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Liebe Mitglieder und Freunde der Jungen Generation des BdV NRW, ich möchte Euch hiermit rechtherzlich zu unserer ersten Veranstaltung im Jahre 2009 einladen. Am 21.02.2009 treffen wir uns kurz nach 10.00 Uhr im Haus Schlesien in Königswinter (nahe Bonn). Seit 30 Jahren dient es als Begegnungsstätte der Schlesier und möchte auch Nicht-Schlesiern dieses schöne Land näher bringen. Wir werden eine Führung durch das zum Haus gehörende Museum für schlesische Landeskunde bekommen, dort die Dauerausstellung anschauen und anschließ end in einem Zeitzeugengespräch das Gesehene vertiefen. Die Schlesische Geschichte und Volkskunde ist dermaßen vielschichtig und kulturell wertvoll, dass wir wohl länger als einen Tag bräuchten, sie zu verstehen. Einige Eindrücke sollten wir uns aber nicht entgehen lassen: das schlesische Bergbauwesen, große Dichter wie Joseph von Eichendorff und Gerhart Hauptmann, Landschaften von der Oder bis zum Riesengebirge und die Legende des Rübezahl. Ich hoffe Euch zahlreich begrüßen zu dürfen Markus Häßelbarth
Haus Schlesien
Termine und Stationen im Jahr 2009: 13. März bis 19. April 2009 29. April bis 7. Juni 2009 17. August bis 18. Oktober 2009 3. November bis 29. November 2009 Information zur AusstellungDie Ausstellung zeigt Schicksale von Flucht und Vertreibung und durchmisst zeitlich und räumlich das Europa des 20. Jahrhunderts. Eine chronologische Linie bietet einen Überblick über die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Flucht, Vertreibung und Genozid im 20. Jahrhundert. Diese Ereignisse werden jeweils in ihrem historischen Kontext behandelt. Neben den menschlichen Tragödien werden auch die kulturellen Verluste dargestellt. Zeitzeugenberichte reflektieren europäische Einzelschicksale. Als Hauptursache für Vertreibungen ethnischer Gruppen und Minderheiten gilt vor allem die Idee des ethnisch homogenen Nationalstaates. Menschen wurden auf den Weg gezwungen oder vernichtet, weil sich Staaten davon eine Frieden fördernde Wirkung versprachen oder weil diese Gruppen gewaltsamen Hegemonialansprüchen im Weg standen. Rassismus und Antisemitismus waren unabhängig vom Nationalismus eigene Motive für Vertreibung und Vernichtung. Die unterschiedlichen Beweggründe und Rahmenbedingungen für Vertreibungen werden am Beispiel folgender Schicksale sichtbar gemacht:
Ausstellungskonzeption und Realisierung: Katharina Klotz, Doris Müller-Toovey (Klotz/Müller-Toovey GbR, Berlin) und Wilfried Rogasch. Veranstalter: Bund der Vertriebenen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen.
„Die Gerufenen“ Die Ausstellung ist vom 16. Juli bis 30. August täglich von 10 bis 20 Uhr zu sehen und zeigt die Besiedlung Mittel- Ost- und Südosteuropas durch Deutsche. Die deutsche Ostsiedlung begann im Mittelalter. Zu ihren Pionieren gehörten die Mönchsorden, insbesondere die Zisterzienser. Bauern, Kaufleute und Handwerker wurden von Herrschern oder lokalen Grundherren angeworben. Strukturschwache Gebiete sollten durch neue Bewohner gefördert, Grenzen gesichert werden. Weitreichende Privilegien dienten als Anreiz. Unterschiedliche Motive bewegten die Menschen dazu, die Heimat zu verlassen und in der Ferne ihr Glück zu suchen. Gezeigt werden wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklungen, die zur Einwanderung reizten, von den Siedlern angestoßen oder verstärkt wurden. Geographisch gelangt halb Europa in den Blick: von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer und vom Böhmerwald bis zum Kaukasus. Es werden Siedlungsgebiete vorgestellt, in denen Deutsche gemeinsam mit anderen Völkern lebten und die nicht zum 1871 begründeten Deutschen Reich gehörten. Dargestellt wird eine Zeitspanne von 800 Jahren anhand von Themenschwerpunkten. Diese sind:
Böhmen-Mähren Baltikum Westkarpaten Siebenbürgen Donauraum Łódź
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Wolhynien –
Litauen Galizien
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Bukowina Schwarzmeer
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Bessarabien –
Wolga In den Siedlungsgebieten entstand eine Vielfalt an städtischen und ländlichen Lebensformen. In den multiethnischen Städten und Landstrichen lebten unterschiedliche Völker, ethnische und religiöse Gruppen über einen langen Zeitraum friedlich zusammen. Deutsches Leben in den vorgestellten Regionen ist heute weitgehend Vergangenheit.
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