Ostpreußen - Westpreußen - Danzig - Pommern - Ostbrandenburg - Niederschlesien - Oberschlesien - Sudetenland

Home weitere Infos Inhalt / Suche Impressum Gästebuch

 

Thierse: BdV schuld

 


Mit uns im Dialog bleiben ...

... mit den ODF-Foren auf Yahoo ... auf YouTube ... auf twitter ... auf facebook ... auf meinVZ

weitere Infos


Preußische Allgemeine Zeitung
Preußische Allgemeine Zeitung - Klartext für Deutschland - 4 Wochen gratis testen - hier Klicken!


 

 

Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Thierse gibt Vertriebenen Schuld an Streit im Stiftungsrat

Audioadatei starten: 08.09.2010 Thierse-Interview: "Das darf nicht gefährdet werden"

Wolfgang Thierse: Der SPD-Politiker fordert den Rückzug der BdV-Vertreter Hartmut Saenger und Arnold Tölg aus der Stiftung Foto: Wikipedia/Christoph MüllerBERLIN. Der stellvertretende Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) die Schuld am Rückzug des Zentralrats der Juden aus der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung gegeben. Er bedauere die Entscheidung des Zentralrats, aber die Verantwortung dafür trage der BdV, sagte Thierse dem Deutschlandradio Kultur.

Nach dem langen Streit über das Projekt hätte der BdV wissen müssen, welche Mitglieder er in den Stiftungsrat entsende. Nämlich nicht solche, „die durch mißverständliche oder gefährliche, hochproblematische Äußerungen die Besorgnis des Revanchismus wieder hervorrufen“, kritisierte Thierse.

Der Zentralrat der Juden hatte am Montag angekündigt, seine Mitarbeit in der Vertriebenenstiftung ruhen zu lassen und hatte dies mit der Entsendung Hartmut Saengers und Arnold Tölgs als stellvertretende Mitglieder in den Stiftungsrat begründet. Den beiden BdV-Vertretern war von Kritikern vorgeworfen worden, sie verträten „revanchistische Positionen“.

„Falsche, gefährliche, dumme, intrigante Äußerungen“

Nach Ansicht Thierses müsse der BdV jedoch endlich verstehen, daß es sich bei der Stiftung nicht mehr um das Zentrum gegen Vertreibungen nach den Plänen von Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach (CDU) handle, sondern um ein Projekt des Bundes. Daher plädiere er dafür, daß der Bund der Vertriebenen Tölg und Saenger zurückziehe.

Thierse äußerte den Wunsch, daß die Vertriebenenstiftung endlich aus den Personaldebatten herauskomme und in der Sache diskutiert werde. Hierfür trage aber auch der BdV eine Verantwortung, indem er keine Vertreter in das Gremium entsende, die durch „falsche, gefährliche, dumme, intrigante Äußerungen bezogen auf die Geschichte zu Fehlinterpretationen und zu neuen Verdächtigungen Anlaß geben.“ (krk)

> Dossier zum Vertriebenenzentrum

zurück zum Seitenanfang

Quelle:
 JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co., Nachrichten, 08.09.2010,
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5c9056f206f.0.html

Diskutieren Sie diese Meldung in unserem Forum

__________________________________
weitere Informationen:

 

08.09.2010: Thierse: "Das darf nicht gefährdet werden"
Bundestagsvizepräsident über Stand der Vertriebenenstiftung

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1267499/;

Audioadatei starten: 08.09.2010 Thierse-Interview: "Das darf nicht gefährdet werden"

08.09.2010: Phantom-Streit um Erinnerung
www.welt.de/die-welt/debatte/article9470989/Phantom-Streit-um-Erinnerung.html;



Steinbach beklagt ... • Thierse: BdV schuld • Linke Verlogenheit


zur Landsmannschaft Ostpreußen

Ostpreußen
Erleben Sie Tradition
mit Zukunft

zur Preußischen Allgemeinen Zeitung / Das Ostpreußenblatt zum Preußischen Mediendienst

Die Träger des Ostdeutschen Diskussionsforums:

Bund junges Ostpreußen (BJO)

Arbeitsgemeinschaft Junge Gereration im BdV-NRW
Junge Generation
im BdV NRW

Landsmannschaft Ostpreußen
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e.V.
Düsseldorf, Werstener Dorfstraße 187

 
Neu: Ostpreußen-TV

Landsmannschaft Ostpreußen - Landesgruppe NRW

Deutsch / German / allemand English / Englisch français / französisch      

Copyright © 2002-2012  Ostdeutsches Diskussionsforum (ODF)

Stand: 26. Mai 2012

zur Feed-Übersicht