11-10T17:10:51Z</updated>
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    <content>Geschlossenheit und klare politische Aussagen prägten die Tagung der Ostpreußischen Landesvertretung (OLV) am vergangenen Wochenende in Bad Pyrmont. Die OLV, höchstes Beschlussgremium der Landsmannschaft Ostpreußen (LO), hat bei ihrer diesjährigen Versammlung wegweisende Beschlüsse gefasst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Seit Krieg und Vertreibung sind über sechs Jahrzehnte vergangen. Die OLV hat dies zum Anlass genommen, zeitgemäße Ziele für die künftige landsmannschaftliche Arbeit zu formulieren. Stephan Grigat, Sprecher der LO, betonte, diese seien nicht in Stein gemeißelt, sondern könnten als „lebendes Dokument“ bei Bedarf angepasst und verändert werden. An erster Stelle des Zielekatalogs steht die Bewahrung des für Gesamtdeutschland bedeutsamen kulturellen Erbes Ostpreußens und dessen Verankerung im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Zudem setzt sich die LO weiter dafür ein, die Gerechtigkeits­lücken für die Erlebnisgeneration zu schließen. Hierzu gehört, dass das Sonderopfer der vertriebenen Ostdeutschen anerkannt, die Eigentumsfrage zufriedenstellend gelöst und den nach Kriegsende zur Zwangsarbeit Gezwungenen ein Rentenanspruch gewährt wird. Weitere Ziele sind die Unterstützung und Förderung der deutschen Volksgruppe in Ostpreußen, die Stärkung des Zusammenhalts aller Ostpreußen sowie die Verwirklichung des Rechts auf die Heimat in ganz Ostpreußen als einer auch für Deutsche lebenswerten Region Europas. In zwei Resolutionen forderte die OLV Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat auf, den 5.?August zum „Nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung der Deutschen“ zu bestimmen sowie den Betroffenen von Verschleppung und Zwangsarbeit für die betreffenden Zeiträume Renten zu zahlen. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Die St. Katharinenkirche in Arnau: Wiedergeburt und orthodoxes Weiterleben</title>
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    <updated>2011-11-10T17:09:06Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Orthodoxes-Weiterleben.htm"/>
    <content>Im Juni 1992 machte sich eine Reisegruppe von Hamburg in das nördliche Ostpreußen auf den Weg. Es war keine gewöhnliche Gruppe. Sie stand unter der Leitung des bekannten Hamburger Architekten Ralph Schroeder, der auch im Bereich der Restaurierung über umfassende Erfahrung verfügte. Die Gruppe hatte sich sorgfältig vorbereitet; ihr Ziel war es, sich über den Erhaltungszustand verschiedener Objekte von kultureller Bedeutung zu informieren. Sie führten eine Liste dieser Objekte mit sich, und oben auf der Liste stand die St. Katharinenkirche in Arnau. Als die Teilnehmer dieses Vorhabens die Kirche schließlich vor Augen hatten, waren sie erleichtert und zugleich aber auch aufs höchste alarmiert. Zwar hatten sie bereits zwei Fotos der Kirche vorliegen, noch aus der Zeit, da sie im Sperrgebiet lag, aber sie vermochten bislang nicht, sich ein konkretes Bild vom aktuellen Zustand zu machen. Jetzt konnten sie sehen, daß der Baukörper zwar gravierende Schäden aufwies, im Wesentlichen jedoch noch erhalten war. Was die Gruppe allerdings aufs höchste alarmierte, war die Tatsache, daß die Kirche abgetragen werden sollte. Es mußte unverzüglich gehandelt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Lage und baulicher Charakter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die St. Katharinenkirche liegt unmittelbar am östlichen Stadtrand von Königsberg etwa 40 m hoch auf einer vom Pregel angeschnittenen Moränenplatte. Von hier aus geht der Blick weit über die Pregelniederung nach Natangen. Die früheste urkundliche Erwähnung datiert von 1312 und weist sie als Steinkirche aus. Wahrscheinlich hatte sie als Holzkirche eine Vorläuferin und ist damit wesentlich älter. Sie befindet sich auf historischem Grund an einer siedlungs- und verkehrsgeographischen Schnittstelle. In unmittelbarer Nähe liegt eine pruzzische Fliehburg und ein pruzzisches Gräberfeld. Während der unmittelbare Kirchenbereich als ‚Arnau’ ausgewiesen ist, trägt der nördlich anschließende Ortsteil die Bezeichnung ‚Preußisch Arnau’, ein Hinweis auf das unmittelbare Nebeneinander von Ordenssiedlung und pruzzischer Siedlung. Auf einem der Kirche benachbarten Hügel befinden sich außerdem die Überreste eines Wehrturmes aus der Ordenszeit. Durch Prof. Dr. Jankuhn von der Universität Kiel wurden Ende der 30er Jahre einige pruzzische Gräber im Umkreis der Kirche ermittelt, aber infolge des Krieges konnten die Forschungen bzw. Grabungen nicht mehr weitergeführt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die St. Katharinenkirche wurde als einschiffiger Backsteinbau auf einem niedrigen Feldsteinsockel errichtet. Dehio beschreibt die Kirche in seinem bekannten Handbuch der Kunstdenkmäler als „eines der wichtigsten Baudenkmäler des Ordenslandes mit einer Reihe origineller Sonderlösungen in einer erfindungsreichen und freien Gestaltungsweise der frühen Ordenszeit“. Der Saalbau besteht aus einem dreijochigen Langhaus mit einem polygonalen, zweijochigen Chorabschluß. Er ist mit einem fein zisilierten und aufwendig gestalteten Sternrippengewölbe ausgestattet, dessen Muster dem der St. Annenkapelle der Marienburg exakt entspricht. An der Ostfassade befindet sich ein Sakristeianbau, der zwischen Strebefeilern eingespannt ist und über einen tonnengewölbten Durchgang an der Nordseite zugänglich war. An der Nordfassade sind Reste einer zweigeschossigen Vorhalle, dem sogenannten Paradies, vorhanden. Die Errichtung von Chor, Langhaus, Sakristei und Nordparadies erfolgte nach einem einheitlichen Bauplan, wobei der Chor als erster eigenständiger Bauabschnitt konzipiert wurde. Am Westgiebel des Chores ist die bauzeitliche Fassadenmalerei an der ehemaligen Außenfassade fragmentarisch erhalten. Die Malereibefunde zeigen aufgemalte polychrome Maßwerkfenster in den Blendnischen. Spitzbogenfenster und spitzbogige Blenden gliedern die backsteinsichtige Fassade der Kirche. Ein umlaufendes profiliertes und glasiertes Sockelgesims sowie ein schmales Putzband mit profiliertem Abschlußgesims unterhalb der Traufe betonen die Horizontalgliederung. Der westlich anschließende Turm wurde nach Ansicht einiger Kunsthistoriker erst in der zweiten Hälfte des 15. Jhd. angebaut. Gegen diese Ansicht spricht allerdings, daß Vorläufer der Arnauer Kirche in Norddeutschland nach demselben Muster gleich mit Turm erbaut wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ansätze zur Rettung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Kirche bot sich 1992 als Halbruine dar; sie war offen und damit für jedermann zugänglich. Es zeigten sich Spuren weitergehender, aktueller Zerstörungen. Im Inneren hatten Jugendliche Grafitti an die Wände geschmiert, und offensichtlich hatten Besucher auf der Suche nach den Wandbildern kleine Teile aus dem Kalkverputz herausgekratzt. Den Turm hatte man um ein Drittel abgetragen. Die Glocke war vorher vom Glockenstuhl abgetrennt worden, und im Niederfallen hatte sie das Deckengewölbe im Turm durchschlagen. Der Dachstuhl war abgebaut und durch eine notdürftig mit Wellasbest eingedeckte völlig unzureichender Dachkonstruktion ersetzt worden. Teilweise mit dem Holz des alten Dachstuhls hatte man einen Schüttboden für die Getreideeinlagerung der örtlichen Kolchose eingezogen und dabei die Wandgemälde in erheblicher Weise beschädigt. Die Sakristei wies einen großen Durchbruch auf, der es Lastwagen erlaubte, in die Kirche zu fahren. Das kunstvolle Rippengewölbe des Paradieses war eingerissen und die Wände teilweise abgetragen. Aus den Wänden und insbesondere aus den Contreforce waren Steine herausgebrochen worden. Noch 1992 wurden mit erheblicher krimineller und physischer Energie die schweren Steinabdeckungen der Geschlechtergräber abgehoben und der Grabbestand geraubt. Der Friedhof in unmittelbarer Umgebung der Kirche wies geöffnete Gräber mit verstreuten Gebeinen auf.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>»Schreiender Expressionismus« Tagung der Kulturstiftung der Deutschen Vertriebenen über mühsames grenzüberschreitendes Engagement</title>
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    <updated>2011-11-10T17:07:21Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Expressionismus.htm"/>
    <content>Unter dem Thema „Denkmalpflege in Ostpreußen – Stand des grenzüberschreitenden Bemühens“ trafen sich am 22./23. Oktober 2011 unter der Leitung von Hans-Günter Parplies im Ostheim in Bad Pyrmont etwa 70 Fachleute und verantwortliche Initiatoren, die sich seit Jahren für den Erhalt des baulichen Kulturerbes im dreigeteilten Ostpreußen eingesetzt haben. Organisiert wurde diese dringend notwendige Fachtagung durch die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in Bonn. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Über 200 Kirchen haben im Königsberger Gebiet die Kriegswirren fast unversehrt überstanden. Dazu gehört ein Ensemble von etwa 50 mittelalterlichen Ordenskirchen von europäischem Rang, unter anderem Arnau mit der Grabstelle von Theodor von Schön. Sie galt einst als die wertvollste ostpreußische Dorfkirche. Die dort noch vorhandenen Kirchenmalereien wurden ob ihres Wertes immerhin noch in den letzten Kriegsmonaten fotografisch gesichert. Die Situation fast aller dieser mittelalterlichen Gotteshäuser ist, sofern sie überhaupt noch existierten,  katastrophal. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach der Wende und den ersten Kontakten waren sich die zuständigen russischen Behörden mit den ersten deutschen Besuchern einig, dass eine Rettung dieser einmaligen Kirchenkultur dringend erforderlich sei. Deutsche Hilfe war gern gesehen. Initiativen wurden gegründet, russische und deutsche Fachleute vor Ort zusammengeführt. Man machte gute Erfahrungen. Gelder wurden gespendet, Verträge gleichberechtigter Partner vertrauensvoll abgeschlossen. Besonders verdient machte sich auf russischer Seite der Archivar des Kaliningrader Gebietsarchivs Anatolij Bachtin, der 1989 zusammen mit dem Historiker Gerhard Doliesen die Dokumentation „Vergessene Kultur – Kirchen in Nord-Ostpreußen“ herausgab. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>»Sie leisten vorzügliche Arbeit« Festakt zum 30-jährigen Bestehen des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen</title>
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    <updated>2011-11-03T13:29:47Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Vorzuegliche-Arbeit.htm"/>
    <content>„Sie und Ihre Mitarbeiter leisten vorzügliche Arbeit!“ – dieses Lob sprach der Vorsitzende des Stiftungsrates der Ostpreußischen Kulturstiftung und ehemalige Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen Wilhelm v. Gottberg in seiner Festrede zum 30-jährigen Bestehen des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen dem Direktor Wolfgang Freyberg und seinen Mitarbeitern aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unbestreitbar sei das Kulturzentrum in Ellingen ein Kind der Landsmannschaft Ostpreußen, führte der Festredner weiter aus. Das Angebot des Freistaates Bayern, die damals leerstehenden Räume im Barockschloss Ellingen zu nutzen, habe man dankbar angenommen. Dieses war wiederum eine Folge der 1978 vom Land Bayern für die Landsmannschaft Ostpreußen übernommenen Patenschaft. Die damals unter dem Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß gesetzten Akzente der materiellen und ideellen Hilfe wurden auch von seinen Nachfolgern übernommen und fortentwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
„Kulturelle Bindungen zwischen Ostpreußen und Bayern bestehen schon viele Jahrhunderte“, fuhr v. Gottberg fort. Immerhin hatte Siegfried von Feuchtwangen als Hochmeister des Deutschen Ordens den Ordenssitz 1309 auf die dortige Marienburg verlegt. Von 34 Hochmeistern in der Geschichte des Ordens kamen immerhin 15 aus Bayern, Franken und Schwaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Erwähnenswert sei auch die „Münchner Ostpreußenhilfe“ aus dem Jahr 1915, die sich nach dem Russeneinfall in Ostpreußen 1914 gebildet hatte und die dortige Bevölkerung materiell unterstützte.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Dauerleihgabe an die Litauer: Vertriebene Memelländer übergaben ihr Archiv Simonaitytes Bibliothek in der Heimat</title>
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    <updated>2011-10-26T17:40:42Z</updated>
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    <content>Zu Beginn dieses Monats übergab die Arbeitsgemeinschaft der Memellandkreise (AdM) offiziell das AdM-Archiv als Dauerleihgabe an die Simonaitytes Bibliothek in Memel [Klaipeda]. Zu dieser Feierstunde kamen rund 120 interessierte Besucher. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Ausstellung von einigen Büchern, Dokumenten und Bildern, liebevoll zusammengestellt von Jurga Bardauskiene und Victorija Intaite von der bibliographischen und landeskundlichen Abteilung, in der das Archiv untergebracht ist, fand großes Interesse. Zur Einleitung spielte ein junges Damen-Streichorchester. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Direktor Juoszas Siksnelis begrüßte die Anwesenden und brachte seine Freude zum Ausdruck, so ein großes Archiv verwalten zu können. Die Bibliothek werde es hegen und pflegen. Ferner meinte er, dass man bereits nach grober Durchsicht des Archivs wohl die Geschichte Memels neu werde schreiben müssen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In seiner Ansprache ging der Bundesvorsitzende der AdM, Uwe Jurgsties, auf die Geschichte des Memellandes ein, sprach von der Gründung und den vielfältig geleisteten Aufgaben der AdM. Außerdem erwähnte er den Werdegang des Archivs mit seinen verschiedenen Standorten und Archivaren und wie es schließlich zu dem Kontakt mit der Bibliothek in Memel kam. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Durch Chauvinismus ist vieles verloren gegangen: Verleihung des Georg-Dehio-Kulturpreises 2011 – Kulturelles Erbe der Deutschen sichern</title>
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    <updated>2011-10-19T08:43:49Z</updated>
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    <content>In einem feierlichen Festakt wurde am 22. September in Berlin der Georg-Dehio-Kulturpreis 2011 des Deutschen Kulturforums östliches Europa an D. Dr. Christoph Klein, Bischof a.D. der Evangelischen Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien und an den Organisten und Musikwissenschaftler Jan Janca überreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach der Begrüßung der rund 200 Gäste durch die Direktorin des Deutschen Kulturforums östliches Europa, Frau Dr. Doris Lemmermeier, wies die Abteilungsleiterin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Frau Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, in ihrer Rede auf die zum Teil jahrhundertealte Geschichte der Deutschen im östlichen Europa hin und auf ihre kulturellen Hinterlassenschaften, die die Regionen entscheidend mitgeprägt haben und heute ein gemeinsames Erbe der Deutschen und ihrer östlichen Nachbarn sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Um die Menschen für den Erhalt dieser kulturellen Schätze zu sensibilisieren, wurde auch der Georg-Dehio-Preis vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geschaffen. In dessen Namen überreichte Frau Dr. Berggreen-Merkel den Preisträgern ihre Urkunden. Die Laudationes hielten der Oberbürgermeister von Hermannstadt [Sibiu], Klaus Johannis, und der Musikwissenschaftler Prof. em. Dr. Hubertus Unverricht. Die Potsdamer Turmbläser bestritten die musikalische Umrahmung.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>»Wenn nicht wir, wer sonst?« 4. Deutsch-Russisches Forum: Engagement für den Erhalt alter deutscher Bausubstanz</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:DEF225C0-3FB5-4143-BE7C-91619D54E57A</id>
    <updated>2011-10-19T08:41:45Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Wenn-nicht-wir.htm"/>
    <content>In diesem Jahr fand die grenzüberschreitende Veranstaltung vom 14. bis 16. Oktober in Nürnberg und Ellingen statt. Brigitte Stramm, Mitglied des Bundesvorstands der Landsmannschaft Ostpreußen (LO), hatte Kulturschaffende aus dem Königsberger Gebiet zum inzwischen traditionellen Deutsch-Russischen Forum „Zukunft braucht Vergangenheit“ eingeladen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unaufhaltsam schreitet die Zeit voran und neben historischer Bausubstanz geht auch das Wissen der Erlebnisgeneration verloren, wenn es nicht Menschen gibt, die dafür sorgen, dass Erfahrungen, Wissen und Traditionen an Jüngere weitergegeben werden. „Lassen Sie uns beginnen!“ - Mit diesem Appell beendete Brigitte Stramm ihre Begrüßung der Teilnehmer. Als Aufgabe des Forums formulierte sie das Ziel, das, was noch erhalten ist, zu bewahren, durch Diskussionen und Gespräche die Zusammenarbeit in der Zukunft zu intensivieren.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Die Stafette weitertragen - 8. Kommunalpolitischer Kongress in Allenstein: Deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag diskutiert</title>
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    <updated>2011-10-08T17:23:15Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Stafette-weitertragen.htm"/>
    <content>Das Medieninteresse ist groß: Auf dem Fernsehbildschirm in der Hotellobby läuft über Stunden eine Direktübertragung vom Gipfel der Östlichen Partnerschaft in Warschau. Die EU will die Beziehungen mit ihren östlichen Anrainern vertiefen. Alle Großen aus der Union sind da, EU-Kommissionspräsident Barroso, EU-Ratspräsident Van Rompuy und Bundeskanzlerin Merkel. Gastgeber ist der polnische Regierungschef Donald Tusk, der ernst und angespannt wirkt. Vielleicht ist es der Ärger über das notorisch renitente Weißrussland, das seine Teilnahme am Gipfel platzen ließ und weder Außenminister noch Botschafter nach Warschau schick­te. Vielleicht machen ihm insgeheim aber auch die jüngsten Prognosen zu schaffen, nach der ein Sieg seiner Bürgerplattform bei den Parlamentswahlen am Sonntag keineswegs als sicher gilt, ihr vielmehr ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Kaczynski-Partei Recht und Gerechtigkeit bevorsteht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein Ost-West-Gipfel ganz anderer Art fand unterdessen im Tagungsraum des Hotels statt: Die Landmannschaft Ostpreußen hatte zu ihrem nunmehr achten Deutsch-Polnischen Kommunalpolitischen Kongress in die Copernicus-Stadt Allenstein geladen. Die Einladung fiel auf fruchtbaren Boden: Viele Vorsitzende der Deutschen Vereine in Ermland, Oberland und Masuren, einige Bürgermeister süd-ostpreußischer Gemeinden, Vertreter ostpreußischer Kreisgemeinschaften aus dem Bundesgebiet sowie Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums hatten eine teils weite Anreise auf sich genommen, um dabei sein können. Dieses Jahr stand ein aktuelles geschichtspolitisches Thema auf der Tagesordnung: Der zwanzigste Jahrestag des „Deutsch-polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit“, den die Politik schon im Juni ausgiebig gefeiert hatte, legte es nahe, Bilanz zu ziehen – Bilanz eines Verhältnisses zweier schwieriger Nachbarn, die doch seit Tausend Jahren „Tür an Tür“ leben, wie der stellvertretende Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Gottfried Hufenbach, in seiner Einführung auf den Titel der jüngst in Berlin eröffneten Ausstellung über deutsch-polnische Kunst und Geschichte anspielte.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Elf Jahre informelle Außenpolitik: Der achte Kommunalpolitische Kongress tagt in Allenstein – Bilanz des Nachbarschaftsvertrags erwartet</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:90D348E3-50F2-4F3B-B16D-7BBCB22DE282</id>
    <updated>2011-10-01T19:45:38Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Informelle-Aussenpolitik.htm"/>
    <content>Seit elf Jahren engagiert sich die Landsmannschaft Ostpreußen (LO) auf kommunaler Ebene in der deutsch-polnischen, grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die regelmäßig veranstalteten Kommunalpolitischen Kongresse legen davon Zeugnis ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach der politischen Wende in Mittel-Osteuropa und dem Fall des Eisernen Vorhangs konnte auch im zwischenstaatlichen Verhältnis zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. Der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag von 1991 bereitete die rechtlichen Grundlagen für eine fruchtbare deutsch-polnische Zusammenarbeit im kommunalen Bereich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch für die LO war dies der Beginn eines Arbeitsdialogs zwischen Heimatkreisgemeinschaften und den Repräsentanten der polnischen Gebietskörperschaften in den historischen deutschen Ostgebieten. Der LO-Bundesvorstand initiierte im Jahr 2000 die Kommunalpolitischen Kongresse mit dem Ziel, einen auf Dauer angelegten, vertrauenbildenden Dialog in Gang zu bringen zwischen den ehemaligen und den heutigen Bewohnern des südlichen Ostpreußen, das heute administrativ von der polnischen Woiwodschaft Ermland und Masuren abgedeckt wird.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Gedenken und Plachandern über Generationen hinweg - „Kleines Ostpreußentreffen“ auf Schloss Burg</title>
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    <updated>2011-08-25T18:54:21Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Div/Schloss-Burg-2011/Plachandern.htm"/>
    <content>Schloss Burg (dod/Göl). „Nur wer weiß, wo er herkommt, verfügt über die Orientierung, seine Zukunft zu gestalten. Otto von Habsburg hatte einen solchen klaren Wertekompass durch seinen tiefen christlichen Glauben und durch seine persönliche Lebensgeschichte. Die Heimatvertriebenen helfen uns, unsere Wurzeln zu erkennen. Auch die gemeinsamen Wurzeln, die heute territorial nicht mehr in Deutschland liegen, aber nun Teil des immer stärker zusammenwachsenden Europas sind.“ Mit diesen Worten hob der Festredner des „Kleinen Ostpreußentreffens“ auf Schloss Burg, Prof. Dr. Patrick Sensburg, MdB, den Stellenwert der Heimatvertriebenen in der deutschen und europäischen Geschichte hervor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es ist bereits Tradition, dass die Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, jedes Jahr im Juli zu einer Kulturveranstaltung auf dem Plateau vor der Gedenkstätte der deutschen Heimatvertriebenen auf Schloss Burg an der Wupper einlädt. So wandten sich auch diesmal im Rahmen des abwechslungsreichen Programms mehrere Persönlichkeiten des sozialen, politischen und kulturellen Lebens in NRW mit Grußworten und Ansprachen an das zahlreich erschienene Publikum. Der Landesvorsitzende Jürgen Zauner eröffnete den offiziellen Teil der Veranstaltung, an dem sich Vertreter der Landsmannschaft, darunter Dr. Wolfgang Thüne, Prof. Dr. Ulrich Penski und Stefan Hein beteiligten. Von Seiten der befreundeten Landsmannschaft Schlesien begrüßte deren Bundesvorsitzender Rudi Pawelka die Anwesenden. Überbracht wurde auch der Gruß des BdV-Landesvorsitzenden Hans-Günther Parplies, der diesmal leider nicht persönlich dabei sein konnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Programmpunkte wie das Läuten der Königsberger und Breslauer Glocken, das Totengedenken mit Kranzniederlegung in der Gedenkstätte der deutschen Heimatvertriebenen und das Trompetensolo „Ich hatt’ einen Kameraden“ wurden durch das gemeinsame Singen des Ostpreußen- und Deutschlandliedes sowie durch den Vortrag von Prof. Dr. Patrick Sensburg, MdB, ergänzt. Der Festredner sprach vor der Kulisse von Schloss Burg über den 21. Oktober 1951, dem Tag, als hier die Gedenkstätte des deutschen Ostens eingeweiht wurde und in Anwesenheit des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss erstmals die drei aus Ostdeutschland stammenden Glocken geläutet wurden. Prof. Dr. Sensburg würdigte auch den 63. Geburtstag der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Landsmannschaft Ostpreußen. In seiner Ansprache beleuchtete der Festredner zwei Kernthemen: Die Leistung der Heimatvertriebenen beim Wiederaufbau des Landes und bei der Versöhnung, sowie die Bedeutung der Heimatvertriebenen bei der Zukunftsgestaltung von Europa. Aus aktuellem Anlass blieb die Würdigung der Verdienste des „wahren Europäers“ Otto von Habsburg nicht unerwähnt. „Unsere Aufgabe ist es“ – so der Festredner -, „das Vermächtnis von Persönlichkeiten wie Otto von Habsburg zu pflegen, indem wir uns für die Versöhnung, für das menschliche Miteinander, gegen jeden Radikalismus, gegen Vertreibung in jeglicher Form und für Europa und seine Werte einsetzen.“&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Deutsche Reservisten pflegen zum 16. Mal Kriegsgräber im ehemaligen Ostpreußen</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:817949DA-BFAD-49B4-BDBD-75463D020FBF</id>
    <updated>2011-08-19T16:50:30Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Kriegsgraeber.htm"/>
    <content>Meppen. Die Reservistenkameradschaft Emsland/Grafschaft Bentheim wird nicht müde, ihre selbst gewählte Aufgabe zu verfolgen: Seit 1995 fahren jeweils 10 bis 25 Männer ins ehemalige Ostpreußen oder nach Polen, um dort Kriegsgräber zu pflegen. In diesem Jahr standen Arbeiten an vier Friedhöfen auf dem Programm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für Horst Richardt, Gerd Jaske, Alfred Wenning, Eugen Dubs, Heinrich Ahaus, Hermann Kampeling, Wilhelm Deters, Rudi Henckel und Georg Schröer stand dabei von vornherein fest, dass die 15 Tage Anfang Juni im heutigen Kaliningradskaja Oblast (= Königsberger Gebiet; WM) kein Erholungsurlaub, sondern eine sehr arbeitsreiche Zeit werden würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1750 Soldatenfriedhöfe gibt es im ehemaligen Ostpreußen, viele sind inzwischen bis zur Unkenntlichkeit verwittert, verwachsen, verschwunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Deshalb kümmern sich im Auftrag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge seit 1992 immer wieder Freiwillige um die Instandsetzung der Grabanlagen, darunter seit 1995 auch Emsländer und Grafschafter. „Wir wollen zeigen, dass der Krieg nicht vergessen ist und so einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten“, betont Georg Schröer.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Ohne Heimat keine Zukunft: Im Zeichen der Elchschaufel: „Kleines Ostpreußentreffen“ auf Schloss Burg an der Wupper</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:E509D919-F987-4EE0-8BDC-3C64B02C27E1</id>
    <updated>2011-07-27T20:06:55Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Div/Schloss-Burg-2011/bericht.htm"/>
    <content>Es muss auch mal Gelegenheiten geben, bei denen genug Zeit zum Plachandern da ist, bei denen man sich mit ostpreußischen Spezialitäten verwöhnen lässt, bei denen man in Erinnerungen schwelgt, der Toten gedenkt und dem Glockengeläut lauscht. Und nur wer weiß, wo er herkommt, verfügt über die Orientierung, seine Zukunft zu gestalten. Verständlich, dass Jung und Alt im immer stärker zusammenwachsenden Europa sich mit einer aktiven Mitgestaltung einer friedlichen Zukunft auseinandersetzen. All das und noch viel mehr gab es beim diesjährigen „Kleinen Ostpreußentreffen“ Anfang Juli auf Schoss Burg an der Wupper. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Einladung der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen, zur traditionellen Kulturveranstaltung im Hof der Gedenkstätte der deutschen Heimatvertriebenen auf Schloss Burg bei Solingen waren zahlreiche Gäste gefolgt. Der Landesvorsitzende Jürgen Zauner und sein Team hatten ein abwechslungsreiches und informatives Programm zusammengestellt, das sowohl die älteren Landsleute als auch die Vertreter der mittleren und jungen Generation berücksichtigte.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>In die Mitte des Landes zurückgekehrt. Ostpreußisches Sommerfest im Zentrum von Allenstein: Hohe Vertreter aus Politik und Kirche beehrten die Deutsche Volksgruppe</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:2EF44EEB-7FCC-4E26-94AE-AFF17249B494</id>
    <updated>2011-07-22T19:18:41Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Sommerfest.htm"/>
    <content>Das Sommerfest des Dachverbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren fand vergangenen Sonnabend erstmals in der Innenstadt von Allenstein statt. Ort des Geschehens war das Amphitheater direkt am Schloss. Durch diese zentrale Lage erhielt die Veranstaltung einen ganz eigenen Charme. Manch einer der rund 1.200 Teilnehmer nutzte in den Veranstaltungspausen bei schönem Wetter die Gelegenheit zu einem kurzen Bummel um den nahegelegenen Markt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Traditionell wurde das Sommerfest mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet, der gemeinsam vom Domherrn André  Schmeier und dem Evangelischen Bischof Bazanow gehalten wurde.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Hohe Auszeichnung für Herbert Monkowski (Kreisvertreter von Allenstein-Land)</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:4200F303-AD22-41DA-80D6-A7F41D3D221C</id>
    <updated>2011-05-18T12:50:33Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Hohe-Auszeichnung.htm"/>
    <content>MEINERZHAGEN ? Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in der historischen Kirche von Groß Kleeberg/Polen (Preußische Provinz Ostpreußen, Kreis Allenstein) erhielt der Meinerzhagener Herbert Monkowski (77) jetzt das Ehrenabzeichen „Verdient für die Wojewodschaft Ermland-Masuren“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Ehrung ging auf einen Beschluss der Volksvertretung des Verwaltungsbezirks Warminsko-Mazurskiego, dem Sejmik zurück. Die Auszeichnung ist von besonderer Bedeutung auch für die deutsch-polnischen Beziehungen, weil erstmals in dieser Form ein Vorsitzender der Landsmannschaft Ostpreußen geehrt wurde, einer Organisation, die in kommunistischen Zeiten noch als „Feind Polens“ galt. Den Antrag auf die Verleihung hatte der Vorsteher der Gemeinde Purda gestellt. „Herbert Monkowski hat viel Gutes nicht nur für unsere Gemeinde getan, sondern für die ganze Wojewodschaft und sogar für die polnisch-deutsche Aussöhnung“, sagte Eduard Dyfus, der Promotionschef der Gemeinde Purda, anlässlich der Verleihungsfeier.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Der neue Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Stephan Grigat, absolvierte Anfang März seinen Antrittsbesuch beim Marschallamt (Landesregierung) von Ermland und Masuren</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:8F792D03-AC4D-4E00-8BDB-EC24FA615A5B</id>
    <updated>2011-03-12T19:03:33Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/antrittsbesuch.htm"/>
    <content>Allenstein - Der neue Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, Stephan Grigat, absolvierte Anfang März seinen Antrittsbesuch beim Marschallamt (Landesregierung) von Ermland und Masuren. In Vertretung des im Urlaub weilenden Marschalls empfing der Erste Vizemarschall, Jarsoslaw Sloma, den Sprecher. An dem Gespräch nahmen auch der Leiter der Parlamentskanzlei und Minderheitenbeauftragte Wiktor Lejk und der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren, Heinrich Hoch, teil. Grigat und Sloma vereinbarten eine enge Zusammenarbeit. Der Sprecher unterrichtete den Vizemarschall von der geplanten Eröffnung des LO-Verbindungsbüros in Allenstein und über den „Kommunalpolitischen Kongress“ Anfang Oktober in Allenstein.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Eigentumsstreit: Russland dreht am Rad der Geschichte</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:85479BEF-8630-425F-A8E9-62C03A5B3152</id>
    <updated>2011-01-06T17:43:43Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2011/Rad-der-Geschichte.htm"/>
    <content>94 Jahre nach der Oktoberrevolution bekommt orthodoxe Kirche ihr Eigentum zurück&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die orthodoxe Kirche Russlands kann sich zu ihrem heutigen Weihnachtsfest über ein außerordentliches Geschenk aus Moskau freuen: 94 Jahre nach der Enteignung durch die Bolschewiki in der Oktoberrevolution von 1917 sollen die Religionsgemeinschaften ihr einstiges Eigentum zurückbekommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Größter Profiteur ist das Moskauer Patriarchat, dem insgesamt 11.000 Objekte - darunter Klöster, Kirchen, Schulen, Denkmäler - wieder übereignet werden sollen. Das Gesetz stieß auf enormen Widerstand und Proteste in der Öffentlichkeit - von einem politischen Deal ist die Rede, der darauf abziele, dem Kreml die Machtbasis der russisch-orthodoxen Kirche zu sichern. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>ROK will noch mehr - Auch Gebäude aus sowjetischer Zeit werden »zurückgefordert«</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:BD9A1106-E5B3-439A-9A08-C40D1313A148</id>
    <updated>2010-12-23T16:48:18Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2010/ROK-will-noch-mehr.htm"/>
    <content>Die Kirchenübertragung an die Russisch-Orthodoxe Kirche (ROK) im Königsberger Gebiet bleibt ein viel umstrittenes Thema. Schon Mitte November hatten Bürgerinitiativen und Intellektuelle eine erste Protestkundgebung gegen die Übereignung organisiert. Bald folgte eine weitere am Denkmal „Mutter Russland“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Am 23. November wurden im Sitzungssaal der Gebietsduma die Dokumente zur Übereignung einer Reihe von Architekturobjekten an die Königsberger Diözese der ROK unterschrieben. An der Zeremonie nahmen die bevollmächtigte Vertreterin des Gouverneurs in der Gebietsduma, Tamara Kusjajewa, teil sowie Bischof Seraphim und die Leiterin der regionalen Agentur für Grundbesitz, Irina Sidorenkowa. Es wurde die Übereignung von sieben Gebäuden abgesegnet: die Gebietsphilharmonie (Kirche der Heiligen Familie), das Gebäude des Gebietsorchesters für Volksinstrumente (früher gab es dort eine Kapelle), das Gebäude der Polytechnischen Lehranstalt Nr. 5 auf der Juditter Kirchenstraße (dort war früher eine Kirchengemeinde untergebracht), Schloss Waldau, das Gebäude der Internatsschule Nr. 1 (früher ebenfalls eine Kirchengemeinde). Auch die Kirche Arnau wurde endgültig der ROK übereignet. Nun finden hier jeden Sonnabend orthodoxe Gottesdienste statt, die durchschnittlich von etwa 15 Menschen besucht werden. In der Kirche werden nach und nach orthodoxe Kultobjekte aufgestellt. Die Kirche wurde der ROK schon im Sommer dieses Jahres zur Nutzung übergeben, seitdem finden dort russisch-orthodoxe Gottesdienste statt.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Eigentumsstreit: „Besitzerschleichung“ oder legale Übereignung?</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:1B2200C0-5794-4503-BF5C-DDFC551841B2</id>
    <updated>2010-11-30T21:39:46Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2010/Besitzerschleichung.htm"/>
    <content>Nach einem der Duma vorgelegten Gesetzentwurf sollen nach 1917 enteignete Objekte religiöser Zweckbestimmung ab 1. Januar 2011 wieder in den Besitz der Konfessionen übergehen, deren Eigentum sie früher einmal waren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Kaliningrader Gebiet gehörte die überwiegende Mehrheit der Gotteshäuser katholischen und evangelischen Gemeinden. Beobachter meinen, dass die russisch-orthodoxe Kirche nun eilig versucht, die Kirchen in ihren Besitz zu bringen, weil Katholiken und Protestanten ab 2011 die gesetzlich vorgesehene Rückgabe ihres Eigentums geltend machen können. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Eigentumsstreit: Der Preis des kostenlosen Specks aus der Mausefalle</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:5BF51125-D4EA-4424-AF67-2AD13B2DBFC6</id>
    <updated>2010-12-04T13:43:52Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Heimatarbeit/2010/Der-Preis-des-Specks.htm"/>
    <content>Das Kaliningrader Gebiet versinkt immer tiefer im Strudel der skandalösen Ereignisse rund um die Übergabe der Kirchengebäude aus dem Staatseigentum in das Eigentum der russisch- orthodoxen Kirche. Die Entscheidungen der Regierung tragen zu Konflikten in der Gesellschaft bei und verschärfen die Spannungen zwischen den Konfessionen. Zwischenstaatliche Probleme treten zum Vorschein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir als Redaktion ahnten die Möglichkeit einer solchen negativen Entwicklung (siehe unseren letzten Artikel zu diesem Thema in der KA, ? 12, vom Juni 2010). Diese negative Entwicklung hätte verhindert werden können, wenn die Staatsduma das Gesetz zur Übergabe der kirchlichen Gebäude, das mit dem Beginn des neuen Jahres wirksam wird, mit einem Zusatzartikel zum Sonderstatus des Kaliningrader Gebietes ergänzt hätte. Doch das geschah nicht. Unsere Befürchtungen wurden Realität.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Eigentumsstreit: Überraschende Demos in Königsberg</title>
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    <updated>2010-11-25T19:41:01Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Heimatarbeit/2010/Eigentumsstreit.htm"/>
    <content>Zwei Wochenenden in Folge versammelten sich Gegner der Kirchenübereignungen zu Protesten in Königsberg. Damit hatte die Königsberger Diözese der Russisch Orthodoxen Kirche (ROK) offensichtlich nicht gerechnet. Vater Michail, Leiter der Presseabteilung der Königsberger Diözese, wand sich, indem er auf das Recht der freien Meinungsäußerung hinwies. Die Menschen würden die Position der Kirche verstehen, wenn sie erst begriffen hätten, dass sie nichts Schlechtes bedeute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf die Kritik des katholischen Bischofs Pezzi reagierten Vertreter der Diözese hingegen verärgert: „Wir müssen daran erinnern, dass die ethnische und religiöse Zusammensetzung der Region sich sehr verändert hat gegenüber der Situation vor 60 Jahren. Heute betrachtet sich der größte Teil der ansässigen Bevölkerung als orthodox ...“. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Gegen den Griff nach den Gotteshäusern</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:C37F4FFC-C7AD-43EA-B8D8-7B7C4F6E5BD3</id>
    <updated>2010-11-17T20:43:12Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Heimatarbeit/2010/Gegen-den-Griff.htm"/>
    <content>Königsbergs Gebietsduma hat der Orthodoxen Kirche eine Reihe faktischer Enteignungen ermöglicht – Russen protestieren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Am 28. Oktober hat die Königsberger Gebietsduma einen Gesetzentwurf zur Übereignung deutscher Ordensburgen und Kirchen an die Russisch-Orthodoxe Kirche (ROK) angenommen. Das wollen russische Künstler, Journalisten und Museumdirektoren nicht zulassen und protestierten in einen offenen Brief an die Verantwortlichen.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Heimatarbeit: Für ein glückliches Gedeihen der gemeinsamen Heimat</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:6E3C0D80-14EB-486B-931B-59D9213BDB8E</id>
    <updated>2010-11-02T18:30:00Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Heimatarbeit/2010/Gemeinsame-Heimat.htm"/>
    <content>In Gusew (Gumbinnen) fand das III. deutsch-russische Forum 2010 „Die Zukunft braucht die Vergangenheit“ statt. Am 16. Oktober versammelten sich mehr als 70 Teilnehmer aus Deutschland und Russland im Stadtkulturheim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Leute der verschiedenen Altersstufen saßen an den Tischen im Saal vor einem roten Vorhang, der mit dem goldenen Wappen von Gusew (Gumbinnen) geschmückt war, das den Pfeil aus dem Wappen von Gumbinnen aufbewahrt hatte und mit dem Kopf des Gumbinnener Elches ergänzt worden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Erschienen waren die Mitglieder der ostpreußischen Landsmannschaften und die Vertreter der wohltätigen Organisationen aus Deutschland, die Beamte des öffentlichen Dienstes aus den Städten und Siedlungen des Kaliningrader Gebietes, die Mitarbeiter der Museen und Archive, die Heimatkundler, die Ökologen und die Journalisten – all jene Menschen, die die Kontinuität der Geschichte verstehen und danach streben, diesem Land die Gesamtheit des Seines in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft  zurückzugeben.&lt;br /&gt;
...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Das dritte »Deutsch-Russische Forum« der Landsmannschaft Ostpreußen tagte in Gumbinnen</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:2CB3E739-C7F2-447D-B59C-181A777129AA</id>
    <updated>2010-10-27T20:13:57Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Heimatarbeit/2010/Enge-Zusammenarbeit.htm"/>
    <content>„Zukunft braucht Vergangenheit“ heißt die Leitlinie des vor drei Jahren ins Leben gerufenen „Deutsch-Russischen Forums“. Was als Experiment begann, wurde inzwischen zur festen Einrichtung. Am 16. Oktober trafen sich deutsche und russische Kulturschaffende in Gumbinnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Wahl des Austragungsortes fiel in diesem Jahr auf das Kulturhaus in Gumbinnen, weil Gouverneur Nikolaj Zukanow während seiner fünfjährigen Amtszeit als Bürgermeister von Gumbinnen (Gusew) die Zusammenarbeit mit der Kreisgemeinschaft Gumbinnen suchte und pflegte. Nun hoffen auch die anderen im Gebiet aktiven Kreisgemeinschaften darauf, dass Zukanow sich in seiner Funktion als Gouverneur weiter für die Zusammenarbeit einsetzen wird.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Heimatarbeit: Die Kirche in Mühlhausen vor weiterem Verfall bewahrt</title>
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    <updated>2010-10-06T19:54:08Z</updated>
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    <content>Kirche in Mühlhausen mit Grab von Luthers Tochter Margarete: Neue Biberschwänze auf dem Dach und teilweise neuer Putz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie vielen Gotteshäusern in Ostpreußen drohte auch der Kirche Mühlhausen, Kreis Preußisch Eylau, der Verfall. Inzwischen ist das Bauwerk weitgehend instandgesetzt. Die neuen Biberschwänze auf einem großen Teil des Dachs und der neue Putz auf den Vorbauten seit dem Sommer 2010 sind ein Höhepunkt langjähriger, durch die Bundesregierung und private Spenden finanzierter Arbeit. &lt;br /&gt;
...</content>
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    <title>Streit um Sankt Katharinen in Arnau. - Der Griff der Russisch-Orthodoxen Kirche nach dem Gotteshaus ist erst einmal abgewehrt, aber ...</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-12-25:C7A17AEA-F01F-4131-A589-E72703B7F6F5</id>
    <updated>2010-08-25T20:50:28Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Heimatarbeit/Arnau/Streit-um-St-Katharina.htm"/>
    <content>Dem eingetragenen Verein „Kuratorium Arnau“ ist es gelungen, St. Katharinen in Arnau dem Zugriff der Russisch-Orthodoxen Kirche zu entziehen. Allerdings hat letztere sich noch nicht geschlagen gegeben, versucht es vielmehr mit allen Tricks verbissen weiter.&lt;br /&gt;
Angesichts des Griffes der Russisch-Orthodoxen Kirche nach dem wegen seiner einmaligen und zum Teil noch recht gut erhaltenen Wandmalereien aus dem Mittelalter berühmten St. Katharinenkirche sah sich das Kuratorium Arnau gezwungen, mit gezielten diplomatischen Aktionen auf mehreren Ebenen zu reagieren. Eile war geboten, damit nicht vollendete Tatsachen entstehen, die sich im Laufe der Zeit verfestigen. Das deutsche Interesse, sich hier zu engagieren, ist allerdings gering. Dafür protestierten mehr als 30 russische Reiseleiter schriftlich beim Gouverneur gegen die Übernahme des Sakralbaus durch die Russisch-Orthodoxe Kirche. Das Ergebnis war, dass die Russisch-Orthodoxe Kirche „zurückrudern“ musste. Ihr wurde das nach der Kirche von Juditten zweitältesten Gotteshaus im ehemaligen Deutschordensstaat – vorerst – nicht übertragen.</content>
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    <title>Einigkeit und Nächstenliebe - Das Ostpreußische Sommerfest stand im Zeichen der Harmonie zwischen Deutschen und Polen</title>
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    <updated>2010-07-07T12:50:39Z</updated>
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    <content>Am 26. Juni 2010 feierte die Landsmannschaft das schon traditionelle Ostpreußische Som­merfest in Hohenstein / Ostpreußen. Unterstützt wurde sie vom Verband der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren und durch das deutsche Generalkonsulat in Danzig. &lt;br /&gt;
So ist es eine große Ehre und Freude, dass auch der Generalkonsul Joachim Bleicker ein Grußwort sprach. Die Hoffnung, dass auch Vertreter der polnischen Regionalpolitik teilnehmen würden, hat sich erfüllt. ...</content>
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    <title>Feier an historischem Platze: Deutsche in Schlesien blicken auf 20 Jahre DFK zurück</title>
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    <updated>2010-06-26T10:05:54Z</updated>
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    <content>Dieses Wochenende feiern die Deutschen in der Woiwodschaft Schlesien das 20-jährige Bestehen ihres Deutschen Freundschaftskreises (DFK). Veranstaltungsort ist die im Kreis Gleiwitz liegende Burg Tost (Toszek). Das geschichtsträchtige Gemäuer liegt oberhalb der Stadt Tost auf einem nach drei Seiten abfallenden Berg des oberschlesischen Muschelkalkrückens. ...</content>
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    <title>Heimatarbeit in Ostpreußen: Fortschritte in Arnau im Jahre 2009</title>
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    <updated>2010-05-31T12:10:38Z</updated>
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    <content>Das Kuratorium Arnau berichtet: &lt;br /&gt;
Wir haben stets nach dem Grundsatz gearbeitet, die Voraussetzungen für unsere Tätigkeit sowohl mit der örtlichen Verwaltung als auch mit den Arbeitskräften vor Ort zu klären. Das ist ein zeit- und auch nervenaufreibendes Unterfangen, denn oft genug klaffen vertragliche Vereinbarung und örtliche Praxis auseinander.</content>
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    <title>Heimatarbeit für Ostpreußen: Mehr als Baugeschichte - Gierschke-Dornburg-Preis an Wulf D. Wagner</title>
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    <updated>2010-04-29T10:51:30Z</updated>
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    <content>Mehr als Baugeschichte - Laudatio zur Verleihung des Gierschke-Dornburg-Preises&lt;br /&gt;
Wulf Dietrich Wagner wurde am 10. Mai 1969 in Mannheim geboren. Er wuchs in Oedingen auf und besuchte das Gymnasium in Bonn-Bad Godesberg. Bereits als Schüler begann er mit seinen Forschungen zu pommerschen und ostpreußischen Bauernhöfen und Gutshäusern und veröffentliche erste Ergebnisse in den Periodika der ostdeutschen Kreisgemeinschaften. Nach dem Abitur und der Bundeswehr nahm er 1989 sein Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Karlsruhe auf, das er 1996 mit einer selbstgewählten Diplomarbeit zum Wiederaufbau der Dominel in Königsberg erfolgreich abschloss. ...</content>
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    <title>Runde Geburtstage - Wilhelm v. Gottberg: 60 Jahre Preußische Allgemeine Zeitung</title>
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    <updated>2010-04-01T17:42:00Z</updated>
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    <content>Die Wochenzeitung Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt (PAZ/OB) wurde am 1. April 60 Jahre. Sie ist nun in das siebte Lebensjahrzehnt eingetreten. Das ist für ein Publikationsorgan aus dem Bereich der Printmedien ein beachtliches Alter. Zahlreiche Glückwünsche sind aus diesem Anlass der Herausgeberin und der Redaktion zugegangen.
Blenden wir zurück: Am 1. April 1950 erschien diese Zeitung erstmalig mit dem Titel Das Ostpreußenblatt als Infozeitung für die Mitglieder der am 3. Oktober 1948 gegründeten Landsmannschaft Ostpreußen (LO). Herausgeberin war die LO, und dies ist sie bis heute geblieben. Die jeweiligen Mitglieder des Bundesvorstandes – speziell die Sprecher – der Herausgeberin tragen die Gesamtverantwortung für die Zeitung.</content>
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    <title>Adventstreffen der Jugend in Osterode</title>
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    <updated>2010-01-09T16:41:58Z</updated>
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    <content>Heimatverbliebene und Heimatvertriebene haben gemeinsam die deutsche Kultur ein Stück weit besser kennengelernt. - 
Im mit Fahnen der ostdeutschen Provinzen und Spruchbändern geschmückten Saal des Osteroder Hotels Panorama fand sich am Donnerstag vor dem 1. Advent 2009 eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener noch etwas scheu zur abendlichen Eröffnungsrunde des Adventstreffens 2009 des Bundes Junges Ostpreußen (BJO) zusammen. Gleich zu Beginn wurde manch einem einiges an Mut abgefordert, denn der Veranstaltungsleiter und Bundesvorsitzende Stefan Hein verlangte, dass jeder sich vorstellte und erläuterte, worin sein Interesse am Kennenlernen der deutschen Kultur begründet war.</content>
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    <title>»Deutsche Weihnacht in Tharau wäre ein Traum«</title>
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    <updated>2009-12-25T13:56:42Z</updated>
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    <content>Interview - 
Herr Parplies, wann werden Sie Weihnachten mit einem deutschen Gottesdienst in der „Ännchen“-Kirche feiern können? 
Parplies: Wir sind froh, wenn wir dieses Kleinod ostdeutscher Kultur und europäischer Architektur vor dem Verfall retten können.
&apos;Es gibt zahllose verfallende Dorfkirchen in Ostpreußen. Warum wäre Weihnachten gerade in der „Ännchen“-Kirche etwas so Besonderes?
Parplies: Eben weil es die Kirche der berühmten „Ännchen von Tharau“ ist. ...</content>
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    <title>Altstädter Kirchenorgel rekonstruiert</title>
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    <updated>2009-12-12T13:55:10Z</updated>
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    <content>Feierliche Weihe mit einem bewegenden Gottesdienst - Engagement der Kreisgemeinschaft Mohrungen. - 
In der Kirche von Altstadt, Kreis Mohrungen, wurde die wiederhergestellte Orgel eingeweiht. Aus diesem Anlass kamen Vertreter der Familie von Pfarrer Heinrich Holland, eine Abordnung der Kreisgemeinschaft, aus Altstadt und Umgebung stammende Deutsche, darunter Graf Friedrich zu Dohna sowie eine Gruppe der Herder-Freunde aus Mohrungen und natürlich die örtliche Gemeinde zu einem Gottesdienst zusammen, den Weihbischof Jan Czaikowski, zelebrierte.</content>
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    <title>»Zukunft braucht Vergangenheit«</title>
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    <updated>2009-10-31T13:53:56Z</updated>
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    <content>Zweites deutsch-russisches Forum - Ostpreußisches Kulturgut gemeinsam erhalten, Wissen verbreiten. - 
Rund 70 Vertreter von Museen und Archiven, Schulen und Zeitungen aus der Bundesrepublik Deutschland und dem Königsberger Gebiet trafen sich am vergangenen Wochenende in Lüneburg zum zweiten deutsch-russischen Forum. Die von der Landsmannschaft Ostpreußen organisierte Arbeitsgemeinschaft will ostpreußisches Kulturgut erhalten ...</content>
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    <title>Brücken geschlagen - 7. Kommunalpolitischer Kongress</title>
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    <updated>2009-10-10T13:52:11Z</updated>
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    <content>... in Frankfurt an der Oder und Slubice (Dammvorstadt). - 
Unter dem Motto „Deutsche und Polen – Nachbarn in Europa“ tagte der 7. Deutsch-Polnische Kommunal-politische Kongress der Landsmannschaft Ostpreußen in Frankfurt an der Oder und der polnischen Nachbarstadt Slubice (Dammvorstadt). - Eine Brücke zu schlagen, bedeutet schwere Arbeit. Das gemeinsame Leben und Gestalten ist langwierig, braucht Geduld und Nachsicht von beiden Seiten des Wassers. ...</content>
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    <title>Drei Mal Tilsiter</title>
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    <updated>2009-08-22T13:50:36Z</updated>
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    <content>In der Schweiz trafen sich Einheimische, Deutsche und Russen, die mehr verbindet als nur Käse – Partnerschaftsvertrag. - 
Der zweite Jahrestag zur Gründung des schweizerischen Tilsit fand weit über die Landesgrenzen hinaus besondere Bedeutung.
Zu den Feierlichkeiten war in diesem Jahr eine hochrangige Delegation aus Tilsit (Sowjetsk) angereist. ...</content>
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    <title>»Bauen wir gemeinsam an Ostpreußen«</title>
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    <updated>2009-08-01T13:49:03Z</updated>
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    <content>Sommerfest der Deutschen Minderheit in Hohenstein Die Festansprache hielt Wolfgang Thüne von der LO. - 
Die Wettergötter waren gnädig und bescherten heiteres Wetter beim Sommerfest der Deutschen Minderheit. Aber auch das Klima unter den zahlreichen Teilnehmern war ausgezeichnet. Dafür sorgten die Tanzgruppen aus Bartenstein, Mohrungen und Osterode, die Chöre aus Allenstein, Heilsberg, Lötzen, Bischofsburg, Mecklenburg-Vorpommern, Osterode und Peitschendorf. Es war ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm, das unter der Regie des AGDM-Vorsitzenden Heinrich Hoch wie Frau Plocharski zusammengestellt worden war. Das Freilichtmuseum in Hohenstein bot die gewohnte ausgezeichnete Kulisse.</content>
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    <title>Kulturerbe vor dem Untergang</title>
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    <updated>2009-08-01T13:47:23Z</updated>
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    <content>Der Familiensitz der Lehndorffs in Ostpreußen droht zu verfallen - Gedenkstein für den Grafen aufgestellt. -
In Masuren existiert noch einer der letzten weitestgehend erhaltenen ehemaligen ostpreußischen Herrensitze. Doch der bauliche Zustand der Anlage ist so schlecht, dass höchste Eile geboten ist, will man dieses Kulturerbe noch vor dem Untergang retten.
Die Rede ist von der historischen Schlossanlage Steinort (Sztynort), deren letzter Herr Heinrich Graf Lehndorff zu den Verschwörern des 20. Juli 1944 gehörte.</content>
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    <title>Kräfte bündeln – die Jugend gewinnen</title>
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    <updated>2009-06-06T13:45:59Z</updated>
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    <content>Arbeitstagung der Vorsitzenden der Deutschen Vereine im südlichen Ostpreußen und im Memelland. - 
Das Schloßhotel Rhein ist eines der größten seiner Art weltweit. Mitte Mai tagten dort die Verantwortlichen der Deutschen Vereine in den polnischen und litauischen Teilen Ostpreußens. Hauptthema war die Zukunft der Deutschen in der Region.</content>
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    <title>Hohenstein: Im Zeichen des 650. Jubiläums</title>
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    <updated>2009-05-30T13:44:36Z</updated>
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    <content>Vertreter der Kreisgemeinschaft Osterode nehmen an Jubiläumsfeierlichkeiten teil. - 
Die Entstehung der Stadt Hohenstein ist eng mit der Tätigkeit des Osteroder Komturs Günther von Hohenstein verbunden. Auf seine Initiative wurde 1350 am jetzigen Standort mit dem Bau einer Burg begonnen, neben der auch eine Siedlung entstand, die von Handwerkern und Kaufleuten bewohnt war. 1359 erhielt diese Siedlung den Namen Hohenstein und die Stadtrechte verliehen.</content>
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    <title>Die St. Katharinen-Kirche in Arnau wieder ein Ort der Ausstrahlung</title>
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    <updated>2009-03-20T13:41:05Z</updated>
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    <content>Der Einsatz der Ostpreußen für ihre Heimat ist beispielhaft. Viel wurde auf den Weg gebracht, aber die Umstände erlaubten es oft nicht, dass ein mit großem Enthusiasmus begonnenes Projekt die angestrebte Verwirklichung erfuhr. Umso erfreulicher ist es, dass sich die Arnauer St. Katharinenkirche, nachdem sie 1992 der völligen Zerstörung anheim zu fallen schien, wie ein Phoenix aus der Asche erhob. Und alle Anzeichen deuten darauf hin, dass kontinuierliche Arbeiten an dem Projekt, wenn auch äußerst mühsam, so doch nach und nach Fortschritte in Richtung Wiederherstellung machen.</content>
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