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  <title>Zeitgeschichte im Ostdeutschen Diskussionsforum</title>
  <updated>2011-10-17T13:22:28Z</updated>
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    <name>Ostdeutsches Diskussionsforum</name>
    <email>webmaster@ostdeutsches-forum.net</email>
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  <subtitle type="text">Preußen im Spiegel der Zeitgeschichte. - Ausgewählte Berichte mit aktuellem Zeitbezug.</subtitle>
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    <title>Zeitgeschichte: Zweimal alles verloren - »Wege übers Land« waren Wege des Schreckens: Ein Erlebnisbericht des Grauens</title>
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    <updated>2011-10-15T13:19:12Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Zeitgeschichte/Zweimal-alles-verloren.htm"/>
    <content>Ich habe den 1968 entstandenen fünfteiligen Film „Wege übers Land“ des DDR-Fernsehens gesehen. Er war ganz interessant und auch spannend und besetzt mit bekannten Schauspielern aus der DDR, wie Ursula Karusseit, Armin Müller-Stahl, Angelika Domröse und Erik S. Klein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Handlung des Films verlief genau nach den vorgegebenen politischen Richtlinien der SED-Führung unter Walther Ulbricht. Nur so war es zur damaligen Zeit überhaupt möglich, das Thema „Flucht und Vertreibung“ öffentlich zu machen, eben nach dem in Beton gegossenen Dogma „Wir Deutsche waren an allem schuld“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch meine Familie muss­te diese „Wege übers Land“ gehen, von Ende Oktober 1944 bis Anfang September 1945, von Auertal (Stumhorn) an der ostpreußisch-litauischen Grenze bis nach Kreischau in der damaligen Provinz Sachsen. Fast ein Jahr lang waren wir mit Zwischenstationen auf diesen Wegen unterwegs. Diese Wege waren für uns Wege des Schreckens: Mein Vater wird seit Februar 1944 in der Ukraine vermisst. Im Januar 1945 zogen auch wir mit unzähligen anderen Vertriebenen über das zugefrorene Frische Haff, attackiert von russischen Tieffliegern, dann entlang der Ostseeküste.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: »Der Führer lebt« Erich Fellgiebels Meldung war der Gau für seine Mitverschwörer</title>
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    <updated>2011-10-08T07:07:37Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Zeitgeschichte/Der-Fuehrer-lebt.htm"/>
    <content>Es ist etwas Furchtbares passiert, der Führer lebt.“ Mit dieser Meldung aus dem Führerhauptquartier trug Erich Fellgiebel nach dem Attentat auf Adolf Hitler in der „Wolfsschanze“ maßgeblich zur Verwirrung seiner Mitverschwörer vom 20. Juli 1944 bei. Seine Botschaft, deshalb den Putsch abzubrechen und den Plan „Walküre“ nicht auszulösen, befolgten nur einige. Die Folge war, dass der Putschversuch nicht mit der Vehemenz durchgezogen wurde, die notwendig gewesen wäre, um überhaupt eine Chance zu haben, er andererseits aber auch nicht abgebrochen wurde, was vielleicht die Chance zu einem zweiten Versuch geboten hätte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Fellgiebel galt als „Meister operativer Nachrichtenverbindungen“ und war der erste General der Nachrichtentruppen. In dieser Funktion kam ihm im Kreis der Verschwörer die Aufgabe zu, das Führerhauptquartier nach dem Anschlag auf Hitler nachrichtlich zu isolieren. Die in der „Wolfsschanze“ versammelte Spitze um Hitler sollte weder Informationen erhalten noch Befehle nach außen senden können. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: »Generalprobe für die Hölle« - »Wahrheit über die Zerstörung Königsbergs«</title>
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    <updated>2011-09-02T07:16:47Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/preussen/ostpreussen/Koenigsberg/Generalprobe.htm"/>
    <content>Deutsch-Russische Koproduktion verspricht »Wahrheit über die Zerstörung Königsbergs« vor 67 Jahren.&lt;br /&gt;
Ursachenforschung ohne politische Korrektheit&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dem Besucher des Königsberger Doms wird auf dem Tisch im Eingangsbereich neben allerlei Faltblättern und Postkarten eine Broschüre ins Auge fallen, die – ungewöhnlich genug – einen zweisprachigen Titel trägt. Man liest ihn zunächst auf Russisch, dann auf Deutsch: „Generalprobe für die Hölle – Wahrheit über die Zerstörung Königsbergs“. Erschienen ist der zweisprachige Band im Verlag der Russischen Staatlichen Immanuel-Kant-Universität und eingeleitet wird er mit einem Vorwort einer Professorin dieser Universität, Irina Kusnezowa. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ungewöhnlicherweise beginnt das Buch nicht mit einer Bebilderung des Ablaufs der vernichtenden britischen Flächenbombardements in den Nächten vom 26. auf den 27. sowie vom 29. auf den 30. August 1944. Vielmehr beantwortet der Autor Gerfried Horst zu allererst die Frage, wie es überhaupt zu dieser barbarischen Tat kam und wer dafür die Verantwortung trägt. Und dabei nimmt er ganz im Gegensatz zu ähnlichen Büchern, die in der Bundesrepublik über den Luftkrieg gegen deutsche Städte erschienen sind, kein Blatt vor den Mund. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Alfred de Zayas: Verbrechen an Deutschen</title>
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    <updated>2011-07-05T18:29:43Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Zeitgeschichte/Alfred-de-Zayas.htm"/>
    <content>Deportation, Zwangsaussiedlung und ethnische Säuberung &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mehr als 15 Millionen Menschen deutscher Volkszugehörigkeit wurden in den Jahren 1944 bis 1948 aus ihrer Heimat vertrieben. Mehr als zwei Millionen Menschen haben diese Vertreibung nicht überlebt. Hierbei handelte es sich um die größte ethnische Säuberung in der Menschheitsgeschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein Thema, das in Deutschland noch immer ein Tabu ist. Eine »erzwungene Wanderung« nannte es ein ehemaliger Bundespräsident oder von »humanen« Zwangsumsiedlungen ist die Rede, wenn es in Wirklichkeit um die Vertreibung der Deutschen aus den Provinzen Ost- und Westpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland geht. Eine Vertreibung mit Genozidcharakter!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So muss es auch hier einmal wieder ein ausländischer Völkerrechtler sein, der amerikanische Professor Dr. Alfred de Zayas, der sich dieses brisanten Themas annimmt und die Schieflage in der öffentlichen Diskussion korrigiert: »Die Vertriebenen waren Opfer der Unmenschlichkeit der Sieger, heute sind sie Opfer der Diffamierung durch viele Medien und dem Zeitgeist verhaftete Historiker.« Er zeigt, mit welcher Bestialität die Vertreibung von den Siegern vollzogen wurde, und er lässt auch die schrecklichen Gräueltaten nicht unter den Tisch fallen, die der größte Bevölkerungstransfer aller Zeiten mit sich brachte.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Volksabstimmung in Oberschlesien - Vor 90 Jahren wurde das Selbstbestimmungsrecht missachtet</title>
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    <updated>2011-03-20T13:07:51Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Zeitgeschichte/OS-Volksabstimmung.htm"/>
    <content>Am 15. Juli 1921 beschwor Gerhart Hauptmann in einer Kundgebung der Parteien des Reichstages in der Berliner Philharmonie den Alliierten Rat, das Ergebnis der Volksabstimmung zu achten und Oberschlesien nicht zu teilen. Der schlesische Literaturnobelpreisträger warnte vor einem neuen Weltbrand, wenn das Votum der Oberschlesier missachtet würde. Der Appell blieb allerdings ungehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Leidensweg der Oberschlesier begann schon bald nach Bekanntwerden der Friedensbedingungen der Siegermächte des 1. Weltkriegs am 7. Mai 1919, in denen die Abtretung der Provinz an Polen vorgesehen war. Die Empörung in Oberschlesien war groß. Vor allem in den großen Städten kam es zu Massenkundgebungen der deutschen Bevölkerung. Auf Betreiben des britischen Premierministers Lloyd George gelang es danach, gegen den Widerstand Frankreichs und den Protest Polens, eine Volksabstimmung in einem Großteil Oberschlesiens in Art. 88 des Versailler Vertrages aufzunehmen. Die polnische Seite hatte kein Vertrauen gegenüber der geplanten Abstimmung und versuchte deshalb, in drei so genannten Aufständen vollendete Tatsachen zu schaffen. Der oft gebrauchte Begriff „Aufstände“ ist falsch, denn es handelte sich nicht um Volkserhebungen polnisch gesinnter Oberschlesier, sondern um von polnischem Staatsgebiet aus inszenierte Aggressionsakte, die sich gegen das Selbstbestimmungsrecht der Bevölkerung richteten. Bei den Polen rückte bei den Auseinandersetzungen Wojciech Korfanty, einer der vier aus Oberschlesien stammenden Reichstagsabgeordneten, in die zentrale Rolle des Agitators und Organisators der polnischen Gewalt auf deutschem Boden. Schon während der Beratungen über den Friedensvertrag stand er mit dem polnischen Verhandlungsführer in Paris, Roman Dmowski, in enger Verbindung. Am 28. Dezember 1919 ernannte ihn die Warschauer Regierung zum Leiter der polnischen Abstimmungskampagne, kurz vor dem Überfall der polnischen Truppen auf deutsches Reichsgebiet am 2. Mai 1921 erhielt er durch den polnischen Verteidigungsminister Kazimierz Sosnkowski die Vollmacht, allein über Beginn und Verlauf der Aktion zu entscheiden. Korfanty widersetzte sich zunächst den Forderungen nach einem offenen Waffengang, da er auf einen Wahlsieg hoffte. Dies änderte sich erst nach der Abstimmungsniederlage. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: »Dresden an der Ostsee« - Am 12. März 1945 bombardierten die Anglo-Amerikaner Swinemünde – Neue Veröffentlichung des Volksbundes</title>
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    <updated>2011-03-03T11:48:41Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Zeitgeschichte/Neue-Veroeffentlichung.htm"/>
    <content>Nicht einmal einen Monat nach den verheerenden britischen und US-amerikanischen Luftangriffen auf Dresden warfen 661 viermotorige Langstreckenbomber der 8. US-Luftflotte Bombenteppiche, bestehend aus 1608 Tonnen Sprengbomben, über der Hafen- und Bäderstadt Swinemünde ab. Der Angriff dauerte nicht einmal eine Stunde, aber seine Folgen waren grauenhaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vor allem am Hafen und unter den Bäumen des Kurparkes hatten sich viele tausend Flüchtlinge aus den Ostgebieten versammelt, um auf die Verschiffung nach Schleswig-Holstein und Dänemark zu warten. Auch passierten viele Trecks auf dem Weg nach Westen Swinemünde; die Straßen der Umgebung waren von langen Flüchtlingsströmen bevölkert, die von sowjetischen Jagdbombern immer wieder im Tiefflug angegriffen wurden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Zahl der Toten konnte nie auch nur annähernd genau ermittelt werden, rückten doch schon am 4. Mai 1945 sowjetische Truppen in die unverteidigte Stadt ein, als noch nicht einmal alle Massengräber geschlossen waren. Nach dem Krieg war von 6000, 8000, ja sogar 20000 und 22000 Toten die Rede. Zeitzeugen sprachen vom „Dresden an der Ostsee“. &lt;br /&gt;
...</content>
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    <title>Dresden im Feuer - Erinnerung an Aufbau, Zerstörung und Wiederaufbau</title>
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    <updated>2011-02-13T13:59:54Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Zeitgeschichte/Dresden-Erinnerung.htm"/>
    <content>Dresden - 13./15. Februar 1945&lt;br /&gt;
Dresden stirbt im vierfachen Bombeninferno.&lt;br /&gt;
Historikerkommission lehnt Zeitzeugenaussagen als traumatisiert einseitig ab.&lt;br /&gt;
Aus ca. 250.000 Opfern werden 25.000 !!&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
dazu auch eine Bilddokumentation:&lt;br /&gt;
Dresden im Feuer - Erinnerung an Aufbau, Zerstörung und Wiederaufbau.</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Vertreibung und Erinnerung - &quot;Deutscher Osten&quot; und &quot;polnischer Osten&quot; im Vergleich</title>
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    <updated>2010-12-10T14:03:23Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Zeitgeschichte/Vertreibung-und-Erinnerung.htm"/>
    <content>Eine Podiumsdiskussion im Institut für Deutsche Sprache, Mannheim, aufgezeichnet am 26. September 2007&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch das Erinnern hat eine Geschichte. In der deutschen und polnischen Erinnerungskultur ist die Integration von NS-Zeit und Zweitem Weltkrieg in die eigene Geschichte eine Schlüsselfrage für das Selbstverständnis. Das Zusammenspiel dieser Prozesse prägt das Verhältnis der beiden Staaten, Veränderungen werden höchst sensibel wahrgenommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In jüngerer Zeit wurde dies an der Frage nach der Erinnerung an die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus dem historischen deutschen Osten deutlich. Welche Geschichte hat die Erinnerung an diese Vertreibung? Und wie steht es im Vergleich dazu um die Erinnerung an die ehemaligen polnischen Ostgebiete, aus denen die polnische Bevölkerung im Zuge der „Westverschiebung“ Polens vertrieben wurde? Unter dem Einfluss der Sowjetunion war in Polen über den Verlust von Lemberg oder Wilna – ähnlich wie in der DDR über den ehemaligen deutschen Osten – kaum eine öffentliche Auseinandersetzung möglich.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Meistererzählungen zur Kriegsschuldfrage</title>
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    <updated>2010-11-29T18:13:12Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Zeitgeschichte/Kriegsschuldfrage.htm"/>
    <content>Historiker im Dienste des US-Geheimdienstes haben die Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs massiv zu ihren Gunsten frisiert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Jeder historischen Debatte über die Umstände des Kriegsbeginns von 1939 liegt auch heute noch regelmäßig die Annahme einer deutschen Hauptschuld zugrunde, diesen Krieg willkürlich begonnen zu haben. In der ersten Hälfte der 1960er Jahre schien dagegen erstmals für kurze Zeit das Unmögliche möglich zu werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Ende 1960 konstituierte Kommission zur Beratung der Bundesregierung in Fragen der politischen Bildung und andere geschichtspolitisch aktive Institutionen mußten sich in Bonn mit Tendenzen der Geschichtsschreibung befassen, die diesen Konsens in Frage stellten. Kommissionsmitglied Helmut Krausnick vom Institut für Zeitgeschichte schlug in der entsprechenden Sitzung unter Bezugnahme auf die Veröffentlichungen von David Hoggan und anderer nicht namentlich genannter Revisionisten, unter denen er wohl neben anderen den britischen Historiker A. J. P. Taylor verstanden haben dürfte, das Schreiben eines neuen Geschichtsbuchs vor. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Ein Faustpfand aus der Hand gegeben.</title>
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    <updated>2010-11-05T16:48:33Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Zeitgeschichte/Ein-Faustpfand.htm"/>
    <content>Der voreilige Totalverzicht auf die deutschen Ostprovinzen 1990 verhinderte Verhandlungen über nötige Zugeständnisse der Vertreiberstaaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Niemand konnte 1990 ernsthaft annehmen, daß die deutsche Wiedervereinigung auch die Ostgebiete, also Pommern, Schlesien, Ostpreußen, umfassen würde. Spätestens seit der Ratifizierung der Ostverträge im Jahr 1972 ging die Politik davon aus, daß ein deutscher Einheitsstaat – sollte er gegen allen Anschein Wirklichkeit werden – sich auf das Gebiet der BRD, der DDR und West-Berlins würde beschränken müssen. Als Rechtsgrundlage existierte das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 jedoch weiter. Noch die einseitigen Beschlüsse von Jalta und Potsdam 1945 hatten Deutschland als staatliche Einheit behandelt. Da der avisierte Friedensvertrag mit dem deutschen Einheitsstaat aber ausgeblieben war, blieb auch die Oder-Neiße-Linie im juristischen Sinne provisorisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Legalismus ist das Mittel der Schwachen und Besiegten. Hier bot er die Grundlage, um die deutsche Teilung als Anomalie anzuprangern und ihre Überwindung anzustreben. „Mit der Errichtung der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht ein neuer westdeutscher Staat gegründet, sondern ein Teil Deutschlands neu organisiert“, verkündete das Bundesverfassungsgericht in seinem Grundsatzurteil 1973. Die Bundesrepublik sei kein „Rechtsnachfolger“ des Deutschen Reiches, „sondern als Staat identisch mit dem Staat ‘Deutsches Reich’“, in territorialer Hinsicht allerdings nur „teilidentisch“. Zwar beschränke sie ihre Hoheitsgewalt auf den „Geltungsbereich des Grundgesetzes“, sie fühle „sich aber auch verantwortlich für das ganze Deutschland“. Namens des „Völkerrechtssubjekts ‘Deutschland’ (Deutsches Reich)“ bestand sie auf der Wiederherstellung des „einheitlichen Staatsvolks“ und des „einheitlichen Staatsgebiets ‘Deutschland’ (Deutsches Reich)“ als dessen „nicht abtrennbaren Teil“.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Deutsche Tabus - Bizarre Weglassungen über das Kriegsverbrechertribunal - Neue Ausstellung</title>
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    <updated>2010-11-24T20:24:08Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Deutsche-Tabus.htm"/>
    <content>Über vier Millionen Euro lassen sich der Bund und Bayern die neue Dauerausstellung zu den Nürnberger Prozessen kosten. Der damalige Internationale Gerichtshof verdient diese Aufmerksamkeit durchaus, doch in den offiziellen Reden zur Eröffnung blieb vieles ungesagt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Achtzehn Todesurteile wurden bei den Nürnberger Prozessen ausgesprochen und vollstreckt. Das ist nicht viel angesichts des gigantischen Blutvergießens, das das NS-Regime in Europa verursacht hatte. Und doch beginnen an dieser Stelle die Absonderlichkeiten der deutschen Geschichtspolitik: Wer die Urteile von Nürnberg irgendwie zu hart findet, gilt in Deutschland schnell als Rechtsradikaler, wer aber für die Todesstrafe ist, ebenfalls. Der  Widerspruch ist offensichtlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Über solche Details wurde bei der Ausstellungseröffnung natürlich nicht gesprochen, aber auch nicht über andere Widersprüche im Zusammenhang mit Nürnberg.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Irrtum Gnädigste, die Revision ist längst unterwegs</title>
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    <updated>2010-11-05T12:45:33Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Zeitgeschichte/Die-Revision.htm"/>
    <content>Verdrängte Tatsachen über die Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es ist der tapferen Erika Steinbach zu verdanken, in der CDU-Bundestagsfraktion unlängst die Mitschuld Polens am Kriegsausbruch thematisiert zu haben, was dann prompt öffentlich wurde. Ihre Aussage: „Ich kann doch nichts dafür, dass Polen im März 1939 mit der Mobilmachung begann“ löste einen Sturm der Entrüstung der Tugendwächter der politischen Korrektheit aus. Hauptargument war dabei, dass die damalige Teilmobilisierung Polens nur eine Reaktion auf die deutsche Besetzung der Tschechei gewesen sei. Doch in der darauffolgenden Diskussion erinnerten große Zeitungen, darunter die „FAZ“, an eine in diesem Zusammenhang noch viel wichtigere Tatsache: die polnische Generalmobilmachung vom 29. August 1939.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Damit wurde das verdrängte Faktum öffentlich, dass Polen am 1. September 1939 an der Grenze zu Deutschland mobilgemacht bereit stand. Von „Überfall“ im Sinne eines Angriffs auf einen ahnungslosen und unvorbereiteten Gegner kann demzufolge niemand sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Lassen Sie uns der Frage nach dem Mitverschulden Polens am Kriegsausbruch noch ein wenig genauer nachgehen. Es geht dabei nicht darum, Deutschland reinzuwaschen – zumal Schuld ebenso wie Verdienst nie ganze Länder oder Völker treffen kann, sondern immer nur einzelne Personen. Es geht einfach darum, der Wahrheit über die tatsächlichen Abläufe etwas näher zu kommen. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Die Eingliederung der Vertriebenen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und die Rolle des BdV</title>
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    <updated>2010-10-23T14:39:38Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Vortragstext-Stickler.htm"/>
    <content>Vortrag von PD Prof. Dr. phil. Matthias Stickler am 23.10.2010 auf der LO-NRW Herbsttagung in Oberhausen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1. Die Ankunft in der neuen Heimat als Problem&lt;br /&gt;
Wenn von der Ankunft der Flüchtlinge und Vertrieben in der Bundesrepublik Deutschland die Rede ist, so ist diese Begrifflichkeit doppeldeutig. Zum einen ist darunter das konkrete physische Ankommen gemeint, eine für die Betroffenen vielfach traumatische Erfahrung. Bekanntlich schlug den Vertriebenen nach 1945 in den Aufnahmegebieten zunächst überwiegend Ablehnung und Feindschaft, bis hin zu implizit rassistisch motiviertem Haß entgegen. Vielfach traten sie, zumal auf dem Lande, sozial an die Stelle der bisherigen Fremdarbeiter und rangierten damit ganz unten in der gesellschaftlichen Schichtung, wurden ausgegrenzt und diskriminiert. Die damals von den eigenen Landsleuten zugefügten seelischen Verwundungen haben nach meinem Eindruck ganz erheblich dazu beigetragen, daß viele Vertriebene der sogenannten „Erlebnisgeneration“ sich bis heute als irgendwie zurückgesetzt begreifen und sehr empfindlich auf Kritik bzw. tatsächliche oder vermutete Diskriminierungen reagieren. Andreas Kossert, wissenschadtlicher Mitarbeiter bei der „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ in Berlin und selbst Nachkomme ostpreußischer Vertriebener, hat diese Zusammenhänge in seinem kürzlich erschienenen Buch „Kalte Heimat“ eindringlich dargestellt. Die Umstände des Eintreffens in der „neuen Heimat“, die so gar nicht als solche empfunden wurde, verzögerte die Ankunft im übertragenen Sinne, die Integration in die Aufnahmegesellschaft, das wirkliche Heimischwerden, das sich Angenommenfühlen von den westdeutschen Landsleuten und förderte bei vielen Vertriebenen die nostalgische Rückschau in eine verklärte Vergangenheit und die Sehnsucht nach einer quasi mythisch bzw. religiös überhöhten Heimat, die, je länger die Trennung währte, immer weniger mit den realen Welt, aus der man gekommen war, zu tun hatte.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Fürs deutsche Publikum weichgespült</title>
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    <updated>2010-10-06T19:52:07Z</updated>
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    <content>Wie das ZDF die Sendung »Abschlachten auf Tschechisch« bearbeitet hat – Ortsnamen penetrant falsch ausgesprochen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie angekündigt, hat inzwischen das ZDF den Film eines tschechischen Amateurfilmers über den Mord an Deutschen in Prag im Mai 1945 ausgestrahlt. Doch die Aufbereitung enttäuschte, wie die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich in einer Analyse aufzeigte, aus der wir im Folgenden zitieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dieser Film lief, wie der ZDF-Haushistoriker Guido Knopp berichtete, im tschechischen Fernsehen „zur besten Sendezeit“. Das ZDF hingegen wartete am Sonntag, dem 12. September, bis 23.35 Uhr mit seiner gekürzten, verschlimmbesserten Fassung. Das Ende war erst gegen halb eins.&lt;br /&gt;
...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Die polnische Teilmobilmachung 1939</title>
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    <updated>2010-09-10T19:17:05Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/teilmobilmachung.htm"/>
    <content>Erneut entrüsten sich politisch korrekte Gutmenschen und werfen der Präsidentin des Vertriebenenverbandes vor, revisionistische Geschichtsklitterung zu betreiben, weil sie sagte, Polen hätte bereits im März 1939 mobil gemacht. Das entspricht jedoch den geschichtlichen Tatsachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
»Deutschland hat den Zweiten Weltkrieg begonnen, indem es am 1. September 1939 das unschuldige Polen überfallen hat« – so oder so ähnlich lautet das Credo der politischen Gutmenschen über die »Schuld« Deutschlands. Dabei lassen sie wissentlich und vorsätzlich außer Acht, dass das deutsch-polnische Verhältnis seit 1918 durch die polnischen Aggressionen gegen die volksdeutsche Bevölkerung massiv angespannt war. Sogar andere Länder forderten die polnische Regierung – übrigens ohne Erfolg – dazu auf, ihre Aggressionen gegen die Volksdeutschen zu unterlassen. Dass sowjetische Truppen ohne Kriegserklärung in Polen einmarschiert sind, ist für unsere Gutmenschen gleich gar kein Thema mehr (auch darauf werde ich in einer eigenen Content-Reihe ausführlichst eingehen).&lt;br /&gt;
...</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Zwei-plus-Vier-Vertrag - Die Einheit mußte schnell kommen</title>
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    <updated>2010-09-12T12:21:42Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Die-Einheit.htm"/>
    <content>Vor 20 Jahren, am 12. September 1990, unterzeichneten die Außenminister der USA, der Sowjetunion, Großbritanniens, Frankreichs, der Bundesrepublik Deutschland und der vom Tode gezeichneten DDR den „Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland.“ Die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs übertrugen darin dem zu vereinigenden Deutschland die volle Souveränität über seine inneren und äußeren Angelegenheiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unausgesprochen schloß das die bislang so umstrittene Frage der Zugehörigkeit Deutschlands zur Nato ein. Weiterhin verzichteten sie auf alle ihre Rechte in bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes. Die Sowjetunion verpflichtete sich, ihre Truppen aus der DDR bis 1994 abzuziehen. Das vereinte Deutschland mußte einen Grenzvertrag mit Polen abschließen, in dem die derzeitige polnische Westgrenze endgültig anerkannt wurde. Das waren die aus deutscher Sicht wichtigsten Regelungen.</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Einheit ohne Osten - Vor 20 Jahren wurde der »Zwei-plus-Vier-Vertrag« unterschrieben</title>
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    <updated>2010-09-02T09:38:12Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Einheit-ohne-Osten.htm"/>
    <content>Am 12. September 1990 setzten die Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, der noch existierenden DDR und der vier Siegermächte in einem Mos­kauer Hotel ihre Unterschrift unter den gemeinhin „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ genannten „Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland“, der nach Eintreffen der erforderlichen Ratifikationsurkunden in Bonn am 15. März 1991 in Kraft trat.&lt;br /&gt;
Originell war, dass die beiden deutschen Staaten zwar als Vertragspartner auftraten, es aber schon zum Zeitpunkt des Inkrafttretens nur noch einen gab, die Bundesrepublik. Das war jedoch unbedenklich, denn der Text sah vor, dass er „für das vereinte Deutschland“ gelten sollte (Artikel 8 Absatz 1 Seite 2). Damit war der westdeutschen „Identitätstheorie“, die besagte, dass nach 1945 das Deutsche Reich fortbestehe, wenn auch in seiner effektiven Staatsgewalt reduziert auf die Bundesrepublik, internationale Anerkennung zuteil geworden.</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Die Charta der deutschen Heimatvertrtiebenen vom 5. August 1950</title>
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    <updated>2010-08-06T09:19:14Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/BRD/Charta-60-Jahre.htm"/>
    <content>Die Proklamation der „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ am 5. August 1950 durch die Spitzenrepräsentanten der Vertriebenenverbände ist eine herausragende, sittlich-moralische Leistung der Menschen, die schwerste Menschenrechtsverletzungen bis hin zum graduellen Völkermord haben erdulden müssen.&lt;br /&gt;
Rund 15 Millionen Deutsche wurden aus den Ostprovinzen des früheren Deutschen Reiches sowie aus ihren südosteuropäischen Siedlungsgebieten vertrieben oder nach der Flucht 1945 gehindert, in die Heimatgebiete zurückzukehren. 2,3 Millionen Menschen haben diese gewaltsame Massenaustreibung nicht überlebt. Dennoch: Die Überlebenden haben im Bewusstsein ihrer Zugehörigkeit zum christlich-abendländischen Kulturkreis auf die ihnen zugefügte Gewalt eine vom Wunsch nach Frieden und Verständigung motivierte Antwort gegeben: „Wir verzichten auf Rache und Vergeltung.“</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Der DRK-Suchdienst</title>
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    <updated>2009-06-01T08:45:28Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/DRK-Suchdienst.htm"/>
    <content>Am Ende des Zweiten Weltkrieges gab es kaum eine Familie, die nicht nach Vater, Bruder, Sohn oder anderen Angehörigen suchte: 7,8 Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten hatten ihr Leben verloren; 11,5 Millionen waren als Kriegsgefangene oder Zivilinternierte im Gewahrsam der Besatzungsmächte Großbritannien, USA, Sowjetunion oder Frankreich - verteilt auf Tausende Lager in 80 Ländern. Etwa 14 Millionen Menschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten flohen vor der Roten Armee oder wurden aus ihrer Heimat vertrieben. 300.000 Kinder hatten ihre Eltern verloren, 30 Millionen Deutsche waren voneinander getrennt worden.</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Weder gerecht noch klug: Die Volksabstimmung in Ostpreußen 1920</title>
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    <updated>2000-06-22T18:31:43Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Weder-gerecht-noch-klug.htm"/>
    <content>Der Ersten Weltkrieg bedeutete einen tiefen Einschnitt in die Geschichte Deutschlands – und Ostpreußens im besonderen. Nicht umsonst hat man diesen Krieg und den ihm folgenden Versailler Vertrag als die &quot;Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts&quot; bezeichnet. Am 8. Januar 1918 hatte US-Präsident Woodrow Wilson in einer Rede vor dem Kongreß in Washington seine 14 Punkte bekanntgegeben, die fortan eine wesentliche Grundlage für die Friedensdiskussion insbesondere in Deutschland werden sollten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für die zukünftige Entwicklung Ostdeutschlands wurde Punkt 13 der &quot;Vierzehn Punkte&quot; von zentraler Bedeutung: &quot;Ein unabhängiger polnischer Staat soll errichtet werden, der die von einer unbestreitbar polnischen Bevölkerung bewohnten Gebiete umfassen soll, dem ein freier und gesicherter Zugang zum Meer gewährleistet werden und dessen politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit und territoriale Unverletzlichkeit durch internationale Abkommen garantiert werden soll.&quot; Doch was hieß das, &quot;unbestreitbar polnische Bevölkerung&quot; oder &quot;freier und gesicherter Zugang zum Meer&quot;? Dazu kam, daß die amerikanischen Berater Wilsons entweder Polen waren oder historisch wenig versiert. Als nach dem Waffenstillstand klar wurde, was dies tatsächlich bedeutete, war die Reichsregierung unter Ebert zutiefst erschreckt. Von den Franzosen hatte man nichts anderes erwartet. Aber von Wilson? &quot;Im Vertrauen auf die Grundsätze des Präsidenten Wilson hat Deutschland die Waffen niedergelegt&quot;, so der Sozialdemokrat Ebert. Und nun war man auf Gnade und Ungnade ihrer Willkür ausgesetzt.</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Fronleichnam 1945 - Das Trauma des Brünner Todesmarsches</title>
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    <updated>2010-05-29T09:02:07Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Das-Trauma.htm"/>
    <content>Die Deutschen in der mährischen Hauptstadt müssen über Nacht die Heimat verlassen. Was dann in der Nacht zum 31. Mai 1945 beginnt, ist in die Geschichte als der „Brünner Todesmarsch“ eingegangen. &lt;br /&gt;
Im Mai vor 65 Jahren geht auch in Böhmen und Mähren der Zweite Weltkrieg endlich zu Ende. Die traumatisierten Überlebenden, Tschechen und Deutsche – die Juden waren bereits von den Nazis vernichtet worden – kriechen aus den Kellern. Man könnte nun an den Wiederaufbau gehen. Auch in Brünn (Brno) etwa, der Hauptstadt Mährens. Einheimische Tschechen sagen zu ihren deutschen Nachbarn: „Es wird alles wieder gut werden, jetzt sind endlich die Nazis fort, nun wird alles wieder wie früher!“ Viele Deutsche würden das nur allzu gern glauben.</content>
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    <title>Zeitgeschichte: Vor 65 Jahren begann der Brünner Todesmarsch</title>
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    <updated>2010-05-27T10:06:41Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Bruenner-Todesmarsch.htm"/>
    <content>Höhepunkt der »wilden Vertreibungen« - Vor 65 Jahren begann der Brünner Todesmarsch – Schlimmstes Nachkriegsverbrechen bis »Srebrenica«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brünner Todesmarsch, der am 31. Mai 1945 begann, gilt als das schlimmste Verbrechen in Europa zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Massaker von Srebrenica 1995. Rund 27.000 Deutsche aus der mährischen Hauptstadt wurden in einem Gewaltmarsch nach Niederösterreich ausgetrieben, rund 5.200 starben.&lt;br /&gt;
„Kurz vor neun Uhr abends marschierten junge Revolutionäre der tschechischen Nationalgarde durch die Straßen und riefen alle deutschen Bürger auf, um neun vor ihren Häusern zu stehen, ein Gepäckstück in jeder Hand, bereit, die Stadt auf immer zu verlassen. Den Frauen blieben zehn Minuten, die Kinder zu wecken, sie anzuziehen, ein paar Habseligkeiten zusammenzupacken und sich auf die Straße zu stellen. Hier mussten sie allen Schmuck, Uhren, Pelze und Geld den Nationalgardisten ausliefern, bis auf den Ehering; dann wurden sie mit vorgehaltenen Gewehren in Marsch gesetzt, der österreichischen Grenze entgegen.</content>
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    <title>Tausende volksdeutsche Zivilisten wurden zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Polen ermordet</title>
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    <updated>2010-05-13T12:49:06Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Zivilisten-ermordet.htm"/>
    <content>Dokumentiert ist die Tatsache, dass in den ersten Tagen des deutsch-polnischen Krieges 1939 namentlich bekannte 3.453 volksdeutsche Männer, Frauen und Kinder in Polen ermordet worden sind und dass zum Zeitpunkt, als im Mai 1942 die Arbeit der „Zentrale für die Gräber der ermordeten Volksdeutschen“ abgebrochen wurde, noch 2.339 Volksdeutsche vermisst wurden, die nie wieder auftauchten. &lt;br /&gt;
Wenn die polnische Seite behauptet, diese Zivilisten seien bei deutschen Luftangriffen oder bei Gefechten zwischen polnischen und deutschen militärischen Einheiten ums Leben gekommen, dann muss man erwidern: Das ist gelogen. Dafür gibt es eine große Anzahl von Zeugenaussagen, die an Eides statt abgegeben wurden und die heute im Bundesarchiv liegen. So gab die Angestellte der Bromberger Passstelle des Thorner Deutschen Generalkonsulats Müller-Marquardt zu Protokoll: „Oft hörte man während des Marsches am Ende des Zuges Schüsse fallen, die davon herrührten, dass man die Alten und nicht mehr Marschfähige einfach erschoss.“</content>
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    <title>Prag 1945: Tschechisches Fernsehen zeigt Massaker an Deutschen</title>
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    <updated>2010-05-12T12:05:36Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Massaker-an-Deutschen.htm"/>
    <content>PRAG. Ein Dokumentarfilm über ein Massaker an Deutschen im Mai 1945 in Prag sorgt in Tschechien derzeit für Aufsehen. In der vom tschechischen Fernsehen ausgestrahlten Dokumentation „Töten auf tschechische Art“ des Regisseurs David Vondrácek wird die Ermordung deutscher Zivilisten in böhmischen Städten und Gemeinden kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges behandelt. &lt;br /&gt;
Zu sehen sind auch Amateur-Aufnahmen einer Massenhinrichtung von 42 deutschen Zivilisten während des Prager Aufstandes Anfang Mai 1945. Dabei führen tschechische Gardisten die Deutschen zu einem Straßengraben und erschießen sie. Im Anschluß überfährt ein Lkw die Niedergeschossenen, die zum Teil noch am Leben sind. Gezeigt wird auch ein kniender alter Mann, der betend die Hände faltet, bevor der Lkw ihn überrollt.</content>
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    <title>Volksabstimmung 1920: Ein Beispiel preußischen Organisationstalentes</title>
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    <updated>2010-04-29T10:47:44Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Organistionstalent.htm"/>
    <content>Der Ostdeutsche Heimatdienst organisierte auf deutscher Seite den Wahlkampf für die Volksabstimmung am 11. Juli 1920&lt;br /&gt;
Vor der Volksabstimmung in den ost- und westpreußischen Abstimmungsgebieten Allenstein und Marienwerder vom 11. Juli 1920 durften sowohl Polen als auch Deutsche Wahl- beziehungsweise Abstimmungskampf machen. Die Polen hatten den Vorteil, dass Warschau sie mit großem Einsatz unterstützte und dass die Franzosen für sie Partei ergriffen. Die Deutschen hatten den Vorteil, dass sie im Kampf auf einheimische Kräfte zurückgreifen konnten sowie Phantasie und Organisationstalent bewiesen.</content>
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    <title>Preußische Geschichte: »Für die Freiheit – gegen Napoleon«</title>
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    <updated>2010-04-22T14:07:26Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/preussen/Geschichte/Fuer-die-Freiheit.htm"/>
    <content>Ausstellung in Braunschweig über Ferdinand Schill und sein Nachleben in der deutschen Geschichte&lt;br /&gt;
Das Städtische Museum von Braunschweig zeigt in seiner Ausstellung „Für die Freiheit – gegen Napoleon. Ferdinand von Schill, Preußen und die deutsche Nation“ anhand von rund 100 zeitgenössischen Gemälden, Grafiken, Dokumenten und Objekten, die teils aus Schills Besitz stammen, die Bedeutung der historischen Gestalt in seiner Zeit auf. &lt;br /&gt;
Mit der Redewendung „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“ ist Ferdinand von Schill (1776–1809) bis heute in aller Munde. Diese Worte gebrauchte der Freiheitskämpfer bei einer Rede an seine Truppe während des Kriegszugs 1809 nach Stralsund. Schill bildet das männliche Gegenstück zur weiblichen Märtyrerin der preußisch-deutschen Nation: der Königin Luise (1776–1810).</content>
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    <title>»Deutsche ausrotten« Der Historiker Dr. Stefan Scheil über antideutsche Ausschreitungen in Polen im Jahr 1935</title>
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    <updated>2010-04-04T11:45:45Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Zeitgeschichte/Deutsche-ausrotten.htm"/>
    <content>Herr Dr. Scheil, im April und Mai 1935 flammten antideutsche Ausschreitungen in den nach dem Versailler Vertrag an Polen abgetretenen Gebieten wieder auf – in Ost-Oberschlesien, z.B. in Kattowitz und Laurahütte, aber auch in Posen-Westpreußen. Was waren der Anlaß und die Motive für diese Ausschreitungen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Scheil: Es ist schwer, hier einen konkreten Anlaß als wirklichen Grund zu nennen. Ausschreitungen gegen alle nicht ethnisch polnischen Staatsbürger der Republik Polen lagen zu dieser Zeit ständig in der Luft. Das traf Deutsche, aber auch Ukrainer und vor allem Juden. Israelische Historiker schätzen, daß 1935/36 etwa eintausend Juden bei Pogromen in Polen erschlagen wurden. Hintergrundmotive dieser Gewalttaten waren sowohl die extreme Armut als auch der übersteigerte polnische Nationalismus dieser Zeit. Polnische Nationalisten fühlten sich durch die Geschichte, vor allem durch die polnischen Teilungen, jahrhundertelang von der Welt betrogen und deshalb nach der Wiedererstehung Polens berechtigt, es nun allen heimzuzahlen. Das polnische Selbstbild als ewiges Opfer ist ein ganz zentrales Motiv.&lt;br /&gt;
...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Die Vertreibung der Deutschen aus den Gebieten jenseits von Oder und Neiße - Zur wissenschaftlichen und öffentlichen Diskussion in Deutschland</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2011-10-17:D2E87A50-5A4D-4223-B23B-219FBDA59FC2</id>
    <updated>2003-01-26T17:27:36Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Die-Vertreibung.htm"/>
    <content>Die jüngst durch eine Fernsehserie, eine „Spiegel&quot;-Reihe und durch Günter Grass&apos; Novelle „Im Krebsgang&quot; wieder ins Blickfeld der deutschen Öffentlichkeit gerückte Vertreibung der Deutschen am Ende des Zweiten Weltkrieges und danach aus den früheren deutschen Reichsgebieten jenseits von Oder und Neiße, aus dem Sudetenland sowie aus den Siedlungsgebieten in Mittelost-, Ost- und Südosteuropa war zweifellos ein historisch gravierender Vorgang, von dem viele Millionen Reichs- und Volksdeutsche betroffen waren. Meist wird von zwölf bis vierzehn Millionen Vertriebenen ausgegangen, von denen bei Flucht und Vertreibung, auch als Folge von Vertreibungsverbrechen, ca. zwei Millionen – immerhin etwa ein Sechstel – ums Leben gekommen sind. Es sind Zahlen – auch wenn sie womöglich nach unten revidiert werden müssen –, hinter denen sich ungeheures Leid verbirgt.</content>
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    <title>Grenzenlos: Das Dilemma der Republik Polen im internationalen System der Zwischenkriegszeit</title>
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    <updated>2006-06-17T10:53:07Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Polens-Aussenpolitik.htm"/>
    <content>Edouard Daladier packte Ende August 1939 der Zorn. &quot;Narren&quot; seien sie, &quot;die Polen&quot;, &quot;Sie werden weiter von den abgedroschenen Ideen Pilsudskis regiert,&quot; ließ der französische Regierungschef den englischen Kriegsminister Leslie Hore-Belisha wissen. In den Tagen zuvor habe nur lebhafter französischer Druck die polnische Regierung davon abgehalten, militärisch in Danzig einzumarschieren. Zwar sei dies im Prinzip in Ordnung und ganz besonders dann, wenn die Stadt ihre Zugehörigkeit zum Deutschen Reich proklamieren sollte, aber die günstige Zeit für solche Operationen sei inzwischen vorbei. Sie könnten sich negativ auf die Weltmeinung darüber auswirken, wer im kommenden Konflikt mit Deutschland eigentlich im Recht sei. Als es die französische und englische Regierung im vergangenen Frühjahr [1939] ins Belieben der Warschauer Verantwortlichen gestellt hatten, bei einem Angriff auf Deutschland zu jeder Zeit englische und französische Bündnispflicht einfordern zu können, hatte man in London und Paris nicht geglaubt, derart beim Wort genommen zu werden. Nun drohten die Dinge außer Kontrolle zu geraten.</content>
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    <title>Wie Phoenix aus der Asche: Ab 1915 wurde Ostpreußen schöner denn je wieder aufgebaut</title>
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    <updated>2010-03-18T13:29:41Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Phoenix-aus-der-Asche.htm"/>
    <content>Nach der Befreiung Ostpreußens von der zaristischen Besatzung der Jahre 1914/15 begann noch während des Ersten Weltkrieges der Wiederaufbau der zerstörten Bauten. Diese bis 1925 abgeschlossene Aufbauleistung ist ein Ruhmesblatt für die preußische Verwaltung wie für die nationale Solidarität der anderen Teile Deutschlands.</content>
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    <title>Die Katastrophe von Swinemünde: Die US-amerikanische Bombardierung des pommerschen Ortes am 12. März 1945 war einer der opferreichsten Luftschläge gegen Deutschland</title>
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    <updated>2005-03-11T21:35:45Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/swinemuende.htm"/>
    <content>Im Februar 1945 hatte die Rote Armee auf breiter Front zwischen Schwedt und Görlitz die Oder erreicht. Nur im Norden war ein relativ breiter Landstreifen in deutscher Hand geblieben. Er reichte entlang der Ostsee bis nach Danzig und umschloß Hinterpommern und Teile der Grenzmark Posen-Westpreußen, Ostpreußen war vom Reich abgeschnitten. Von einer deutschen Verteidigungsfront in Pommern konnte kaum die Rede sein, höchstens von einem so dünnen wie löchrigen Abwehrschleier. Durch diesen Schleier trieben die Russen Anfang März mehrere Angriffskeile in Richtung Ostsee. Sie zielten unter anderem auf Rügenwalde, Kolberg und die Provinzhauptstadt Stettin am Westufer der unteren Oder. Damit nahm auch der Druck auf Swinemünde am Ausgang des Stettiner Haffs zu.</content>
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    <title>Schatten über der Selbstbestimmung - 1920 übernahmen in Teilen Ost- und Westpreußens die Kriegssieger die Verwaltung</title>
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    <updated>2010-02-13T12:51:16Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Selbstbestimmung.htm"/>
    <content>Gemäß dem Versailler Vertrag sollte in Teilen West- und Ostpreußens die Bevölkerung entscheiden, ob sie beim Deutschen Reich verbleiben oder zu Polen wollte. Um den deutschen Behörden jeden Einfluss zu nehmen, fand der Abstimmungsvorgang unter alliierter Herrschaft statt. 1920 nahmen die entsprechenden Kommissionen ihre Arbeit auf. - 
Was haben die US-Präsidenten Barack Obama, John F. Kennedy und Franklin D. Roosevelt gemein? Sie haben gegenüber der Öffentlichkeit von einer besseren Welt geschwärmt. Nun mag man darüber streiten, ob die Ursache hierfür eine im Grunde sympathische Naivität oder eine besondere Form von Verlogenheit ist. Fakt ist, dass es diese Traditionslinie gibt, und in dieser Tradition stand auch Woodrow Wilson, der US-Präsident während des Ersten Weltkrieges.</content>
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    <title>Wie Dresden zerstört wurde</title>
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    <updated>2010-02-13T12:25:28Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Dresden-1945.htm"/>
    <content>Ab 13. Februar 1945 fiel Sachsens Hauptstadt vier Terrorangriffen zum Opfer –
Die Zahl der Toten ist bis heute ein Politikum. 
Am 25. Januar 1945 gab der britische Ministerpräsident Winston Churchill seinem Luftfahrtminister Sir Archibald Sinclair den Befehl, Städte in Mitteldeutschland anzugreifen. Der Air Chief Marshal Charles Portal hatte zunächst gezögert, weil er keinen militärischen Sinn darin sah; für Dresden zumal, der größten dieser Städte, gab es nicht einmal Zielkarten. ...
Am 13. Februar wurde um 21.40 Uhr in Dresden Fliegeralarm gegeben. ...</content>
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    <title>Erster Weltkrieg: Deutschland muß noch bis 2010 Reparationen zahlen</title>
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    <updated>2009-09-10T16:31:42Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/aktuelles/2009/Nur-noch-bis-2010-zahlen.htm"/>
    <content>FRANKFURT/MAIN. Deutschland zahlt auch nach über 90 Jahren noch für Reparationen aus dem Ersten Weltkrieg. Nach einem Bericht des Anlegermagazins Börse Online liefen die letzten Schuldverschreibungen aus dem Versailler Vertrag von 1919 erst im Oktober 2010 aus.</content>
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    <title>3. September 1939: „Bromberger Blutsonntag“</title>
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    <updated>2009-09-03T16:35:19Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Keine-Forschung.htm"/>
    <content>Keine Forschung im Störgebiet. - 
Vor 70 Jahren, am 3. September 1939, wurden in Polen Massaker an „volksdeutschen“ Zivilisten verübt. Verantwortlich dafür waren zurückweichende polnische Truppenteile, Milizen und ein entfachter Mob.</content>
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    <title>1. September 1939: Der Weg in den Krieg</title>
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    <updated>2009-09-01T04:45:00Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Der-Weg-in-den-Krieg.htm"/>
    <content>BERLIN. Vor siebzig Jahren begann mit der Beschießung der Westerplatte bei Danzig der Zweite Weltkrieg. Die Ursachen für den Konflikt, der sich schließlich zum Weltbrand ausweitete, liegen jedoch weiter zurück. In einer Serie für die JUNGE FREIHEIT erläutert Gerd Schultze-Rhonhof die Vorgeschichte des 1. September 1939.</content>
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    <title>23. August 1939: Der Hitler-Stalin-Pakt und die stillen Teilhaber</title>
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    <updated>2009-08-23T17:01:11Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Die-stillen-Teilhaber.htm"/>
    <content>Bevor noch die Außenminister der Sowjetunion und des Deutschen Reiches, Wjatscheslaw Molotow und Joachim von Ribbentrop, am 23. August den Deutsch-Sowjetischen Nichtgriffspakt unterzeichneten, hatte Stalin am 19. August in seiner Rede vor Mitgliedern des Politbüro, deren Echtheit jedoch nicht völlig gesichert ist, die Vorteile dargelegt, die aus dem Pakt mit Hitler entsprangen.</content>
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    <title>Letztes Hindernis vor dem Führerstaat</title>
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    <updated>2009-08-02T17:03:27Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/Zeitgeschichte/Letztes-Hindernis.htm"/>
    <content>Reichspräsident Paul von Hindenburg starb am 2. August 1934. -
Am 4. Juni 1934 bringt ein Sonderzug den Reichspräsidenten Paul von Beneckendorff und von Hindenburg aus Berlin auf sein Gut Neudeck in Westpreußen. Es geht dem 86jährigen nicht mehr gut. Er hatte über Herzbeschwerden geklagt. Eine notwendige Operation war wegen des fortgeschrittenen Alters nicht mehr ratsam. Bis zum letzten Tag hatte er seine Dienstgeschäfte wahrgenommen, aber in Neudeck würde er mehr Ruhe und Pflege finden.</content>
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    <title>20. Juli 1944: Operation Walküre</title>
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    <updated>2009-07-20T17:05:11Z</updated>
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    <content>Am Mittag des 20. Juli 1944 meldet sich Oberst Stauffenberg beim Chef des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW), Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel im „Führerhauptquartier Wolfsschanze&quot; (Ostpreußen). Als Chef des Stabes beim Befehlshaber des Ersatzheeres soll jener an einer Lagebesprechung mit Hitler teilnehmen. Vormittags werden Mitverschwörer in Berlin und Paris von dem bevorstehenden Attentat in Kenntnis gesetzt.</content>
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    <title>Unterzeichnung des Versailler Vertrags am 28.06.1919: Beginn des Unheils</title>
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    <updated>2009-06-28T17:06:58Z</updated>
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    <content>Anders als in der griechischen Tragödie, wo der Fluch der Atriden mit dem Ehebruch des Thyestes einsetzt, ist in der realen Geschichte der Beginn des Unheils nicht klar datierbar. Die Rekonstruktion des Geschehens, die Zuteilung von Schuld, hängen von Perspektive und Intention des Historikers ab. Was die deutsche Tragödie betrifft, die hinter allen Inszenierungen zum Gedenkjahr 2009 hervorscheint, so fanden Nachkriegsdeutsche einst Trost in Worten des Bundespräsidenten Theodor Heuß.</content>
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    <title>Geschichtsvergessenes Land</title>
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    <updated>2009-05-23T17:09:08Z</updated>
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    <content>Was bei den Gedenkreden dieser Tage aus dem Blickfeld geraten ist. - 
Seit Tagen läuft der dreifache Gedenkmarathon „60 Jahre Bundesrepublik, 60 Jahre Grundgesetz, 20 Jahre Wiedervereinigung“. In Zeiten der Krise werden zu Recht die guten Erfahrungen des Wiederaufbaus beschworen. Anderes gerät völlig aus dem Blickfeld oder wird sogar verdreht.
Keine Scherzfrage: Wie alt ist die Bundesrepublik Deutschland? 60 Jahre oder knapp 142? Die richtige Antwort: ...</content>
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    <title>Literaturführer verschweigt ostdeutsche Autoren</title>
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    <updated>2009-04-25T17:11:22Z</updated>
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    <content>Ausgrenzung ohne Beispiel. -
Nur Autoren, die westlich der heutigen Oder-Neiße-Grenze gewirkt haben, fanden im neuen „Literarischen Führer Deutschland“ des Insel-Verlags Aufnahme. PAZ-Autor Jörg Bernhard Bilke hat sich das Buch näher angesehen.
Wer heute, im 21. Jahrhundert, eine Literaturgeschichte Deutschlands zu schreiben unternimmt, setzt sich der Lächerlichkeit aus, wenn er auf Autoren verzichtet, die in Ostpreußen oder Schlesien geboren wurden und dort gewirkt haben, wie  ...</content>
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    <title>»Preußen hat Zukunft!« Festveranstaltung in Berlin</title>
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    <updated>2007-03-03T17:17:09Z</updated>
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    <content>Vor 60 Jahren lösten die Alliierten den preußischen Staat offiziell auf. - 
Am 25. Februar 1947 erließ der Alliierte Kontrollrat das berüchtigte Kontrollratsgesetz Nr. 46. Dessen Artikel 1 lautete: ,Der Staat Preußen, seine Zentralregierung und alle nachgeordneten Behörden werden hiermit aufgelöst.‘  —  Um diesen Willkürakt der Siegermächte eine gewisse Scheinlegitimation zu geben, wurde dem Dekret – es handelte sich um ein Dekret, nicht um ein Gesetz – die dreiste Geschichtsklitterung vorangestellt, daß Preußen von jeher Träger des Militarismus und der Reaktion gewesen sei.</content>
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