Home weitere Infos Inhalt / Suche Copyright Impressum Datenschutz

 

Zeitzeugen

 


Mit uns im Dialog bleiben ...

... mit den ODF-Foren auf Yahoo ... auf YouTube ... auf twitter ... auf facebook ... auf meinVZ

weitere Infos


Preußische Allgemeine Zeitung
Preußische Allgemeine Zeitung - Klartext für Deutschland - 4 Wochen gratis testen - hier Klicken!


 

Zeitzeugen

Hermann-Josef Abs – Der legendäre Großbankier (1901–1994) handelte als Finanzberater von Kanzler Konrad Adenauer mit den Alliierten das für Deutschland günstige Londoner Schuldenabkommen von 1953 aus. Es regelte die Reparationen und die Rückzahlung der deutschen Auslandsschulden. Der Wirtschaftswissenschaftler war von 1938 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges bei der Deutschen Bank für das Auslandsgeschäft und Industriefinanzierungen zuständig. 1957 wurde er Vorstandssprecher der Deutschen Bank. Seine Macht, aber auch sein Fleiß waren sprichwörtlich. Zeitweilig übte er 30 Aufsichtsratsmandate aus, ein eigenes Gesetz, die sogenannte „lex Abs“, begrenzte diese Zahl später auf 12. 
 



Alfred M. de Zayas – Der in Genf lebende US-amerikanische Völkerrechtler und Historiker widerspricht im aktuellen Wiedergutmachungsstreit vor allem der Vorstellung, die Wehrmachtsjustiz habe versagt: „Schon kurz nach dem Polen-Feldzug wurde ihr die Jurisdiktion über Soldaten der Waffen-SS entzogen, für die allgemeine SS war sie nie zuständig.“ Reguläre Wehrmachtsangehörige hätten auch 1944 für Untaten wie die in Civitella mit unnachsichtiger Strafverfolgung rechnen müssen, so de Zayas. „Trotz aller Verbrechen der Nazis: Die Wehrmachtsjustiz war nicht nur der sowjetischen Militärjustiz klar überlegen, sondern sogar der US-amerikanischen.“ Den aktuellen Streit sieht de Zayas mit Unbehagen. „Es können nicht immer nur Opfer der Deutschen Entschädigung bekommen. Wenn nach so langer Zeit noch Wiedergutmachung versucht wird, müßte man heute vor allem etwas für die Millionen deutschen Vertriebenen tun. Die Gleichbehandlung aller Opfer ist ein striktes Gebot der Menschenrechte, aber bisher sind die Vertriebenen leer ausgegangen.“
 



Otto Graf Lambsdorff – Als Beauftragter des Bundeskanzlers für die Entschädigungsgespräche verhandelte der 1926 geborene FDP-Politiker 1999 über Art und Höhe der Entschädigung für ehemalige NS-Zwangsarbeiter. An der Gründung der Bundesstiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ 2001 war der ehemalige Bundeswirtschaftsminister maßgeblich beteiligt. Im Juni 2007 beendete die Stiftung ihre Zahlungen. Bis dahin hatte sie an über 1,66 Millionen Menschen in 98 Ländern 4,37 Milliarden Euro ausgezahlt.
 

Quelle:
Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt, 44/08 v. 1.11.2008

Diskutieren Sie diese Meldung in unserem Forum

_____________________________
Weitere Informationen:
14.01.2011: Griechenland klagt für NS-Entschädigung
www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5977198935d.0.html;
16.03.2009: Deutscher Bahn drohen Pfändungen in Italien
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M55b6cd34d27.0.html;


Medienarbeit über Grenzen hinweg
 
Beiträge von Ostpreußen-TV
jetzt auch als DVD-Video erhältlich


 

Seit dem 02.01.2005 sind Sie der 

. Besucher

Diese Netzseite ist optimiert für 800x600 / 1024x768 oder höher und 24 Bit Farbtiefe sowie MS-Internet Explorer 11.x oder höher.
Netscape ab 7.x oder andere Browser mit Einschränkungen verwendbar. - Soundkarte für Tonwiedergabe erforderlich.

www.ostdeutsches-forum.net/aktuelles/2008
 


Italien pokert hoch Reparationsfrage Zeitzeugen


zur Landsmannschaft Ostpreußen

Ostpreußen
Erleben Sie Tradition
mit Zukunft

zur Preußischen Allgemeinen Zeitung / Das Ostpreußenblatt zum Preußischen Mediendienst

Die Träger des Ostdeutschen Diskussionsforums:

Bund junges Ostpreußen (BJO)

Arbeitsgemeinschaft Junge Gereration im BdV-NRW
Junge Generation
im BdV NRW

Landsmannschaft Ostpreußen
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e.V.
 
Ostpreußen-TV
über 4,5 Millionen Videoaufrufe

Landsmannschaft Ostpreußen - Landesgruppe NRW

Deutsch / German / allemand English / Englisch français / französisch      

Copyright © 2002-2018  Ostdeutsches Diskussionsforum (ODF)

Stand: 29. September 2018

zur Feed-Übersicht