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FDP für deutsch-polnische Sache Gift

FDP für deutsch-polnische Sache Gift

Cornelia Pieper geborene KellerWarschau - Guido Westerwelle steht in seiner Partei offenbar in diplomatischer Hilflosigkeit nicht alleine da. Während er schon kurz nach seinem Amtsantritt als Leiter des Berliner Aussenministeriums, dem polnischen Amtskollegen Radoslaw Sikorski wie entgeistert hinterherlief um seine Landsleute stehen zu lassen, machte jetzt in der schwierigen deutsch-polnischen Sache ausgerechnet seine Parteikollegin Cornelia Pieper, die eigentlich als Staatsministerin in der Versöhnung mit Polen hilfreich sein soll, einen nicht zu entschuldigenden Vorstoss, der gemessen an seiner Brisanz und in der Konsequenz eigentlich nur ihren Rücktritt nach sich ziehen kann. Piper hatte sich am Montag öffentlich in den polnischen Wahlkampf eingeschaltet und in ungebührender und schädlicher Form über den Kandidaten für das Präsidentenamt Jaroslaw Kaczynski hergezogen, um seinem Kontrahenten Bronislaw Komorowski, der wie die Ministerin für bürgerfeindliche Globalisierung steht, unter die Arme zu greifen. Polnische Medien berichteten heute von dem Vorfall, ihre Leser, Hörer und Zuschauer sind geschockt.

Wenn auch die Politik und Diplomatie der FDP das "durch den Kakao ziehen" als festen Bestandteil von Koalitionsvereinbarungen in ihr Programm aufgenommen hat, so hätte man eigentlich Polen als Zielgruppe davon ausnehmen sollen. Was Cornelia Pieper sich bei ihrer öffentlichen Aussage über Jaroslaws Kaczynskis angebliche Absichten und Ziele mit Hinweis auf die Anfang Juli in Polen stattfindende Stichwahl zum Präsidentenamt gedacht hatte, liegt klar auf der Hand. Im Wortlaut hörte sich dies in etwa so an: "Entweder entscheidet sich Polen für den Weg zurück ins politische Abseits oder bleibt Reformmotor und geht den Weg in die Euro-Zone weiter". Eine unübersehbare Warnung vor dem Herausforderer welche Einfluss auf die Entscheidung der polnischen Wähler nehmen soll.

Als Polenbeauftragte der Bundesregierung ist diese Frau nicht mehr tragbar. Sie wird auch mit den Polen in Zukunft Probleme haben, denn Jaroslaw Kaczynski ist nicht irgendwer, sondern ein Mann der zuletzt bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz in Russland seine halbe Familie verloren hat und seitdem sich geläutert zeigt und viele Millionen Polen hinter sich hat. Die beste Lösung wäre, wenn ihr Chef Guido Westerwelle gleich auch seinen Hut nimmt, denn er ist weder für Polen gut noch und erst recht nicht für Deutschland. Pieper ist allerdings in ihrer Partei weiterhin gut aufgehoben, denn wo schwarze Kassen und Korruptionsverdacht umhergeistern oder sich sogar bestätigen, kennt sie sich aus.

Die Hallenserin war nämlich schon in DDR-Zeiten mit der LDPD verbandelt, welche angeblich in Konkurrenz zur SED stand, mehr sich aber durch Misswirtschaft und Korruption auszeichnete. Die LDPD war eine im Jahre 1945 gegründete Partei kommunistischer Juden, die wenig mit dem Holocaust zu tun hatten, aber umsomehr zu einer Spezie gehörten, die sich um die Nachkriegsgrausamkeiten "verdient gemacht" hatten. Ihre Brüder und Schwestern in Polen waren für unzählige Massaker an meist deutschen Frauen und Kindern verantwortlich. Womit man auch Verständnis für die Idee Westerwelles bei seinem Antrittsbesuch in Warschau haben sollte, die Vertriebenenchefin Erika Steinbach einfach zu "entsorgen".

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Quelle:
http://polskaweb.eu, Nachrichten Politik, 22.06.2010,
http://polskaweb.eu/pieper-mischt-sich-in-polen-ein-897466231.html

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