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  <title>ODF Aktuelle Berichte</title>
  <updated>2012-02-12T11:34:15Z</updated>
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    <name>Ostdeutsches Diskussionsforum</name>
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  <subtitle type="text">Presseschau für die ostdeutsche Internet-Gemeinde</subtitle>
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    <title>Dresden: Stachel des Zweifels</title>
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    <updated>2012-02-12T11:32:40Z</updated>
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    <content>Die Symbolik des 13. Februar ändert sich rasant. Der ursprüngliche Ausgangspunkt, das anglo-amerikanische Bombardement von 1945, gerät dabei immer mehr aus dem Blick. Im inoffiziellen Staatskalender hat das Datum sich zum Großkampftag einer staatlich geprüften und zertifizierten Protestszene gewandelt, die ein ungeschriebenes Ermächtigungsgesetz sogar zu Rechtsbrüchen befugt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Politiker, Kirchenführer, Gewerkschafter, einschlägige Lobbyisten und gewöhnliche Krawallbrüder marschieren Arm in Arm und versichern sich gegenseitig des großen Mutes, den sie aufbringen, um ein paar hundert zweifellos radikal bis extrem eingestellte Demonstranten durch Sitzblockaden, Menschenketten und Sprechchöre zu arretieren. Noch der banalste Mitläufer steigert sich zur widerständigen Existenz empor: Was für ein Lust- und Gemeinschaftsgefühl, im großen Kollektiv der Zivilgesellschaft aufzugehen! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der 13. Februar ist ein Tag, an dem sich auch eine bestimmte Form von innerer Einheit manifestiert: Der staatsfromme Bundesrepublikaner (Ost) führt vor, daß er sich dem historischen Bewußtseinsstand des staatsfrommen Bundesrepublikaners (West) angenähert hat, und dieser wiederum freut sich, daß ihm aus der Ex-DDR keine Störung seines Seelenfriedens mehr droht. Es ist vollbracht! Endlich! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die DDR erlaubte einen winzigen Freiraum des Gedenkens &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zwar galt in der antifaschistischen DDR die Schuld des „deutschen Faschismus“ als eine absolute, gleichwohl wurden die Bombenangriffe auf deutsche Städte – und insbesondere der auf Dresden – als Großverbrechen der imperialistischen Westmächte angeprangert. Die Deutung folgte der Logik des Klassenkampfes und des Kalten Krieges und stellte einen Mißbrauch des Horrors zu politischen Zwecken dar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sie enthielt aber auch einen legitimen Stachel der Kritik an den Weltkriegssiegern und eröffnete einen winzigen Freiraum, wo die Überlebenden und die Nachgeborenen sich des Schicksals ihrer Familien, der zertrümmerten Städte und sogar des Landes als ein in Tragik getauchtes erinnern konnten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das kann die heutige Bundesrepublik unmöglich dulden. Sie hat die antifaschistische Staatsräson von der DDR nicht bloß übernommen, sie vervollkommnet sie sogar! Und so gilt: Jedes Mittel war recht bis hin zum nächtlichen Massenmord durch Bomben, um die Deutschen, die Hitler ins Amt geholt hatten und die nun zu faul und feige waren, ihn daraus wieder zu verjagen, Mores zu lehren! &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Linker Chauvinismus: Der Zwang zum Glück</title>
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    <updated>2012-02-11T12:13:51Z</updated>
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    <content>Vergeßt das Schreckgespenst vom germanischen Herrenmenschen in Uniform und Knobelbechern, der halb Europa unterjochen will. Jetzt kommt der deutsche Oberlehrer. Er ist grün, links und gut und weiß genau, was politisch korrekt ist. Rassisten, Nazis, Klimasünder, Sexisten, Homo- und Islamophobe kriegen von ihm unbarmherzig eins mit der Moralkeule auf die Mütze. Heute, da kuscht schon Deutschland, und morgen die ganze Welt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Da hat in den Niederlanden doch tatsächlich einer aufgemuckt – Geert Wilders, der Islamkritiker im Parlament, der auch noch die Regierung stützt. Das geht natürlich gar nicht – da muß ein deutscher Denunziationsverein wie die „Amadeu-Antonio-Stiftung“ dem Holländer mal gründlich zeigen, wie man Abweichler mit braunem Dreck bewirft. Hilft sonst nichts mehr, setzt es auch mal Blitzkrieg – wenn in Österreich Waffenstudenten am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und an der ersten Adresse in der Hauptstadt eine Ballnacht feiern wollen, dann marschiert eben ein Bataillon straßenkampferprobter Antifa-SA ein und probt mal wieder den Anschluß auf dem Heldenplatz, um den Kameraden Schnürschuh zu zeigen, wie Straßenterror richtig geht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wer Nazi ist, bestimmen die Gesinnungswächter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wer Nazi ist, bestimmen dabei die Gesinnungswächter. Soll keiner glauben, er käme davon, bloß weil er Jude und israelischer Staatsbürger ist. Zuletzt mußte diese Lektion der Jerusalemer Professor Martin van Creveld lernen. Der hatte  in der irrtümlichen Annahme, in Deutschland herrsche noch akademische Freiheit, an der Universität Trier eine Gastprofessur angenommen. AStA, Gewerkschaften, Grüne, Jusos und „Linkspartei“ erfüllten wachsam ihren Kampfauftrag und denunzierten ihn wegen „Frauenfeindlichkeit, Militarismus, Antiisraelismus“, worauf die Universitätsleitung umfiel und den israelischen Hochschullehrer vor die Tür setzte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn es darum geht, am deutschen Wesen die Welt genesen zu lassen und kollaborationsunwillige Ausländer mit Totschlagevokabeln zu bewerfen, lassen sich die Grünen so leicht von niemand übertreffen. Ihre Fraktionen, Geschäftsstellen und Abgeordnetenbüros in Europa, Bund und Ländern sind sozusagen Schaltzentralen des gutmenschlichen Imperialismus. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Vertriebenenausstellung: Hof als Gewinn für ganz Bayern.</title>
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    <updated>2012-01-28T17:18:07Z</updated>
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    <content>Die Festredner stellen das Erinnern und Versöhnen in den Mittelpunkt. Kunstminister Wolfgang Heubisch nennt die neue Museumsabteilung ein Erfolgsmodell.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Hof - Genau 67 Jahre ist es her, dass Christian Joachim als zweijähriger Junge mit seiner Mutter flüchtete. Der Kreisvorsitzende des Bundes der Vertriebenen Hof erinnerte sich an den kalten ostpreußischen Winter und daran, wie sie den Vater zurückließen. Er erzählte, dass sie auf ihrer Odyssee durch Deutschland elf Monate lang nur aus dem Rucksack lebten. Etwas wie ein neues Zuhause fand er irgendwann in Oberfranken - Christian Joachim ging in Marktredwitz zur Schule.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese 67 Jahre scheinen lange her. Und doch sind Flucht und Vertreibung in vielen Familien noch präsent. Auch in Hof. Etwa ein Viertel aller Hofer sind Flüchtlinge, Vertriebene oder deren Nachkommen, wie Albrecht Schläger, Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen in Deutschland, erklärte. Rund zwei Millionen Menschen wurden in den Nachkriegsjahren durch Hof geschleust; das Moschendorfer Flüchtlingslager war das größte in Bayern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dass dieses Kapitel Hofer Geschichte bislang wenig im öffentlichen Bewusstsein präsent war, gehört nun der Vergangenheit an. Der Geschichte der Flüchtlinge und Vertriebenen widmet sich nun eine Dauerausstellung im Museum Bayerisches Vogtland. Mit einem Festakt im Theater wurde die neue Abteilung am Freitagabend eröffnet. Die Stadt hatte sich dazu den 27. Januar ausgesucht - den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner dankte den Menschen, die sich für das Museum von ihren Erinnerungsstücken trennten. Die Ausstellung wolle dazu beitragen, dass ihr Schicksal nicht vergessen wird und dass künftige Generationen achtsam sind. Nur in einer Demokratie lasse sich solches Leid vermeiden. &quot;Wir sollten uns, auch das lehrt die Ausstellung, immer einmischen.&quot;&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Vertreibung: Massaker an Sudetendeutschen aufgeklärt</title>
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    <updated>2012-01-27T17:16:47Z</updated>
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    <content>DOBRENZ. Bei den 2010 in der Nähe von Dobrenz im Sudetenland gefundenen Toten handelt es sich um 15 von Tschechen ermordete Sudetendeutsche. Dies geht aus den Untersuchungen einer tschechischen Mordkommission hervor, berichtet die Zeitung Jihlavsky Denik. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Täter hatten die Deutschen im Mai 1945 in ein Waldstück verschleppt, dort zum Ausheben der eigenen Gräber gezwungen und anschließend mit Spaten und Hacken erschlagen. Unter den Opfern befanden sich auch Alte und Jugendliche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende der sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich, Gerhard Zeihsel, lobte, daß „die Bemühungen der Journalisten und der tschechischen Behörden das Massaker aufzuklären, als vorbildlich bezeichnet werden können“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Tschechischen Mördern wurde Straffreiheit zugesichert &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Anstoß zu den Untersuchungen war der dokumentarische Roman „BergersDorf“ von Herma Kennel. Die Schriftstellerin beschäftigte sich darin unter anderem mit der Vertreibung der Deutschen aus dem Sudetenland. Bis 1946 waren zwei bis drei Millionen Deutsche geflohen oder wurden deportiert. Mehrere zehntausend Menschen wurden dabei getötet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mit dem Straffreiheitsgesetz 115 der Beneš-Dekrete wurden die Morde an der deutschen Zivilbevölkerung gerechtfertigt und eine juristische Verfolgung der Täter verboten, wenn die Morde „eine gerechte Vergeltung für Taten der Okkupanten oder ihrer Helfershelfer zum Ziele hatten“. Die Dekrete sind bis heute gültig.</content>
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    <title>Friedrich der Große: Ein deutscher Mythos</title>
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    <updated>2012-01-24T12:46:09Z</updated>
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    <content>Mit dem Preußenkönig sind wir noch lange nicht fertig: Vor 300 Jahren wurde Friedrich der Große geboren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Mythisierung Friedrichs begann bereits zu seinen Lebzeiten: Dass der alte, von der Gicht gekrümmte Mann, der nur noch mit Mühe seinen alltäglichen Ausritt absolvieren konnte, einstens ein militärischer Draufgänger gewesen war, der ganz Europa in Atem gehalten hat, wussten in der spätfriderizianischen Zeit viele nur aus den Erzählungen der Älteren. Und die werden, um die eigene Augenzeugenschaft bedeutsamer zu machen, so manche Geschichte um den König ausgeschmückt und aufgehübscht haben. An die Stelle der realen Gestalt des Königs in ihrer körperlichen Gebrechlichkeit trat die Erinnerung an den Mann, der Preußen in den Rang einer europäischen Großmacht hineingekämpft und anschließend den Wiederaufbau des zerstörten und verarmten Landes mit eisernem Willen vorangetrieben hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Friedrich unterschied sich von den anderen Monarchen seiner Zeit, er führte seine Heere selbst ins Feld und leitete die Geschicke Preußens persönlich. Für die Rolle des Landesvaters, wie sie von anderen gespielt wurde, war er ungeeignet; er hatte keine eigenen Kinder, und die Frau, die er auf Geheiß seines Vaters geheiratet hatte, spielte für ihn keine Rolle. Für sie hatte er nur boshafte Bemerkungen übrig. Wie schon sein Vater bevorzugte Friedrich die Umgebung von Männern, zunächst die seiner Offiziere, später die von Intellektuellen und Schriftstellern. Da ihm das Image des treusorgenden Landesvaters verwehrt war, pflegte er das des Feldherrn und des Philosophen. Außerdem spielte er Querflöte und komponierte gelegentlich. In fast jeder Hinsicht war er eine Ausnahmeerscheinung. Einen König, der seine Truppen selbst anführte und mit ihnen ins Felde zog, der mit Philosophen und Wissenschaftlern Umgang pflegte und militärstrategische, politiktheoretische und philosophische Texte schrieb – einen solchen Herrscher hatte es zuletzt in der römischen Kaiserzeit gegeben. Auch in seiner stoischen Geisteshaltung sah sich Friedrich in der Tradition eines Marc Aurel. Und er sorgte dafür, dass ihn andere auch so sahen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Friedrich dürfte sich von Anfang an darüber im Klaren gewesen sein, dass er ein Imageproblem hatte, aber er war zu selbstbewusst, dieses Problem dadurch zu lösen, dass er sich den vorherrschenden Erwartungen unterwarf und als jemand camouflierte, der er nicht war. Friedrichs Imageproblem war eine Folge des Zerwürfnisses mit seinem Vater, des fehlgeschlagenen Fluchtversuchs, des über ihn verhängten Todesurteils, seiner Begnadigung zu Festungshaft und der stellvertretenden Exekution des Freundes Katte. Derlei war in einer auf Erbfolge begründeten Monarchie kein geringes Problem, auch wenn der Hof darum bemüht war, rechtzeitig vor Friedrichs Regierungsantritt die Versöhnung zwischen Vater und Sohn zu inszenieren. Es ging um die Loyalität der Beamtenschaft und des Offizierskorps gegenüber dem Thronfolger. Friedrich nahm das Problem auf seine Weise in Angriff, indem er die Loyalitäts- in eine Effektivitätsfrage verwandelte: Er zog in den Krieg, sprach von einem &quot;Rendezvous mit dem Ruhm&quot; und eroberte Schlesien. Statt bei der Generalität zu antichambrieren, unterzog er diese einem Leistungstest. Anstatt sich dem konventionellen Image zu fügen, entwarf er kurzerhand sein eigenes. Und er hatte Erfolg damit.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Festhalten an »Kaliningrad« - Westerwelle lehnt Vorschlag des Bundestagsabgeordneten Mayer ab</title>
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    <updated>2012-01-20T12:26:57Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2012/Kaliningrad.htm"/>
    <content>Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den Vorschlag des Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer abgelehnt, dass das Generalkonsulat in Königsberg auch den Namen Königsberg trägt. Zur Begründung seines Vorschlages hatte der CSU-Abgeordnete in einem Schreiben an den Minister vom 25. Oktober vergangenen Jahres angeführt: „Gerade im Zusammenhang mit der deutschen Benennung der deutschen Vertretungen in Breslau, Oppeln und Hermannstadt wäre es nur folgerichtig, auch das Generalkonsulat in Kaliningrad unter dem Namen Königsberg zu präsentieren.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Einen knappen Monat später, mit Datum vom 21. November, antwortete Westerwelle Mayer in einem kurzen Schreiben abschlägig. Nach dem Dank für das Schreiben seines Parlamentskollegen beteuert er, dass sein Ministerium der Benennung der Auslandsvertretungen große Aufmerksamkeit widme und mit „Blick auf eventuelle sprachliche Entwicklungen in den jeweiligen Gastländern ... die Namen regelmäßig überprüft“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dann kommt Westerwelle zur Begründung seiner Ablehnung: „Der Fall des Deutschen Generalkonsulats Kaliningrad unterscheidet sich insofern von den anderen von Ihnen angeführten Beispielen, als hier die damalige Sowjetunion den früheren Namen Königsberg offiziell in Kaliningrad umbenannt hat. Aus historischer Sicht soll diese Entscheidung respektiert und der Name Generalkonsulat Kaliningrad beibehalten werden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mayers Kommentar: „... Wie in Breslau, Oppeln oder Herrmannstadt hielte ich es für richtig und konsequent, auch den deutschen Namen in der Bezeichnung des Generalkonsulates zu führen. Es ist für mich nicht nachzuvollziehen, dass der Bundesminister des Äußeren diese Parallelen nicht anerkennt und das Führen beider Namen ablehnt.“ M.R.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mayer hatte Westerwelle den Vorschlag in seiner „Funktion als Mitglied im Präsidium des Bundes der Vertriebenen und als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Bundeswahlkreises Altötting/Mühldorf am Inn, in dem Deutschlands größte ,Vertriebenenstadt‘ Waldkraiburg liegt“, unterbreitet.</content>
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    <title>Der unsterbliche König: Zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen – Seine Idee ist Erbe und Auftrag</title>
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    <updated>2012-01-18T20:39:32Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/preussen/Personen/Friedrich-der-Grosse.htm"/>
    <content>„Ich hätte dazu getaugt, das Leben eines Weisen zu führen. Aber ein Dämon, der mir meine Ruhe nicht gönnte, hat mich auf die Bühne der politischen Wechselfälle gehetzt.“ Diese schlichten Worte Friedrichs des Großen gegenüber seinem Privatsekretär Henri de Catt beschreiben das Widersprüchliche im von der Kunst ebenso wie vom Militärischen dominierten Leben des Preußenkönigs treffender, als es jede inhaltsgewaltige Biografie je könnte. Am 24. Januar jährt sich zum 300. Male der Geburtstag des Ausnahmemonarchen, der aus des „Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse“ ein fortschrittliches Staatswesen und eine europäische Großmacht formte und uns die ewig gültige „preußische Idee“ hinterließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der große Preußenkönig war Staatsmann und Lenker eines Staates, umsichtiger und schöpferischer Verwaltungsbeamter, Feldherr, Philosoph, Künstler, Schriftsteller und Menschenkenner mit Sympathie und Sarkasmus. Ein aufgeklärter Monarch, so außergewöhnlich begabt, dass er diese durchaus widersprüchlich erscheinenden Eigenschaften in sich zu vereinen und ihrer Entfaltung Raum zu geben vermochte. Wie kein anderer Monarch der absolutistischen Epoche hat Friedrich seine Rolle als Herrscher reflektiert und schriftlich niedergelegt. Seine vom Geist der Aufklärung geprägten Schriften waren ebenso wie seine militärischen und staatstheoretischen Studien Meisterwerke ihrer Zeit. Auch wenn Friedrich viele seiner Vorstellungen nicht in die Praxis umsetzen konnte, galt Preußen gegenüber den Verhältnissen in anderen Ländern als vorbildlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Friedrich II. war also weit mehr als nur ein König. Er ist eine historische Größe, was nicht allein mit seinem ehrenden Beinahmen „der Große“ zu tun hat. Ohnehin beruht diese „Verleihung“ auf subjektiven Wertungen in der jeweiligen historischen Epoche, deren Kriterien nicht messbar oder gar festgeschrieben, sondern vom Zeitgeist beeinflusst sind. Im Falle Friedrichs allerdings ist die in dem Beinamen zum Ausdruck kommende Größe auch heute weitgehend unumstritten, haben doch nicht allein seine militärischen Erfolge einen geradezu mythischen Nachruhm begründet. Vielmehr ragt er vor allem durch seine facettenreiche Persönlichkeit, die ihm ein positives und unvergängliches Wirken auf so vielen staatlichen und gesellschaftlichen Feldern ermöglicht hat, aus der großen Schar der europäischen Herrscher hervor. Friedrich hat nicht die Welt, wohl aber die Menschen und ihr Denken verändert. Er verfolgte keine Visionen, hing keinen Utopien an und er dachte nicht revolutionär oder in Räumen. Seine politischen Denkkategorien waren Staaten und Ordnungen.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Gründung: Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung der CDU (OMV) - CDU will Geschichte aufarbeiten</title>
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    <updated>2012-01-18T20:37:58Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2012/OMV-Lippe.htm"/>
    <content>Lippe / Detmold.  Nach mehrjahrzehntigem Dornröschenschlaf ist die Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung der CDU (OMV) in Lippe wieder ins Leben gerufen worden. Der Kreisverband Lippe der OMV gründete sich in Anwesenheit des NRW-CDU-Generalsekretärs Oliver Wittke und des OMV-Landesvorsitzenden Michael Weigand in der Detmolder Schlosswache. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die OMV vertritt die Belange der ost- und mitteldeutschen Kultur und Geschichte innerhalb der CDU und setzt sich für die Bewahrung dieses Teils der deutschen Identität und die Aufarbeitung des Vertreibungsunrechts ein. „Nur wer weiß, wo er herkommt, kann verantwortlich bestimmen, wo er hin will“, sagte Generalsekretär Wittke zur Begrüßung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzt sich die OMV für die Unterstützung der Deutschen Minderheiten in Ostmitteleuropa, insbesondere in den historischen deutschen Ostprovinzen ein. Auch die Einbindung der Russlanddeutschen in die deutsche Gesellschaft und die Durchsetzung ihrer Ansprüche gehören zum Aufgabenkanon der OMV. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zum Kreisvorsitzenden wählte die Versammlung den Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen Stephan Grigat, gleichzeitig Mitglied des Lippischen Kreistages und Ratsherr in Detmold. Stellvertretender Kreisvorsitzender wurde Steffen Schönrock, Schriftführer der frühere Detmolder stellvertretende Bürgermeister Johannes Heumann, Schatzmeister Andreas Kasper und Beisitzer Marc Meiercord.</content>
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    <title>Deutsche Zwangsarbeiter: Als Massenschicksal abgetan</title>
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    <updated>2012-01-05T12:54:10Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2012/Zwangsarbeiter.htm"/>
    <content>In vielen Reden, Diskussionskreisen, auch in Zeitschriften und neuerdings auch in Internetforen werden Gedanken kundgetan darüber, wie das kulturelle Erbe der Vertriebenen zu bewahren sei. Schließlich geht es doch um ein bedeutendes gesamtdeutsches Erbe, das auch alle angeht. Bei der Forderung eines Nationalen Gedenktages für die Opfer von Flucht und Vertreibung sollte ein besonderes Kapitel der Vertreibung und ihrer Opfer hervorgehoben werden: die Zwangsarbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die größte Vertreibung in der Menschheitsgeschichte hatte noch eine unmenschliche Begleitmaßnahme. Wild, aber auch organisiert, verlief nicht nur die Vertreibung, sondern auch die Sicherung von Arbeitskräften für wichtige Produktionsstätten und noch zu erschließenden Regionen. Sie galt aber auch als Form der Bestrafung der Deutschen, ohne dass eine Schuld der Gefassten nachgewiesen wurde. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) definierte 1930 in Artikel 2 Absatz 1 des Übereinkommens über Zwangs- und Pflichtarbeit die Zwangsarbeit als unfreiwillige Arbeit oder Dienstleistung, die unter Androhung einer Strafe ausgeübt wird. Ein Mensch wird also gegen seinen Willen gezwungen, Arbeit zu verrichten. Die Zwangsarbeit ist in der Geschichte der Menschheit kein neues Phänomen, aber im 20. Jahrhundert fand sie in den totalitären politischen Systemen eine gewisse Perfektionierung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Lange schon wird die Bundesrepublik Deutschland mit Entschädigungsforderungen der Opfer, unter anderem der ehemaligen Zwangsarbeiter, konfrontiert. Das erste Wiedergutmachungsgesetz wurde schon 1953 verabschiedet, und seither wurden mehr als 100 Milliarden Mark dafür aufgewendet, überlebende Opfer des Nazi-Terrors finanziell zu unterstützen. Ausgenommen blieben viele Opfer, die sich damals in den Ländern Osteuropas befanden. Noch vor der Jahrtausendwende entbrannte erneut eine Debatte über die Entschädigung von Zwangsarbeitern in den Gebieten des ehemaligen Deutschen Reiches durch die deutsche Wirtschaft. Die Medien unterstützten dies mit Berichten, Veranstaltungen und in mancher Kampagne, um die Bereitschaft für eine Beteiligung am Entschädigungsfonds zu wecken. Nicht selten waren auch Drohungen gegen die deutschen Wirtschaftsunternehmen zu vernehmen. Amerikanische Unterhändler und Anwälte zeigten viel Geschick in den Verhandlungen mit dem Sonderbeauftragten der Bundesregierung in der Zwangsarbeiterfrage, Otto Graf Lambsdorff. Monatelange Verhandlungen führten schließlich zu einem Durchbruch, indem sich die Verhandlungspartner über die Verteilung der zehn Milliarden Mark aus der „Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ einigten.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Einen Schritt zurück, zwei Schritte vor - Die kulturpolitische Situation der deutschen Volksgruppe in Oberschlesien bleibt widersprüchlich</title>
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    <updated>2012-01-05T12:52:46Z</updated>
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    <content>Die letzte polnische Parlamentswahl am 9. Oktober fiel für die Deutsche Liste in der Woiwodschaft Oppeln mit etwa 28.000 Stimmen deprimierend aus. Vor 20 Jahren waren es allein im Oppelner Schlesien 74.000, und landesweit wurden 1991 immerhin 132.000 Stimmen errungen, was damals den Einzug von sieben Abgeordneten in den Warschauer Sejm ermöglichte. Von ihnen ist heute mit Ryszard Galla bloß noch ein einziger übrig. Was ist passiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Stammwählerschaft der deutschen Volksgruppe wird immer älter, während die Heranwachsenden entweder überhaupt kein Interesse zeigen oder ihr Kreuz anderswo machen, diesmal vor allem beim Wahlgewinner, der Bürgerplattform (PO) von Ministerpräsident Donald Tusk. All das hat innerhalb der Volksgruppe in Schlesien eine Diskussion ausgelöst, ob künftig überhaupt noch eigene Listen ins Rennen geschickt werden sollen oder ob auf diese, wie im Herbst in der Woiwodschaft Schlesien schon geschehen, bewusst verzichtet werden soll, um die Aktivitäten auf andere – perspektivisch wichtigere – Bereiche zu konzentrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Angesichts der schwach ausgeprägten Identität der Masse der heimatverbliebenen Oberschlesier und des fast vollständigen Fehlens einer deutschsprachigen Erziehung in Kindergärten und Schulen ist diese Entwicklung keineswegs überraschend. Bedauerlich ist sie aber auch insofern, als die seit ein paar Jahren amtierende neue Führung der Volksgruppe um Bernard Gaida als Chef des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) und Norbert Rasch als Vorsitzender der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien (SKGD) damit um den verdienten öffentlichkeitswirksamen Lohn für ihre gute Arbeit gebracht werden. Denn wer sich in Oberschlesien die Verantwortungsträger nicht nur der ersten Reihe, sondern auch der noch jüngeren zweiten genauer ansieht, kommt zum Schluss, dass kaum eine andere auslandsdeutsche Volksgruppe in Europa über konzeptionell und von der persönlichen Ausstrahlung her ähnlich überzeugende Sprecher verfügt.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Auch deutschen Opfern eine Stimme geben: US-Studentin erregt mit Dokumentarfilm über die Vertreibung von Deutschen Aufsehen</title>
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    <updated>2011-12-29T12:12:01Z</updated>
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    <content>„Der vergessene Genozid“ behandelt die Vertreibung der Donauschwaben und erinnert an ein Unrecht, das die USA zuließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bereits 2010 überschrieb die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ einen Beitrag über die Arbeit der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“, die eine Dauerausstellung über die Vertreibung von 60 bis 80 Millionen Menschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erarbeiten soll, mit den Worten „Unsichtbares Zeichen“. Die Zeitung spielte dabei auf den Titel „Sichtbares Zeichen“ an, den sich die Bundesregierung als Arbeitstitel für das Projekt ausgedacht hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auch Ende 2011 ist noch nicht viel sichtbar geworden. Da freut es umso mehr, dass zumindest in den Weiten des Internets eine Dokumentation kursiert, die beweist, dass es auch anders geht. Die US-Studentin Ann Morrison hat unter www.youtube.com/watch?v=kn0YUsKNv1E einen Ausschnitt ihrer Dokumentation der ganzen Welt zugänglich gemacht, in der sie über den „Vergessenen Genozid“ berichtet. Eigentlich hatte die an der eher unbedeutenden Universität Merimac in St. Louis (Bundesstaat Missouri) studierende Morrison für ihre Bachelor-Arbeit sich der Frage annehmen sollen, wie man durch eine Dienstleistung die Welt verbessern könne. Ganz gegen den allgemeinen Trend empfahl sie nicht, Müll zu trennen, CO2 einzusparen oder Brot für die Welt zu sammeln, sondern begann stattdessen Erinnerungen von Zeitzeugen filmisch festzuhalten, um in den USA etwas ins Bewusstsein zu rufen, das dort kaum einer weiß: die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg. „Millionen schrien, doch keiner hörte hin“, so schreibt sie auf ihrer Internetseite www.annsfilms.com. „Der Zweite Weltkrieg endete im Mai 1945 für Deutschland, aber nicht für die Millionen Deutschen, die in Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, Tschechoslowakei, Ostpreußen und den es umgebenden Regionen lebten“, informiert Morrison. Am Beispiel der Donauschwaben entschied sich die Studentin 2009, das Elend von Flucht und Vertreibung deutlich zu machen. Die polnisch-stämmige US-Bürgerin hatte den Eindruck, dass die meisten Amerikaner, wenn sie von „Deutschen“ hören, diese immer noch mit „Nazis“ assoziieren. Dieses Vorurteil wollte sie relativieren und über jene berichten, die ihre Heimat verloren. Für ihre Arbeit reiste sie durch die USA, Kanada und Europa und befragte Zeitzeugen. 180 Zeitzeugenberichte soll sie inzwischen gesammelt haben. Und auch wenn man ihrer Dokumentation ansieht, dass sie nicht von einem Profi gemacht wurde, so erstaunt doch das Engagement, das Morrison, die sich vor allem über Spenden Heimatvertriebener finanzierte, aufbrachte. „Ich muss dieses Projekt machen, die Gerechtigkeit verlangt es“, wird die Filmproduzentin zitiert, die brisanterweise in eine jüdische Familie eingeheiratet hat. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Rußland: Lupenreine Geschichtswissenschaft</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:AE95B7F4-EC93-4789-A200-4831E0EAE659</id>
    <updated>2011-12-29T12:10:24Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Geschichtswissenschaft.htm"/>
    <content>Dieses Urteil trifft nicht nur die beiden Wissenschaftler, sondern die gesamte Aufarbeitung des Stalinismus in der ehemaligen Sowjetunion“, verurteilte vergangene Woche die Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna Kaminsky, einen Richterspruch, der die historische Aufarbeitung noch nachhaltig beeinflussen wird. Das Bezirksgericht der nordrussischen Hafenstadt Archangelsk hatte zuvor den Archivar Alexander Dudarew zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dieser hatte dem Historiker Michail Suprun biographische Informationen von Rußlanddeutschen zugänglich gemacht, die in der Sowjetunion nach Sibirien deportiert worden waren. Das Verfahren gegen den ebenfalls angeklagten Historiker wurde wegen Verjährung eingestellt. Vor Gericht wurden die Lebensdaten der Deportierten sowie Angaben zu Verhaftung, Haftdauer und -ort als Teil der Privatsphäre ausgelegt, für deren geplante Publikation eine ausdrückliche Zustimmung der Betroffenen erforderlich gewesen wäre. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
„Der Deutsche ist wie eine Weide. Wo man ihn hineinsteckt, dort gedeiht er auch“, ist auf dem Denkmal zur Erinnerung an die Wolgadeutschen zu lesen, das am 28. August dieses Jahres in der ehemaligen Hauptstadt ihrer Republik an der Wolga, Engels, anläßlich des siebzigsten Jahrestages der restlosen Vertreibung und der darauf folgenden jahrzehntelangen Schikanierung durch die Sowjets eingeweiht worden ist. Das sind die Worte des russischen Großdichters Alexander Solschenizyn. Doch was der Schriftsteller anerkennend meinte, nimmt sich auf diesem Denkmal angesichts des geschichtlichen Hintergrundes, vor dem sich die Tragödie dieser Volksgruppe abgespielt hat, als himmelschreiender Hohn aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wer sich mit dem Schicksal der Rußlanddeutschen während und nach dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt hat, wird das bestätigen. Besonders hart war das Schicksal der Menschen, die, völlig unschuldig, entrechtet, enteignet und nur wegen ihrer deutschen Volkszugehörigkeit zu Staatsfeinden erklärt, nach dem hohen Norden gebracht wurden, um dort als Sträflinge unter unmenschlichen Bedingungen Schwerstarbeit zu verrichten. Beispielsweise auf der berüchtigten KGB-Gefängnisinsel Solowki im Weißen Meer in der Eismeerregion Archangelsk. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Konservativismus: Erika Steinbach weist Kritik am Berliner Kreis zurück</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:9828BA6B-010A-4458-85C6-B16ACD76BF87</id>
    <updated>2011-12-20T10:06:07Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Konservativismus.htm"/>
    <content>BERLIN. Die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach (CDU) hat die scharfe Kritik führender Unionspolitiker an der Gründung des konservativen „Berliner Kreises“ zurückgewiesen. In der CDU werde vermehrt eine Methode angewandt, die sie bislang nur von der Linken kenne: „Fakten stigmatisieren, Personen stigmatisieren“, sagte die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen in der Nordwest-Zeitung. Sie erinnerte dabei an den Fall Sarrazin und das Vorgehen gegen die Stiftungsratsmitglieder der Vertriebenenstiftung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Berliner Kreis wolle lediglich deutlich machen, daß die Union ein wertvolles konservatives Standbein habe, erklärte die 68jährige Politikerin, die das Konservative als Alleinstellungsmerkmal der Union hervorhob. Als Liberaler könne man zur FDP gehen, als Sozialer zur SPD. „Aber das Konservative haben nur wir in unserem Parteiprogramm und die Mitglieder gefühlt in ihrem Herzen. Das ist ein Gefühl von Verläßlichkeit, Berechenbarkeit, Vaterlandsliebe und der Überzeugung, daß man Bewährtes nur dann austauscht, wenn das Andere besser ist, und nicht wegwirft, weil es Mode ist,“ so Steinbach. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Rote Linie überschritten &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Vertriebenenchefin reagierte damit auf die Kritik von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und dem Chef der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder, die sich gegen einen Institutionalisierung des „Berliner Kreises“ um den hessischen CDU-Landtagsfraktionschef Christean Wagner ausgesprochen hatten. Schäuble warnte den Kreis in der Präsidiumssitzung der Union davor, eine rote Linie zu überschreiben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Unterdessen zeigte sich der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), in der Mitteldeutschen Zeitung wegen der „etwas harschen Tonlage“ überrascht. Der Kreis mache sich Gedanken darüber, warum die Union in den letzten Jahren an Zustimmung verloren hat und wie man Stammwähler zurückgewinnen könne, so der 59jährige Politiker. Infolge der Angriffe sind laut Bosbach zu dem letzten Treffen des Kreises von 40 eingeladenen Gästen bloß 20 erschienen.</content>
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    <title>CDU-Konservative tauchen auf und wieder ab - Konservative CDUler formieren sich im Berliner Kreis</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:D7FA5FBF-D50C-4783-8788-72B8445A4580</id>
    <updated>2011-12-15T14:26:33Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Berliner-Kreis.htm"/>
    <content>Nicht zuletzt durch die Rücktritte von Roland Koch, Horst Köhler oder Ole von Beust herrscht in Teilen der CDU die Ansicht, die Partei habe an Profil verloren. Das konservative Lager ist vom Modernisierungskurs der Parteiführung - allen voran von Bundeskanzlerin Merkel - enttäuscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Kreuz hängt an der Wand - im Sekretariat und in Erika Steinbachs Büro. Die CDU-Bundestagsabgeordnete ist eine gläubige Frau. Eben hat sie noch Nonnen ihres hessischen Wahlkreises geschrieben. Die Schwestern sind besorgt wegen der deutschen Rüstungsexporte. Steinbach versichert in ihrem Brief, dass sie sich auch weiterhin für die Rüstungskontrolle einsetzen werde. Christliche Werte hält sie für die CDU genauso unverzichtbar wie den Konservatismus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Die CDU definiert sich als sozial, als liberal und als konservativ. Das sind drei Säulen, auf denen unser CDU-Tisch ruht. Wenn eines dieser Beine wegfällt, fällt das Ganze schöne Porzellan runter. Und nicht nur ich, sondern viel in der Union haben das Gefühl, dass diese konservative Säule ein bisschen angeschlagen ist.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Steinbach spricht zwar mild, aber sie meint es bitterernst, dass sich die CDU das nicht leisten könne. Die Konservativen in der Partei haben sich deshalb im Berliner Kreis zusammengeschlossen. Dazu gehören Bundespolitiker wie Wolfgang Bosbach, Altgediente wie Jörg Schönbohm und Landespolitiker wie der Hesse Christean Wagner. Gemeinsam wehre man sich gegen falsch verstandene Modernität, erklärt die Präsidentin der Heimatvertriebenen, Steinbach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Da gab&apos;s wohl eine Untersuchung auch durch das Allensbach-Institut, die Vokabel &quot;konservativ&quot;, die sei also nicht so sehr bei den Menschen beliebt und das solle man doch am besten nicht verwenden. Ja, wenn man natürlich als Partei selber etwas verkommen lässt im Außenbild, in der Pflege, wenn sie ihr Silber nicht putzen, dann glänzt es auch nicht mehr. Und der konservative Begriff als solcher mit den Inhalten ist nicht gepflegt worden. Und da ist das Silber ein wenig angelaufen und das wollen wir wieder polieren.&quot;&lt;br /&gt;....</content>
  </entry>
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    <title>Bezeichnende Sichtachse - Geschichtspolitik: Der Architekturwettbewerb für den Umbau des Berliner Deutschlandhauses zum Vertriebenenzentrum ist abgeschlossen</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:599C7CE7-94A8-4A09-A878-3D78C7E213B0</id>
    <updated>2011-12-09T14:24:44Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Sichtachse.htm"/>
    <content>Inzwischen ist das Thema weg, da gibt´s gar keine Aufregung mehr.“ Der Kommentar eines Vertreters der „Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung“ – geäußert vergangene Woche nach der Vorstellung der Architekturentwürfe für die Umgestaltung des Berliner Deutschlandhauses – dürfte mehr sagen als alle anderen Wortmeldungen zum Abschluß des Wettbewerbes. Ist schon der Name der Bundesstiftung, der die ursprünglich vom Bund der Vertriebenen für die Einrichtung vorgesehene Bezeichnung „Zentrum gegen Vertreibungen“ ersetzt hatte, ein Hinweis auf die politische Umformung der einstigen Intention, spiegelt nun auch der voraussichtliche Siegerentwurf des österreichischen Architekturbüros von Bernhard und Stefan Marte das offenbar im erweiterten Stiftungsrat vorherrschende Geschichtsbild wider. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So soll das in der Nähe des Potsdamer Platzes gelegene Deutschlandhaus mit Ausnahme der beiden Fassaden zur Stresemann- und zur Anhalter Straße weitgehend entkernt werden, während die restliche Fläche durch einen Neubau ersetzt wird, in dem die künftige Ausstellung zum Thema Flucht und Vertreibung untergebracht werden soll. Von hier fällt dann der Ausblick auf das Gelände der einstigen Gestapo-Zentrale, der heutigen Dokumentationsstätte „Topographie des Terrors“. Diese Blickachse, so der beispielhafte Tenor der Berliner Zeitung, symbolisiere „eine sinnvolle Bindung zwischen Ursache und Wirkung der Vertreibungstragödien des Zweiten Weltkriegs“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kurioserweise war die Gestaltung der „Topographie des Terrors“ einst an den Architekten Peter Zumthor vergeben worden, bis das Verfahren wegen der Explosion der Baukosten erneut ausgeschrieben werden mußte. Der Entwurf des Büros Marte.Marte Architekten ZT GmbH erinnert nun ebenfalls durch seine klaren Oberlichter und Betonwände an das Vorbild Zumthor mit seinem Bregenzer Kunsthaus. Die Baukosten – veranschlagt sind 25 Millionen Euro – liegt ebenfalls in diesem Rahmen. Die Wendeltreppe im Zwischengeschoß verweist indes auf Oscar Niemeyers Außenministerium in Brasilia. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So imposant diese Vergleiche im Inneren sein mögen, ist jedoch vom angeblich „sichtbaren Zeichen im Stadtbild“, wie es der Staatssekretär Rainer Bomba zur Vorstellung der 21 Wettbewerbsentwürfe nennt, und wie es einst 2005 im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD vereinbart worden war, nichts zu sehen. So vermißt auch ein Architekt im Publikum eine nach außen sichtbare politische Aussage in dem Siegerentwurf. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Gezielte Diffamierung - Die PAZ auf wikipedia oder Wie man die Internet-Gemeinde hinters Licht führt - Teil 2</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:400AF675-F46A-4C6C-9C42-5626E1F49906</id>
    <updated>2011-12-14T20:13:46Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Diffamierung.htm"/>
    <content>Wann führte Reichskanzler Otto von Bismarck die erste Sozialversicherung ein? Und wo in Preußen wurde die jüdische Schriftstellerin geboren, die als Vorkämpferin der Frauenemanzipation gilt? Fragen über Fragen und um eine Antwort auf diese zu finden, schlagen heute die wenigsten Menschen noch im Lexikon nach, denn es gibt ja das Internet. Vor allem das Internetlexikon wikipedia gilt vielen als Anlaufstelle. Die Enzyklopädie wird zwar von ehrenamtlichen Autoren geschrieben und fortgeführt, was aber nicht heißt, dass es keine Qualitätskontrollen gibt, denn jede Veränderung an einer Seite wird von einem wiki-Redakteur überprüft, bevor die Änderung freigeschaltet wird. Und da man bei wikipedia betont, weder eine »Diktatur noch irgendein anderes politisches System« zu sein, dass man selbstkritisch sei und 
Diskussionen offen austrage, sollte man davon ausgehen, dass wikipedia eine verlässliche Informationsquelle ist. Doch ein Blick auf den wikipedia-Eintrag der Preußischen Allgemeinen Zeitung (PAZ) und der Versuch nachzuvollziehen, wie die der Aufklärung und den preußischen Tugenden sich verpflichtende Wochenzeitung plötzlich der »Neuen Rechten« – was hier mit einer Neuauflage des Nationalsozialismus gleichzusetzen ist – zugeordnet wurde, lassen alle guten Absichten, die man wikipedia unterstellte, in sich zusammenfallen, und es entsteht der Eindruck, dass zumindest hier wikipedia linken Ideologen eine Spielwiese ermöglicht, was im Umkehrschluss die Diffamierung der PAZ bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie „Alter Toter Mann“ die PAZ zur „Neuen Rechten“ machte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es war der 5. Februar 2011, als der ideologische Kampf gegen die PAZ seinen Anfang nahm. Um 23.28 Uhr juckte es dem wikipedia-Autor und von wikipedia als Mentor für neue Autoren akzeptierten Nutzer mit dem Pseudonym „Toter Alter Mann“ in den Fingern und er ergänzte den Eintrag der PAZ gleich im ersten Absatz um folgenden Satz: „Die Zeitung wird vom Rechtsextremismusforscher Anton Maegerle und dem Historiker Wolfram Wette der Neuen Rechten zugeordnet.“ Wer daraufhin den wikipedia-Eintrag „Neue Rechte“ liest, der erfährt, dass sich diese gegen die Ideen der „Aufklärung, das heißt im politischen Sinne vor allem gegen Vereinzelung, Liberalismus, Universalismus, und Pluralismus wendet“ und dass sie die Gleichheit aller Menschen ablehne. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kein Hinweis auf Kant, Humboldt und die Aufklärung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wer die PAZ kennt, weiß, dass derartige Positionen der Zeitung fremd sind, viel mehr die Bewahrung des Erbes des für die Aufklärung so wichtigen Philosophen Immanuel Kant und des Universitätsgründers Wilhelm von Humboldt sowie der Toleranzgedanke Friedrichs des Großen das Fundament sind, auf dem die PAZ aufbaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt auch noch Holocaustleugner&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Doch das wird im wikipedia-Eintrag zur PAZ nicht berücksichtigt. Ziemlich genau 24 Stunden später fügte „Toter Alter Mann“ am Ende des Beitrags die Rubrik „Wissenschaftliche Rezeption“ hinzu und schrieb folgendes: „Sowohl der Historiker Wolfram Wette als auch der Politikwissenschaftler Anton Maegerle sehen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung ein Publikationsorgan der ,Neuen Rechten‘. Laut Maegerle versuche die Zeitschrift, einen Brückenschlag vom konservativen Spektrum zur rechtsextremen Szene herzustellen. Davon zeugten unter anderem holocaustrelativierende Beiträge, die Forderung nach einem Schlussstrich unter der deutschen Vergangenheitsbewältigung und die große personelle Überschneidung mit anderen neurechten Publikationen und Organisationen.“&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>&quot;Berliner Kreis&quot; - Die Konservativen in der CDU formieren sich</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:A9C03E95-E015-45CE-AB04-10324AA9CC8B</id>
    <updated>2011-12-10T19:44:01Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Die-Konservativen.htm"/>
    <content>Einflussreiche konservative Bundestagsabgeordnete, Landespolitiker und dezidierte Kritiker der Parteiführung wollen sich zusammenschließen. Die Parteiführung ist alarmiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Konservativen in der Union formieren sich. Am Donnerstag dieser Woche treffen sich nach Informationen der „Welt am Sonntag“ führende innerparteiliche Kritiker des Kurses von Parteichefin Angela Merkel, um über die Bildung eines formalen Zusammenschlusses zu beraten. Angedacht ist die Gründung eines „Berliner Kreises“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dem Kreis werden auch einflussreiche Mitglieder der Bundestagsfraktion angehören, wie etwa Christian von Stetten, der Sprecher des in der Fraktion wichtigen Parlamentskreises Mittelstand. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Stetten erklärt, es gehe nicht nur darum, die Parteilinie zu verändern, sondern auch darum, die Politik der schwarz-gelben Koalition zu beeinflussen: „Viele Vorhaben aus dem schwarz-gelben Koalitionsvertrag sind noch nicht angegangen worden. Wir wollen ausloten, wie wir sie wieder auf die Agenda setzen.“ Stetten hatte in der Fraktion zuletzt Bedenken an den Euro-Rettungsschirmen geäußert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bosbach – &quot;Wir treffen uns schon länger&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Diese teilt er mit Wolfgang Bosbach. Der innenpolitische Sprecher der Fraktion, der gegen Rettungsschirme stimmte und dafür von Merkels Kanzleramtsminister Ronald Pofalla beleidigt wurde, gehört ebenfalls zum neuen „Berliner Kreis“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Er bestätigte: „Wir treffen uns schon länger und sprechen seit einiger Zeit auch gezielt Kollegen an.“ Auch die menschenrechtspolitische Sprecherin und Vertriebenen-Chefin Erika Steinbach ist eingebunden. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Trauriges Beispiel bürgerlicher Feigheit: CDU »entsorgt« hessischen Jungpolitiker nach linker Denunziation – Grund sind Veröffentlichungen in konservativen Medien</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:0D3A9978-59DD-403F-AD7A-B94D1440FA18</id>
    <updated>2011-12-09T17:16:21Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Buergerliche-Feigheit.htm"/>
    <content>Ein anonymer E-Mail-Schreiber hat den Kommunalpolitiker Sebastian Pella denunziert, und schon ist dessen berufliche und politische Existenz vernichtet. „Einbuergerrriedstadts“, so nennt sich der Denunziant, hat die Fraktionen der Stadtverordneten-Versammlung im hessischen Riedstadt darüber informiert, dass der Stadtverordnete Pella (bis dahin CDU) „bei der Suche in Google immer wieder in Zusammenhang mit der rechten Szene“ auftauche. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als „Beweis“ lieferte er Verweise zu Veröffentlichungen, in denen er „klar rechtsextreme Tendenzen“ zu erkennen glaubt. Darunter befanden sich auch Artikel Pellas in der PAZ, für die der 29-jährige Historiker gelegentlich schreibt. Unterzeichnet ist die E-Mail mit „Es lebe der Kommunismus!“ Obwohl klar ersichtlich war, aus welcher Ecke der Denunziant kam und welche Absicht er verfolgte, ließ seine Partei Pella ohne Umschweife fallen. „Dass Pella konservativ war, das wusste jeder, aber wie konservativ …“, ließ Fraktionschef Thomas Fischer verlauten. Problematisch für die CDU sei zudem, dass Pella ein Buch über den Rassetheoretiker Ludwig Woltmann geschrieben habe, das sogar über Neonazi-Webseiten vertrieben werde. Mittlerweile ist Pella aus der CDU ausgetreten. Nicht, um Schaden von der Partei abzuwenden, wie offiziell verlautbart wurde, sondern, um deutlich zu machen, dass es für rechtskonservative Positionen in der CDU keinen Platz mehr gebe, so Pella gegenüber der PAZ. Der Stadtverordnetenversammlung gehört er jetzt als Parteiloser an. Die Parteibasis hält selbst nach seinem Austritt noch zu ihm. Auf keinen Fall stehe Pella „rechts der CDU“, so die Kreisvorsitzende Ursula Kraft. Doch das half ihm nichts. Die Folge: Die drei Landtagsabgeordneten, für die Pella bis dahin hauptberuflich als Referent tätig war, schickten ihm die fristgerechte Kündigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Landtagsfraktion der Linkspartei rückte Pella in einer Presseerklärung „in die Nähe neofaschisti- scher Gruppen“ und verortete die PAZ als „Sprachrohr der neuen Rechten und Stichwortgeber für Neonazis“. Süffisant bot sie der CDU Hilfe bei der Eliminierung vermeintlich rechter Elemente in deren Reihen an. Mit Erfolg, denn die CDU hat wie erhofft auf die linke Denunziation reagiert, deren Argumentation übernommen und Pella entsorgt. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Die Sprachglosse: Rechts ist nur noch das Nichts. Früher gab es rechts noch etwas, wenigstens eine Wand. Jetzt gibt es dort nur noch Extremismus.</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:ECF1FE98-747D-46E4-904D-94B8FFC566D3</id>
    <updated>2011-12-03T20:39:19Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Sprachglosse.htm"/>
    <content>Rechts ist für den Rest der Welt da, wo der Daumen links ist. In Deutschland ist rechts da, wo keiner sein will, der noch alle Tassen im Schrank hat. Politisch fängt dieses Land ganz links außen an und hört dann schlagartig in der Mitte auf. Während sich dort alles drängt - sogar Jürgen Trittin will inzwischen zur linken Mitte gehören -, ist rechts von der Mittellinie für einen nach Schröderschen Maßstäben anständigen Demokraten nichts zu entdecken, geschweige denn zu gewinnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Früher, so etwa um Franz Josef Strauß herum, muss es da noch etwas gegeben haben, wenigstens eine Wand. Heutzutage trifft man dort nur noch auf das vollkommene Nichts. Nicht einmal in der rechten Mitte wollen Parteien wie CDU und CSU noch so recht verortet werden. Es könnte ja einer auf die Idee kommen, sie wären dann ein Fall für das geplante „Abwehrzentrum Rechts“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Denn „rechts“ ist in diesem Land, dahin haben es die Linke und die sich unermüdlich an jeder „Kampagne gegen rechts“ beteiligende Union gebracht, zu einem Synonym für rechtsradikal und rechtsextrem geworden. Was früher rechtsradikal oder rechtsextremistisch genannt wurde, heißt jetzt oft nur noch rechts: „die rechte Gewalt“, „der rechte Terror“, „die rechte Szene“. Mit rechtem Terror sind dabei natürlich nicht die Manieren von Ronald Pofalla gemeint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dass die Linke die Gleichsetzung von rechts mit rechtsextrem als weiteren Triumph ihres Bestrebens feiert, die Grenzen des Korridors gerade noch erlaubter Meinungen enger zu ziehen, ist leicht zu verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wo aber sind die Mahner, die sonst jede Relativierung geißeln? Und warum macht die mittige Mitte begeistert mit bei der Vergrößerung der politisch-rhetorischen No-go-area auf ihre Kosten? Erkennt denn niemand die Gefahr? Ohne volldemokratische rechte Pufferzone fängt rechts von Angela Merkel doch gleich der Extremismus an. Soll die CDU-Vorsitzende vielleicht sagen: „Rechts von mir ist nur die NPD“? Da lachte ja nicht bloß der Bayer im Himmel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eine wenigstens begriffliche Lösung für dieses Problem kann jetzt wohl nur noch das Zentrum für Rechtslinguistik liefern, das, bei linkem Lichte besehen, allerdings auch ein Fall für den Verfassungsschutz sein dürfte, angesichts der Unbelehrbarkeit, mit der es an seinem Namen festhält.</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Anderthalb Stunden für die Volksgruppe - Bundespräsident auf Festakt zur 200-Jahr-Feier der Universität Breslau – Kein Besuch am Siedlungsschwerpunkt in Oppeln</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:F9AE5D93-605D-4D08-9FDC-3AFC407C2706</id>
    <updated>2011-11-23T20:39:43Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Anderthalb-Stunden.htm"/>
    <content>Der seit Jahren gehegte Wunsch vieler heimatverbliebener Oberschlesier, einen Präsidenten ihres deutschen Mutterlandes bei sich empfangen zu können, blieb unerfüllt. Dabei war Bundespräsident Christian Wulff (CDU) einmalig nah, und die Gelegenheit so günstig: Wulff würdigte am Dienstag vergangener Woche im niederschlesischen Breslau das 200-jährige Bestehen der dortigen Universität. In der wegen ihrer barocken Pracht berühmten Aula Leopoldina hielten Wulff und sein polnischer Amtskollege Bronislaw Komorowski die Festreden – unter einem großen polnischen Adler, der nach der Polonisierung der einst preußischen Hochschule an deren Stirnseite thront. Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch, der aufgrund der Lemberger Bezüge der Universität eigentlich am Festakt hatte teilnehmen sollen, verpasste die Veranstaltung – sein Flugzeug konnte wegen Nebels nicht landen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Präsident Komorowski stellte die Geschichte der durch Friedrich Wilhelm III. in neuer Form gegründeten Universität als „Symbol der geistigen Einheit“ Europas dar. Die Alma mater begreife mit ihrer internationalen Zusammenarbeit, in Sonderheit mit der Ukraine, „dass der geistige Reichtum Europas ohne die Länder Osteuropas nicht komplett ist“. Polen versteht sich als Anwalt einer baldigen Aufnahme seines südöstlichen Nachbarn in die Europäische Union.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wulffs Ansprache, gewohnt geschichtspolitisch „korrekt“, hob ganz auf die grenzüberschreitende Kooperation in den natur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen sowie die Europäisierung von Lehre und Forschung ab. Nur mit historischem Hintergrundwissen war aus seiner Rede zu erschließen, dass die Breslauer Universität eine von einem deutschen Herrscher gegründete deutsche Hochschule in einer deutschen Stadt war. Stattdessen sprach der Bundespräsident nebulös von „vielfältigen Wurzeln“, welche die Einrichtung „zu einer großen polnischen Universität haben gedeihen lassen“.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Medienarbeit über Grenzen hinweg - Ostpreußen TV unterhält eine digitale Plattform für alle Ostpreußen und Freunde</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:8A294E84-71CC-473F-98D6-0C327C800A86</id>
    <updated>2011-11-10T17:04:24Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/forum/Medienarbeit.htm"/>
    <content>Dass ergänzend zu den bewährten Printmedien immer mehr auch die neuen digitalen Plattformen über Aktionen und Projekte der deutschen Heimatvertriebenen berichten, ist in landsmannschaftlichen Kreisen und auch bei den Heimatverbliebenen bereits bekannt. Zu den Vorreitern in der modernen Kommunikation gehören Werner Schuka und Jochen Zauner, die in der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe NRW, tätig sind und sich im Rahmen des Ostpreußen-TV, des Ostpreußischen Rundfunks und des Ostdeutschen Diskussionsforums (ODF) aktiv engagieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mit einem kurzen Klick auf www.ostpreussen-nrw.de oder auf www.youtube.com/OstpreussenTV gelangen die neugierigen Internet-Nutzer auf eine attraktive Plattform, auf der Videos rund um das Zeitgeschehen sowie von verschiedenen landsmannschaftlichen Veranstaltungen abgerufen werden können. Ostpreußen TV wird von der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe NRW e.V., in Kooperation mit dem Bund Junges Ostpreußen (BJO) betrieben und durch Jochen Zauner betreut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gut besucht ist nach wie vor auch das „Ostdeutsche Diskussionsforum“, das von der Arbeitsgemeinschaft Junge Generation im Bund der Vertriebenen (BdV) und der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e.V., getragen wird. Gegründet als „Ostpreußenforum“ im Jahre 2000 und umbenannt in „Ostdeutsches Diskussionsforum“ im Jahre 2004 erfreut sich das Text- und Bild-Portal reger Nutzer-Aktivitäten. Die Seitenerstellung und Webbetreuung hat Werner Schuka übernommen, der übrigens auch Mitglied im Moderatorenteam ist.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Alles andere als ein Sammelsurium - Das Ostpreußisches Landesmuseum (OL) erhält als erstes in der Region als Auszeichnung das Qualitätssiegel für niedersächsische Museen.</title>
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    <updated>2011-11-07T20:14:24Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Kein-Sammelsurium.htm"/>
    <content>Lüneburg. Das Ostpreußische Landesmuseum (OL) erhält als besondere Auszeichnung das Qualitätssiegel für niedersächsische Museen. Das Haus in der Ritterstraße ist damit das erste in Hansestadt und Landkreis, das das begehrte Siegel tragen darf. Offiziell vergeben wird es am 12. Dezember vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und dem Museumsverband für Niedersachsen und Bremen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Wir sind sehr stolz, dass wird die Registrierung im ersten Anlauf geschafft haben. Damit wird uns eine professionelle Museumsarbeit bescheinigt&quot;, sagt Museumsdirektor Joachim Mähnert. Seit zwei Jahren leitet er das OL. &quot;Wir sind in Deutschland das führende Museum für Kultur, Kunst und Geschichte der früheren Provinz Ostpreußen sowie der Deutschbalten und haben nachweisen können, dass unser Haus die bundesweit gütigen Standards für Museen erfüllt.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Museumsregistrierung hat die Qualifikation und Professionalisierung von Museen zum Ziel. Sie ist ein Qualitätssiegel für Besucher, Träger und Mitarbeiter der Museen sowie Drittmittelgeber. &quot;Die Auszeichnung eines Museums kann bei Fördermittelanträgen positiv wahrgenommen werden. Zur Pflicht wird sie allerdings nicht, es bleibt weiterhin eine freiwillige Entscheidung der Häuser, sich zu bewerben&quot;, sagt Rüdiger Fischer, Sprecher des Kulturministeriums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eingereicht hat Mähnert die notwendigen Unterlagen im Juni. Ein Jahr habe man unter großem Zeitdruck gearbeitet. Verlangt wurden verbindliche Auskünfte zur Trägerschaft, gesicherter Finanzierung, Leitbild, Museums- und Sammlungskonzepten, Vermittlungs- und Forschungsarbeit oder die Situation der Depots und Ausstellungsräume hinsichtlich konservatorischer Sicherheit. Gleiches gilt für die Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit durch ein qualifiziertes Personal; eingeschlossen ehrenamtliche Mitarbeiter sowie das Museumsmanagement.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Ausstellung „Angekommen“ im Deutschen Bundestag</title>
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    <updated>2011-11-04T19:53:22Z</updated>
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    <content>„Zentrum gegen Vertreibungen“ befasst sich mit der gelungenen Integration&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Deutschen Bundestag wurde vorige Woche eine Ausstellung der Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“ eröffnet. Die Darstellung der Stiftung, der die BdV-Präsidentin Erika Steinbach vorsitzt, trägt den Titel „Angekommen“. Sie befasst sich mit der Integration von zwölf bis 15 Millionen Menschen, die nach Flucht und Vertreibung überwiegend im Westen Deutschlands ankamen. Nachdem die Anpassungsleistung und der Beitrag der Flüchtlinge und Vertriebenen lange als stille Selbstverständlichkeit und geglückte Gemeinschaftsleistung der Gesellschaft in der Bundesrepublik angesehen worden waren, arbeiten Geschichtsforscher inzwischen gegen eine verklärende Darstellung an. Für viele Flüchtlinge und Vertriebene war die neue Heimat zunächst und für lange eine „kalte Heimat“ (Andreas Kossert). Die Ausstellung „Angekommen“ behandelt daher auch Spannungen zwischen Eingesessenen und Neuankömmlingen sowie wirtschaftliche und soziale Ausgrenzung. Lange, so die Ausstellungsplaner, sei für die Flüchtlinge und Vertriebenen unklar gewesen, „ob die Entwicklung positiv sein würde“. Rückblickend könne ihre Integration zu den größten gesellschaftlichen Erfolgen der Bundesrepublik gezählt werden, was ähnlich auch für Österreich wohl gilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Vorangegangen waren der Ausstellung „Angekommen“ bereits zwei Ausstellungen mit den Titeln „Erzwungene Wege“ über die Umstände und den Verlauf von Vertreibungen in der europäischen und schließlich der deutschen Geschichte und „Die Gerufenen“ über den Weg deutscher Siedler in östlichen und südöstlichen Gebieten Europas.  &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Sprecher Bernd Posselt verurteilt Schändung des Gedenkkreuzes in Dobrenz / Dobronin</title>
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    <updated>2011-11-04T19:50:36Z</updated>
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    <content>CSNS-Leute bemalten das Gedenkkreuz
für ermordete Sudetendeutsche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Metallkreuz, das auf der Wiese Budínka bei der Gemeinde Dobronín / Dobrenz an das Nachkriegsmassaker an Deutschen erinnert, ist rosa angestrichen worden. Zu Schändung des Gedenkkreuzes bekannte sich die außerparlamentarische Tschechische Partei der Nationalen Sozialisten (CSNS). Zudem stellten die CSNS-Mitglieder auf der Wiese 64 Kreuze auf, die ihren Worten zufolge an die Nazi-Opfer erinnern sollen. Der CSNS-Vizechef Michal Klusácek teilte der Nachrichtenagentur CTK am Samstag mit, auf der Wiese habe eine Gruppe von CSNS-Mitgliedern am Freitag der Entstehung der Tschechoslowakei gedacht. Dabei habe sie dort 64 Kreuze aufgestellt. Diese sollen dem CSNS-Vizechef zufolge die an die Opfer des Nazi-Massakers vom 6. Mai 1945 in Velké Mezirící erinnern. Die Polizei untersucht, ob es nicht um eine gesetzwidrige Tat ging. Milan Litavský, der das Gedenkkreuz zum Andenken an die hiesigen Deutschen aufstellen ließ, wird eine Strafanzeige einreichen. Die Instandsetzung des Gedenkkreuzes werde mehr als 10.000 Kronen (400 Euro) kosten, so Litavský gegenüber dem Internetserver „iDnes.cz“. Der Bürgermeister von Dobronín, der Kommunist Jirí Vlach, stimmt der Tat der CSNS zu. In einer Presseerklärung der CSNS heißt es, mit der Tat wolle man darauf aufmerksam machen, dass hierzulande „Denkmäler für Nazis“ aufgestellt worden seien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sprecher Bernd Posselt verurteilt Schändung
des Gedenkkreuzes in Dobrenz / Dobronin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Als gezielten Versuch, die sich ständig positiv weiterentwickelnde sudetendeutsch-tschechische Verständigung und den immer tiefgehenderen Aufarbeitungsprozeß des Vertreibungsverbrechens durch breite Kreise des tschechischen Volkes zu stören, hat der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe Bernd Posselt die Schändung des Gedenkkreuzes im mährischen Dobrenz / Dobronin kritisiert. Diese Tat sei von der „Tschechischen Partei der Nationalen Sozialisten“ mit Billigung des kommunistischen Bürgermeisters von Dobrenz verübt worden und gegen ein Mahnmal gerichtet gewesen, das an ein Nachkriegs-Massaker an Sudetendeutschen erinnert und über deren Massengrab von versöhnungsbereiten Tschechen um Milan Litavský errichtet worden war. Posselt zeigte sich zuversichtlich, daß die Mehrheit der Tschechen mit solchen nationalistischen Untaten nichts zu tun haben wolle und daß der Versöhnungsprozeß auf beiden Seiten allen Ewig-Gestrigen den Boden entziehen werde.</content>
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    <title>Geschichtspolitik: Linkspartei fordert Abschaffung von Bundeswehrtraditionen</title>
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    <updated>2011-11-03T17:14:03Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Bundeswehrtradition.htm"/>
    <content>BERLIN. Die Linksfraktion im Bundestag hat das Verteidigungsministerium in einem Antrag aufgefordert, sich von zahlreichen militärischen Traditionen der Bundeswehr unverzüglich zu trennen. So seien Zapfenstreiche und Gelöbnisse bereits von der Wehrmacht praktiziert worden und ein Zeichen für die fehlende Distanzierung vom Nationalsozialismus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Abgeordneten kritisieren zudem, daß die Bundeswehr an Gedenkveranstaltungen teilnehme, zu denen auch Wehrmachtsveteranen kommen würden, deren Einheiten „schuldhaft an Kriegsverbrechen“ in Griechenland beteiligt gewesen seien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ein besonderer Dorn im Auge ist den Parlamentariern die Benennung von Kasernen nach ehemaligen Angehörigen der Reichs- und Wehrmacht. So seien noch mehr als zwei Dutzend Standorte nach Wehrmachtssoldaten benannt, die den „verbrecherischen Angriffs- und Vernichtungskrieg“ mitgetragen hätten. Als Beispiel nannte die Linkspartei unter anderem den Generaloberst Freiherr von Fritsch und auch Generalfeldmarschall Erwin Rommel. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Im Deutschen Bundestag angekommen - Ausstellung des Zentrums gegen Vertreibungen über die Integration der Vertriebenen in Deutschlands erster Kammer</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:D832C26E-4D30-4B4F-B702-98D1AA71725F</id>
    <updated>2011-11-03T13:27:48Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Angekommen.htm"/>
    <content>Es waren Millionen von Menschen, die über die Ostsee unter sowjetischen U-Boot- und Fliegerangriffen bei Minengefahr und beißender Kälte oder über verstopfte Straßen und Wege aus dem Feuer zwischen den Frontlinien, mit den Flüchtlingstrecks, nach durchlebten Massenvergewaltigungen und Morden an ihren Angehörigen und Verwandten, durch den Bombenhagel der Städte entkräftet und traumatisiert im Rest- und damit im Nachkriegsdeutschland ankamen. Zwölf bis 15 Millionen Menschen standen vor dem Nichts, mit leeren Händen, hungrig, als Obdachlose auf den Straßen zerbombter Städte. Die Ausstellung „Angekommen“ erzählt von jenem Neuanfang dieser Menschen. Sie ist noch bis zum 18.?November in der großen Halle des Paul-Löbe-Hauses des Bundestagsgebäudes zu sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das „Danach“ war gekennzeichnet von einer „Vielzahl menschlicher Härten, Leid der Betroffenen und Spannungen zwischen Alteingesessenen und Neuankömmlingen“. Die Neuankömmlinge waren keine Fremden, hatte man doch den Krieg gemeinsam verloren. Die Vertreibung als besonderes Schicksal war zufällig, nicht nach Verschulden, sondern rein geografisch. Selbst vormals fanatische Parteigenossen, Mitglieder des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps (NSKK), SA- oder SS-Leute wurden in Köln oder Hamburg in aller Regel nicht mitsamt der ganzen Familie vertrieben. Dennoch: Die Deutschen aus den preußischen Provinzen, dem Sudetenland und östlich beziehungsweise südöstlich davon verschärften dort schon durch ihr Erscheinen die Situation von fehlendem Wohnraum und Mangelernährung. Soziale und wirtschaftliche Ausgrenzung waren die Folge. Ihre Verteilung auf die Besatzungszonen beziehungsweise Länder erfolgte nach zähen Verhandlungen. Die Besatzungsmächte setzten die Unterbringung von Vertriebenen durch Wohnraumerfassung, Beschlagnahmen und Wohnraumzuweisungen durch. Für viele gab es trotzdem keine Wohnung, sie blieben zunächst in den Lagern oder hausten in verlassenen, feuchten Bunkern ohne Licht. Zuzugsverbote in die zerstörten Großstädte wurden von ihnen als zusätzliche Herabsetzung empfunden.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Filmkritik: Laconia. 2./3. November, um 20.15 Uhr, ARD</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:2BDDF4C0-FD4E-46AB-8081-F9A6247E9FE5</id>
    <updated>2011-11-02T18:41:21Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Das-Boot-2-0.htm"/>
    <content>Die „andere“, wenig erzählte bis unterschlagene Geschichte des Zweiten Weltkriegs mit ihren deutschen Opfern und „guten“ Deutschen kommt bekanntlich in der nazischurken gesättigten internationalen Filmproduktion zu kurz. Seit etwa 2005 hat jedoch zumindest das deutsche Fernsehen immer wieder liegengelassene und zum Teil „tabuisierte“ Stoffe wie Vertreibung und Bombenkrieg aufgegriffen – mit recht hohen Zuschauerquoten, künstlerisch aber eher durchwachsenem Ergebnis. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Von „Dresden“ (2006) bis „John Rabe“ (2009), von „Die Flucht“ (2007) bis „Die Gustloff“ (2008) und dem Kinofilm „Anonyma – Eine Frau in Berlin“ (2009) kämpften die Drehbuchautoren mit neuen Fragen an die deutsche Identität zwischen einer moderaten Geschichtsrevision und politisch korrekten Vorgaben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse fielen in der Folge zwiespältig bis ärgerlich aus, und so wäre auch gegenüber der neuen deutsch-britischen Coproduktion (mit der BBC) aus der Werkstatt des Geschichtsdrama-Pioniers Nico Hofmann ordentlich Skepsis angebracht. Wer von dem Film „more of thesame“ erwartet, wird jedoch angenehm überrascht werden. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Deutsche Minderheit in Polen gründet eigenen Radiosender</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:359E9D94-91A9-416C-BCEC-659304D6937B</id>
    <updated>2011-10-28T20:01:27Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/#28.10.2011"/>
    <content>Warschau - Die deutsche Minderheit in Polen will einen eigenen Radiosender gründen. Das kündigte Ryszard Galla an, der einzige Abgeordnete der deutschen Minderheit im Sejm, dem polnischen Parlament. Ein entsprechender Antrag werde demnächst bei den Behörden eingereicht. Nach einem Bericht der Zeitung &quot;Rzeczpospolita&quot; vom Freitag soll der Sender seinen Sitz im Hauptsiedlungsgebiet der Minderheit im schlesischen Oppeln haben.</content>
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    <title>Die Wahrheit über Ilja Ehrenburg: Präsentation eines neuen Werkes zum Streit um die Benennnung einer Rostocker Straße nach dem sowjetischen Propagandisten</title>
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    <updated>2011-10-26T17:42:31Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Ilja-Ehrenburg.htm"/>
    <content>Vorletzten Donnerstag fand in der Rostocker Universitäts-Buchhandlung Thalia die Buchpräsentation des 9. Bandes der Schriftenreihe „Diktaturen in Deutschland“ statt. Dabei handelt es sich um eine Dokumentation zum Streit um die Namensgebung der Ilja-Ehrenburg-Straße in Rostock-Toitenwinkel, der seit rund zwei Jahrzehnten in der Stadt schwelt und bundesweite Aufmerksamkeit erregte und immer noch erregt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Buch unter dem Titel „Ilja Ehrenburg ,Töte!‘“ ist eine gemeinsame Initiative der Forschungs- und Dokumentationsstelle des Landes zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland und des ß Verlages aus Rostock. Herausgeben von Fred Mrotzek von der Universität Rostock und Ingo Sens vom ß Verlag wurden die Dokumente von Studenten der Geschichts- und Politikwissenschaften der Universität zusammengestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eingeleitet wird diese Dokumentensammlung durch drei Artikel aus der Feder des Professors Ingo von Münch, Hamburg, des ehemaligen Oberbürgermeisters Rostocks und Professors Dieter Schröder, Born, und der studentischen Forschungsgruppe. Schwer­punkte dabei sind „Ilja Ehrenburg im Urteil der Geschichte“ (von Münch), „Straßennamen – eine besondere kommunalpolitische Herausforderung“ (Schröder) und „Die Benennung der Ilja-Ehrenburg-Straße“ (Hack­barth/Henschel/Wolf). Darüber hinaus hatten alle politischen Parteien der Rostocker Bürgerschaft die Möglichkeit eine aktuelle Stellungnahme zur Problematik abzugeben. Abgeschlossen wird der Band durch den Abdruck eines Kapitels aus v. Münchs eindrucksvoller Studie „Frau, komm!“ über die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen durch Angehörige der sowjetischen Streitkräfte 1944/45.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Ringen um Lehrstuhl in NRW geht weiter</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:DEEC258B-A79C-4C1A-9D15-B8887B76C27A</id>
    <updated>2011-10-25T11:27:56Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Ringen-geht-weiter.htm"/>
    <content>Der Landesvorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung (OMV) der CDU Nordrhein-Westfalen, Michael Weigand, ist in Oldenburg mit dem Direktor des dortigen Bundesinstitutes für die Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Prof. Dr. Matthias Weber, zusammengetroffen. Zentrales Thema des Gedankenaustausches war erneut die Wiederbelebung der geschlossenen Lehrstühle zur Vertreibungs- und Vertriebenengeschichte in Nordrhein-Westfalen. In den vergangenen Jahren waren die beiden letzten Lehrstühle im bevölkerungsreichsten Bundesland in Dortmund (2005) und Düsseldorf (2008) nicht neu besetzt worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der 34jährige Historiker Weigand und Weber waren bereits mehrfach bezüglich dieser Thematik in Kontakt. Dieses Mal fand das Gespräch erstmals im Bundesinstitut in Oldenburg statt. Konkreter Anlass dieses Treffens war die Besetzung zweier ausgeschriebener Juniorprofessuren in diesem Sommer. Aus insgesamt zwölf Bewerbern wurden mit Hochschulen in Tübingen und Berlin allerdings zwei nicht nordrhein-westfälische Standorte ausgewählt. Weigand zeigte sich aufgrund dieser Entwicklung enttäuscht: „Wir hatten uns aus nordrhein-westfälischer Sicht zumindest die Wiedereinrichtung eines Standortes wenigstens als Juniorprofessur erhofft. Leider gab es nur eine Bewerbung aus NRW, und die schien qualitativ nicht an die beiden siegreichen Universitäten heranreichen zu können.“ Es bleibe dabei, dass im bevölkerungsreichsten Bundesland mit einem Bevölkerungsanteil mit Vertriebenenwurzeln von ungefähr 30 Prozent mindestens zwei Lehrstühle zur Grundausstattung von Forschung und Wissenschaft gehörten.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>&quot;Das ist, mit Verlaub, großer Kitsch&quot; oder: &quot;Die Wowereits haben einen Migrationshintergrund&quot;</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:181E25AB-55A2-45A9-8311-221197213E33</id>
    <updated>2011-10-23T20:15:41Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Migrationshintergrund.htm"/>
    <content>Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat jetzt auch ein Buch über Integration, Chancengleichheit und Toleranz geschrieben. Sein früherer Kollege Thilo Sarrazin hat es gelesen. Hier seine Rezension:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mit Neugier habe ich Klaus Wowereits Buch zur Hand genommen. Die Passagen, in denen er sich polemisch zu Thilo Sarrazin äußert, übergehe ich bei meiner Rezension. Als Finanzsenator habe ich sieben Jahre lang mit dem Regierenden Bürgermeister Wowereit sachlich und konstruktiv zusammengearbeitet. Mein Buch hat er jedenfalls nicht gelesen oder seine Analysen verdrängt, weil sie nicht opportun sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wowereits Buch enthält lange Passagen, denen man zustimmen kann. Das gilt insbesondere für die Bedeutung von Bildung und Arbeit bei der Herstellung von Chancengleichheit und Teilhabe. Zu Recht betont er auch die Notwendigkeit des persönlichen Aufstiegswillens und führt dazu sich selbst als Beispiel an. Neues enthalten diese Passagen allerdings nicht. Schön und für den Berliner herzerwärmend sind viele Abschnitte über Berlin und die Berliner. Man merkt: Klaus Wowereit liebt seine Stadt, und das ziert einen Regierenden Bürgermeister. Zu Recht betont Wowereit auch die gewaltige Integrationsleistung, die Berlin in seiner Geschichte erbracht hat.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Einheitsfeier missachtet Vertriebene - Auch Verfassungsgerichtspräsident mit unkorrekten Aussagen</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:0391AC46-73D5-494C-A3A6-F61E92733EBF</id>
    <updated>2011-10-20T13:44:03Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Einheitsfeier.htm"/>
    <content>Eine Einheitsfeier ohne an den Verlust der deutschen Ostgebiete zu erinnern, ist zumindest geschichtslos. Als Vertriebener fragt man sich, wieso es bei uns dieses rationierte Gedächtnis gibt. Wir erinnern uns: Mit dem 2+4-Vertrag, dem damit einhergehenden Grenzbestätigungsvertrag mit Polen und dem Einigungsvertrag gewann Deutschland seine Einheit, allerdings nur eine Einheit, die aus der Bundesrepublik Deutschland und der in Mitteldeutschland gelegenen DDR bestand. Es wurde also nichts wiedervereinigt, was schon einmal so bestanden hatte. Von einer Vereinigung zu sprechen, ist deshalb richtig, das Wort Wiedervereinigung zu verwenden ist entweder gedankenlos, in jedem Fall aber eine sprachliche Verirrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Wort Wiedervereinigung ist eine sprachliche Verirrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Man kann auch fragen, ob die sprachlichen Ungereimtheiten nicht politischem Kalkül entsprechen. Will man damit das Vergessen an die Vertreibung und den Verlust der deutschen Ostgebiete befördern? Ein Gedanke, der angesichts der mangelnden Kenntnisse bei den nachwachsenden Generationen über die deutsche Geschichte durchaus nahe liegt. Oder will man durch Negieren des insbesondere für die Vertriebenen schmerzlichen Verlusts vermeiden, dass ein Vertreiberstaat sich angegriffen fühlt? Sicher legen deutsche Politiker auch keinen Wert darauf, an eigenes Versagen erinnert zu werden. Schließlich war es für sie kein Ruhmesblatt, die verbliebenen Deutschen in der Heimat abzuschreiben, sie durch das veränderte Grundgesetz auszugrenzen und ihre Rechte gegenüber den Titularmächten nicht grundlegend abzusichern. Dass die große Mehrheit des Bundestages heftig klatschte, als über die endgültige Abtretung Ostdeutschlands abgestimmt worden war, daran erinnert zu werden, könnte zudem peinlich sein.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Fehlende Identitätsbindung als Deutsche - Wahlschlappe für die Sejm-Kandidaten der deutschen Volksgruppe in Schlesien</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:E3D827E5-D950-423A-8EA2-0F6CC6A781AB</id>
    <updated>2011-10-20T08:28:23Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Fehlende-Identitaetsbindung.htm"/>
    <content>Die deutsche Volksgruppe in der Republik Polen hat bei den landesweiten Sejm-Wahlen am 9. Oktober nur geringen Zuspruch für ihre Kandidaten erhalten. Noch bei der Regionalwahl im November 2010 erzielte das „Wahlkomitee Deutsche Minderheit“ in der Woiwodschaft Oppeln 18 Prozent der Stimmen. Am vorvergangenen Sonntag waren es bei der Wahl zum Sejm im selben Stimmbezirk nur acht Prozent.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende der mit der Situation im Siedlungsgebiet der deutschen Volksgruppe bestens vertrauten AGMO e.V. in Bonn, Tobias Körfer, äußerte die Auffassung, dass die Gründe, die zu der erheblichen Differenz von zehn Prozentpunkten geführt haben, vielschichtig seien. Das deutliche Verfehlen des Zieles, mindestens drei deutsche Abgeordnete in die zweite Kammer des polnischen Parlaments zu entsenden, habe jedoch weitaus tieferliegende Ursachen als bloß die, dass das „Wahlkomitee Deutsche Minderheit“ von den Bürgern in erster Linie als regionalpolitische Kraft wahrgenommen würde und dessen Wahlkampf die Wähler nicht ausreichend angesprochen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der vergleichsweise geringe Stimmenanteil sowie die Abwanderung von Stammwählern zu polnischen Parteien könnten nach Auffassung der AGMO zu einem guten Teil auch auf einen nunmehr offen zutage tretenden Mangel an Sprach- und Identitätsbindung innerhalb der deutschen Volksgruppe in Polen zurückgeführt werden. Der Präsident des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG), Bernard Gaida, hat diese Fehlentwick­lungen, die nicht nur das deutsche Minderheitenschulwesen in der Republik Polen betreffen, in einem „Erfolg durch Fingerspitzengefühl“ betitelten Interview mit dem Oppelner „Wochenblatt“ wenige Tage vor der Wahl offen angesprochen. Er selber stünde für die Einrichtung „echter deutscher Schulen mit Deutsch als Unterrichtssprache“.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Die PAZ auf Wikipedia: Wie man die Internet-Gemeinde hinters Licht führt</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:CC3D6DCB-EC53-499B-9990-FE54475CEF30</id>
    <updated>2011-10-19T10:06:47Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Die-PAZ-auf-Wikipedia.htm"/>
    <content>Im Wikipedia-Eintrag zur Preußischen Allgemeinen Zeitung (PAZ) reiht sich eine ganze Palette von sachlichen Fehlern aneinander, die leicht aufzudecken sind. Dies beginnt schon mit der groben politischen Zuordnung am Beginn des Eintrags. Die Zuordnung der PAZ zur „Neuen Rechten“ ist irreführend. Der Begriff „Neue Rechte“ ist überaus schwammig und wird von einzelnen Stellen auch zur Bezeichnung von radikal oder gar extrem rechten Positionen jenseits des freiheitlich-demokratischen Spektrums verwendet. Da die PAZ aber seit jeher strikt freiheitlich-demokratische Positionen vertreten hat, wird so eine fehlerhafte Einordnung der Zeitung insinuiert. Es ist nicht auszuschließen, dass genau dies auch die Absicht der angegebenen Quellen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dem entsprechend finden sich auch im Abschnitt „Neuausrichtung 1997-2008“ Fehler: Hier heißt es, „darüber hinaus entwickelte sie sich jedoch zunehmend zu einem Medium auch für ultrakonservative und neurechts ausgeprägte Autoren und Leser“. Zwar hat die PAZ wie jedes andere Medium keinen Einfluss darauf, wer sie zur Kenntnis nimmt. Hier wird jedoch nahegelegt, dass die PAZ gezielt gewisse Gruppen bedient, die mit dem polemischen Zusatz „ultra-“ gebrandmarkt oder mit der schwammigen Vokabel „neurechts“ bewusst unscharf beschrieben werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im selben Absatz wird zudem bemerkt, dass der Preussische Mediendienst „vom (?) als rechtsextremistisch eingestuften Verlag Siegfrid Bublies (sic!) … übernommen“ worden sei. Auch hier wird eine bewusste Auswahl eines „rechtsextremistischen“ Verlages durch das Ostpreußenblatt (OB, früherer Name der PAZ und heute Beilage) insinuiert. Dies ist irreführend, da zum damaligen Zeitpunkt eine „rechtsextremistische“ Position des Bublies-Verlages nicht erkennbar war. Wenige Jahre später ging der Preußische Mediendienst in andere Hände über, was gar nicht erwähnt wird. Inzwischen ist die Herausgeberin der PAZ nur noch geringfügig am nunmehr eigenständigen PMD beteiligt, weshalb sich die Erwähnung des Dienstes zur Beschreibung der Arbeit der PAZ gänzlich erübrigt.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Hakenkreuzattacke auf deutsche Minderheit in Polen</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:00FB99FA-4516-47E8-BF46-8335DB0474CC</id>
    <updated>2011-10-17T16:29:51Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Hakenkreuzattacke.htm"/>
    <content>Oppeln/Polen - Zwei Unbekannte haben am Wochenende am Gebäude der deutschen Minderheit im südpolnischen Oppeln eine Hinweistafel zerstört und das Auto eines Vereinsmitarbeiters mit einem Hakenkreuz beschmiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach polnischen Medienberichten vom Montag beobachtete eine Zeugin zwei vermummte Männer bei der Tat, die auch einen Schlagring mit sich führten. Die Polizei ermittelt. &quot;Wir sind sehr traurig, dass so etwas passieren konnte. Unser Ziel ist es, den Gedanken der Toleranz in der Gesellschaft zu verbreiten&quot;, sagte eine Sprecherin der Minderheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach ihren Angaben war es nicht das erste Mal, dass die Deutschen in Schlesien zum Ziel von Hassattacken wurden. Auch in anderen Fällen seien bereits Hinweistafeln der Minderheit zerstört und Hauswände beschmiert worden. In Polen leben nach unterschiedlichen Angaben zwischen 150.000 und 300.000 Mitglieder der deutschen Volksgruppe, die großenteils nach dem Zweiten Weltkrieg trotz Fluchtwelle und Vertreibungen im Land blieben. Seit 1991 genießen sie in Polen volle Minderheitenrechte nach internationalen Standards. Unter anderem ist die Minderheit bei Wahlen von der Fünf-Prozent-Hürde befreit und mit einem Abgeordneten im Sejm vertreten, dem polnischen Parlament.</content>
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  <entry>
    <title>EU-Außenminister geben grünes Licht für &quot;Benesch-Klausel&quot;</title>
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    <updated>2011-10-11T13:59:39Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/aktuelles/2011/Benesch-Klausel.htm"/>
    <content>Die Außen- und Europaminister der EU haben am Dienstag grünes Licht  gegeben für die tschechische Ausnahme von der Grundrechte-Charta der EU. Um die Ausnahme hatte die Regierung in Prag vor zwei Jahren auf Druck von Staatspräsident Václav Klaus gebeten, Klaus will so Tschechien vor möglichen materiellen Ansprüchen von Vertriebenen schützen. Die Abstimmung in den EU-Mitgliedsländern über diese Sonderregelung soll zusammen mit der Ratifikation des Beitrittsvertrags von Kroatien erfolgen. Dieses Verfahren bestätigten nun die Außenminister der EU bei ihrem Treffen in Luxemburg am Dienstag. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Allerdings muss noch der EU-Gipfel am 23. Oktober sein Plazet geben. Zudem könnte ausgerechnet in Tschechien das kombinierte Ratifikationsverfahren scheitern. Für eine erfolgreiche Abstimmung sind auch die Stimmen der Opposition nötig, doch die ist gegen das Verfahren.</content>
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    <title>Verkörperung Preußens - Am 29. September starb der Historiker Wolfgang Stribrny</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:9D1FD50A-7079-4DBA-9143-598951BAC590</id>
    <updated>2011-10-08T17:45:35Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/aktuelles/2011/Wolfgang-Stribrny.htm"/>
    <content>Am 29. September 2011 ist Wolfgang Stribrny, einer der wichtigsten Preußenhistoriker unserer Zeit, nach kurzer schwerer Krankheit in seinem 77. Lebensjahr in Bad Sobernheim verstorben. Im hessischen Gelnhausen 1935 als Sohn eines Militärarztes geboren, verbrachte er die ersten zehn Jahre seines Lebens in Frankfurt an der Oder auf altem brandenburgischem Boden. Die Liebe zu Preußen prägte sein Leben von Anfang an. Mit einer bedeutenden Arbeit über die Russlandpolitik Friedrichs des Großen schloss Stribrny 1963 sein Studium der Geschichte, Geografie und Politischen Wissenschaft ab, das ihn nach Göttingen und Freiburg im Breisgau geführt hatte. Die erste Station seiner Karriere war die Position des Studienleiters der Evangelischen Akademie Hofgeismar: Viele namhafte Geister der jungen Bundesrepublik konnte er dort zu Disput und Gespräch zusammenführen. 1974 wurde Stribrny dann als Ordentlicher Professor für Geschichte nach Flensburg berufen, wo er bis zu seiner Emeritierung lehrte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sein Leben galt Preußen und in der Folge von Hans-Joachim Schoeps der Rehabilitierung der Ehre Preußens. Seit der Gründung im Jahr 1969 bis zu seinem Tode war er federführend am Preußeninstitut/Zollernkreis beteiligt, als Sprecher, Erster Vorsitzender und bis 2010 als Präsident. Stribrny wirkte ausgleichend, souverän und zugleich tief menschlich. Er ging mit berühmten Akademikern im selben offenen Geist um wie mit sehr einfachen Menschen. Das preußische Votum „mehr sein als scheinen“ lebte er, wie er auch andere preußische Tugenden geradezu verkörperte. Stribrny war ein bedeutender Historiker und Gelehrter: Mit großer Klarheit und unerschöpflichem Kenntnisreichtum widmete er sich der preußischen Geschichte. Wenig bekannte Elemente preußischer Geschichte förderte er aus den Quellen ans Licht und er vermochte, am Detail große geschichtliche Zusammenhänge deutlich zu machen. Ideologische Geschichtsschreibung hatte vor dieser Genauigkeit keinen Bestand. Es gab kaum einen Flecken und keinen Kirchturm in preußischen Landstrichen, über den Stribrny nicht ein glänzendes Extemporale halten konnte. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Buchveröffentlichung: Kaczynski warnt vor „großdeutschen Ambitionen“</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:E1B86AF5-4BCA-4DCA-8F6D-6ABA9F24929A</id>
    <updated>2011-10-04T17:29:58Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Kaczynski-warnt.htm"/>
    <content>WARSCHAU. Der frühere polnische Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski hat der Bundesregierung vorgeworfen, Deutschland zu einer imperialistischen Großmacht aufbauen zu wollen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) „gehört dieser Generation deutscher Politiker an, die die imperiale Macht Deutschlands wiederherstellen wollen&quot;, schrieb der Chef der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) in seinem neu erschienenen Buch „Das Polen unserer Träume“, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Besonders die angeblich enge politische Abstimmung zwischen Deutschland und Rußland bereitet dem Oppositionsführer sorgen. Er befürchtete, beide Länder wollten Polen „auf die eine oder andere Weise“ unterwerfen. Zudem warnte er vor einer Wiedereingliederung der frühreren ostdeutschen Gebiete in die Bundesrepublik. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Gouverneur erwartet Rückbenennung Königsbergs</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:D0C60DD2-0AC3-4D1B-BDC5-20CDF4820BC4</id>
    <updated>2011-10-01T17:27:29Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Rueckbenennung-Koenigsbergs.htm"/>
    <content>Nikolaj Zukanow in Warschau: »Wahrscheinlich wird es hierüber ein Referendum geben« – Die Tage »Kaliningrads« scheinen gezählt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Werner Schulz aus der Fraktion der Grünen im Europäischen Parlament hat bei den Verhandlungen über die parlamentarische Zusammenarbeit zwischen Russland und der Europäischen Union in Warschau gegenüber dem Königsberger Gouverneur Nikolaj Zukanow darauf verwiesen, dass dessen Land ja bereits verschiedene Städte umbenannt habe, wie beispielsweise Leningrad in Sankt Petersburg oder Stalingrad in Wolgograd, um ihn dann zu fragen, warum man da nicht auch die Bezeichnung „Kaliningrad“ ändere, wo Kalinin schließlich ein treuer Gefolgsmann Stalins gewesen sei. Den Namen „Königsberg“ erwähnte er explizit nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zukanow antwortete darauf launig, von sich aus auf den deutschen Stadtnamen verweisend, dass die Litauer die Stadt auf ihren Straßenschildern nicht als „Königsberg“, sondern als „Karaliaucius“ bezeichneten, und die Polen gerne bei der Einfahrt nach Wilna ein Schild mit der Aufschrift „Wilno“ anstelle von „Vilnius“ aufgestellt sähen. Dem ließ er – der offiziellen russischen Direktübersetzung ins Polnische nach – die Worte folgen: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
„Das ist eine Frage, die in unserer Gesellschaft öffentlich diskutiert wird. Wahrscheinlich wird es hier­über ein Referendum geben. Junge Leute sagen häufig ,König‘ und nicht ,Kalinin‘. Aber für ältere Menschen und Veteranen des Zweiten Weltkriegs wäre ein solcher Wechsel schwer zu akzeptieren. Ich denke aber, dass es dazu kommen wird. Als ich diese Frage dem Präsidenten Medwedjew gestellt habe, war er offen für eine mögliche Änderung. Natürlich ist heutzutage die wirtschaftliche Entwicklung für uns viel wichtiger. Wenn ich wüss­te, dass, wenn wir den Namen in Königsberg ändern würden, wir morgen eine Wirtschaft auf deutschem Niveau hätten, würde ich den Namen sofort ändern.“&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Westpreußen-Museum ab 2013 in Warendorf</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:435AD9CE-8ADE-444D-A617-A7FDCA3DFCBF</id>
    <updated>2011-09-21T17:25:48Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Westpreussen-Museum.htm"/>
    <content>Warendorf - Noch ist die Ampel nicht auf grün umgesprungen - aber sie steht schon ziemlich deutlich auf gelb: Alles spricht nun dafür, dass das Westpreußische Landesmuseum - heute noch im Wolbecker Drostenhof untergebracht - nach Warendorf umzieht und dort Anfang 2013 im ehemaligen Franziskanerkloster seine Tore öffnen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Mittlerweile ist nämlich eine weitere Hürde auf dem Umzugsweg genommen: Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat signalisiert, das Westpreußische Landesmuseum auch über das Jahr 2012 hinaus fördern zu wollen. Nach Gesprächen mit Landesdirektor Dr. Wolfgang Kirsch und Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschhoff-Thale hat die Kulturstiftung Westpreußen jedenfalls die Hoffnung, dass in der Landschaftsversammlung ein entsprechender Vorschlag zur Abstimmung gestellt wird. Für Stiftungssprecher Dr. Jürgen Martens ist das ein wichtiges Signal: „Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Landschaftsversammlung das ablehnt.“ Wann die Landschaftsversammlung darüber entscheidet, ist noch nicht terminiert. Im laufenden Jahr wird das aber wohl nichts mehr.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>»Wahrheit und Dialog« Verständigung beim Tag der Heimat in Berlin groß geschrieben</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:BF2AE046-EE82-4524-AE65-056BFA1D8CEE</id>
    <updated>2011-09-02T07:22:40Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Wahrheit-und-Dialog.htm"/>
    <content>Entsprechend dem Motto des diesjährigen Tags der Heimat in Berlin „Wahrheit und Dialog - Schlüssel zur Verständigung“ forderte BdV-Präsidentin Erika Steinbach in ihrer Ansprache mehr politischen Dialog. Gäbe es mehr „innerdeutschen Gleichklang“, wäre die Aufarbeitung der Vertreibung mit unseren tschechischen und polnischen Nachbarn leichter gewesen. Zahlreiche private Initiativen, bei denen Verständigung tagtäglich stattfindet, zeugen davon, dass sie möglich ist und hilft, die traumatischen Kriegserlebnisse zu überwinden. Was im Kleinen möglich ist, muss im Großen auch funktionieren. So forderte Steinbach von der Bundesregierung, künftig bei Auslandsreisen auch Vertriebene mitzunehmen, besonders dann, wenn es sich um „historisch vermintes Gebiet handelt“. Dass dies lediglich eine Frage politischer Courage ist, bewies der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, der seine erste Reise nach Prag daran knüpfte, dass ein Repräsentant der Sudetendeutschen seiner Delegation angehörte. Bernd Posselt reiste mit Seehofer nach Prag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Steinbach brach auch eine Lanze für die Russlanddeutsche, die nach 1945 in Russland „in eine schreckliche Kollektivhaft für Hitlers Verbrechen genommen (wurden), obwohl sie für diesen Mann und dieses System keinerlei Verantwortung trugen“. Für sie fiel der Tag der Heimat mit einem traumatischen Datum vor 70 Jahren zusammen. Am 28. August 1941, nur wenige Wochen, nachdem Hitlers Truppen in die Sowjetunion einmarschiert waren, erließ Stalin ein Dekret, das die Deportation der Wolgadeutschen einleitete. Das Problem der Russlanddeutschen besteht darin, dass sie in Russland die „Fritzen“?oder „Nazis“ waren und hier „die Russen“. Die BdV-Präsidentin erinnerte an die besondere Verpflichtung Deutschlands, ihnen Solidarität und Zuwendung zu geben. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Auftaktveranstaltung zum Tag der Heimat 2011: Steinbach fordert Beteiligung an Staatsbesuchen</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:B5260A46-F9A1-4F1F-BE8D-8A851F0F2ADB</id>
    <updated>2011-09-02T07:20:53Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Steinbach-fordert-Beteiligung.htm"/>
    <content>Am „Tag der Heimat“ hat der Bund der Vertriebenen mehrere Forderungen formuliert: Entschädigungen für deutsche Zwangsarbeiter, Beteiligung der Vertriebenen an Staatsbesuchen und einen eigenen nationalen Gedenktag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Eine finanzielle Wiedergutmachung sei „längst überfällig“, sagte die CDU-Politikerin Erika Steinbach am Samstag in Berlin vor etwa 1000 Teilnehmern auf der zentralen Festveranstaltung des Bundes der Vertriebenen (BdV) zum diesjährigen „Tag der Heimat“. Die schwarz-gelbe Bundesregierung solle „endlich Taten sehen lassen“, fügte sie hinzu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Unions-Fraktion war im Oktober 2004 im Bundestag mit einem Vorstoß zur Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter an der rot-grünen Regierung gescheitert. Ziel des Antrags war eine humanitäre Geste zugunsten von Betroffenen, die als Zivilpersonen während des Weltkrieges und danach aufgrund ihrer deutschen Staats- oder Volkszugehörigkeit von anderen Ländern zu Zwangsarbeit herangezogen worden waren. Sie sollten eine mit der für NS-Zwangsarbeiter getroffenen Regelung vergleichbare Einmalzahlung erhalten.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Hinweise auf deutsches Massengrab bei Gumbinnen?</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:364D5F15-17A6-4953-AAA7-61FA1618C75C</id>
    <updated>2011-08-23T18:20:16Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Massengrab-Hinweise.htm"/>
    <content>Heinz-Hermann Rottmann will im russischen Gussew helfen, ein Stück Wahrheit ans Licht zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Hiddenhausen/Gussew. Die Gerüchte gibt es seit knapp 70 Jahren. Auch Landwirt Nikolai Krutikow hatte seit seiner Kindheit davon gehört: Im Umland der Stadt Gussew in der russischen Exklave Kaliningrad sollen gegen Ende des 2. Weltkriegs an einer bestimmten Stelle massenweise deutsche Soldaten verscharrt worden sein. Jetzt hat Krutikow dort eine Erkennungsmarke gefunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Heinz-Hermann Rottmann aus Hiddenhausen (Kreis Herford) engagiert sich in Gussew (bis 1945 die deutsche Stadt Gumbinnen) seit knapp 20 Jahren für humanitäre Hilfe und Völkerverständigung (die NW berichtet regelmäßig). Jetzt möchte er helfen, den neuen Hinweisen nachzugehen, um ein weiteres Stück düsterer deutsch-russischer Kriegsgeschichte aufzuklären.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Keine Geschichte ohne Vorgeschichte. Kommentar von Frans du Buy</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:4828C56C-FC14-4AB7-89CD-3B0EF1B64ABE</id>
    <updated>2011-08-18T12:47:45Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Vorgeschichte.htm"/>
    <content>In der Tageszeitung „Die Welt“ ist ein Beitrag von Ralph Giordano veröffentlicht worden, der sich negativ über die Charta der deutschen Heimatvertriebenen äußert. Der Beitrag schließt mit der verklausuliert geäußerten Forderung, dass der Bund der Vertriebenen (BdV) sich von dieser Charta distanziert, weil sie nach Meinung Giordanos „ein Hemmnis auf dem Weg zur Versöhnung“ sei. Dieser Beitrag kann nicht unwidersprochen hingenommen werden, denn er enthält mehrere Behauptungen, die keineswegs den geschichtlichen Tatsachen entsprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Giordano bezeichnet die Charta als ein „klassisches Zeugnis deutscher Verdrängungskünste, ein Paradebeispiel geschichtlicher Selbstentsorgung“ und begründet dies mit den Worten, dass sich in dem Text der Charta „kein Wort findet vom dem, was der Vertreibung vorangegangen war, als habe sie in einem historischen Vakuum stattgefunden“. Bequemlichkeitshalber übergeht Giordano seinerseits die Tatsache, dass es vor der Vertreibung der Deutschen aus ihrer Heimat nach 1945 von den unmittelbaren Vertreiberstaaten Sowjetunion, Polen, Tschechoslowakei, Jugoslawien – um nur die wichtigsten von ihnen zu nennen – bereits in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen eine Vertreibung von Deutschen aus ihrer angestammten Heimat gegeben hat. Giordano erwähnt nur, dass vor dem Zweiten Weltkrieg in der Zeit, in der das NS-Regime im Deutschen Reich die Macht innehatte, deutsche Juden, Sinti und Roma vertrieben worden sind. Über das Vorgehen der Regierungen in Warschau und Prag gegen die Minderheiten, die damals in den Grenzen Polens und der Tschechoslowakei lebten, über die Grausamkeiten, denen diese Minderheiten zu der Zeit ausgesetzt waren, verliert Giordano kein Wort. Die Regierungen in Warschau und in Prag wüteten gegen diese Minderheiten, lange bevor es das NS-Regime gab. Es gibt viel polnisches und tschechisches Schrifttum aus den Jahren 1918/19 bis 1939, das von Hass auf alles Deutsche triefte und dem auch die Kriegslüsternheit, besonders des damaligen polnischen Regimes und Militärs, zu entnehmen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dass in der Charta nicht auch auf das politische Vorgehen der polnischen und tschechischen Regierung gegen die Minderheiten in ihren damaligen Machtbereichen hingewiesen worden war, beanstandet Giordano nicht. Diese unwiderlegbaren und daher für ihn unbequemen geschichtlichen Tatsachen passen wohl nicht in das einseitige Geschichtsbild, das er uns ständig zu vermitteln beabsichtigt. Dass in der Charta die verfehlte Politik der damaligen polnischen und tschechischen Regierungen nicht erwähnt worden ist, braucht nicht unbedingt als „klassisches Zeugnis deutscher Verdrängungskünste und Paradebeispiel geschichtlicher Selbstentsorgung“ interpretiert zu werden. Es könnte doch auch sein, dass die Verfasser der Charta die Verbrechen der Gegenseite absichtlich nicht erwähnt haben, um jeden Ansatz von einer Aufrechnung der von beiden Seiten begangenen Untaten von vornherein zu vermeiden. Dies wäre doch auch eine mögliche Interpretation – oder etwa nicht?&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Kroatien beschließt demnächst Donauschwaben-Entschädigung</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:1C438AA9-D2A8-4932-8B24-64EC68749101</id>
    <updated>2011-08-12T09:07:30Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Donauschwaben.htm"/>
    <content>Im Herbst soll neues Gesetz kommen, das auch den nach Österreich Vertriebenen Restitutionsansprüche zugesteht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nach jahrelangem Tauziehen könnte es nun wirklich ernst werden mit der Entschädigung der Donauschwaben durch Kroatien. Dem kroatischen Parlament liegt bereits die Novelle des sogenannten Denationalisierungsgesetzes vor, die eine Entschädigung der nach dem Zweiten Weltkrieg enteigneten und ins Ausland vertriebenen Donauschwaben ermöglichen wird. „Das politische Klima ist jetzt gut und das Gesetz wird im Herbst verabschiedet“, so die Vorsitzende der Landsmannschaft der Donauschwaben in Kroatien, Renata Trischler. „Wir sind sehr froh dass die Sache endlich in Gang gekommen ist und dass wir ein erfolgreiches Ende in Sicht haben.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Noch etwas vorsichtiger ist der Obmann der Donauschwaben in Oberösterreich: „Wir können Hoffnung schöpfen, aber nicht mehr“, sagt Anton Ellmer eingedenk der jahrelangen Hinhaltetaktik Kroatiens. Auch der kroatische Anwalt Eugen Zadravec, der mehrere Donauschwaben in Restitutionsverfahren vertritt, verweist gegenüber dem VOLKSBLATT darauf hin, dass „bisher alle Bemühungen des Staates in die Richtung gegangen, dass keine Entschädigung gezahlt wird“. Angesichts der bereits vorliegenden Gesetzesnovelle ist der Advokat allerdings zuversichtlicher geworden: „Jetzt habe ich die Hoffnung, dass doch etwas geschehen wird.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wenn das Gesetz beschlossen wird, werden vertriebene Donauschwaben bzw. deren Nachkommen bis Ende 2012 Entschädigung für den durch die Enteignung erlittenen Vermögensverlust beantragen können.</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Für ein geeintes Europa - Kommentar von Erika Steinbach</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:511E8A2B-FCFF-416F-9620-FA50A52F1346</id>
    <updated>2011-08-12T09:06:15Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/geeintes-Europa.htm"/>
    <content>Die Charta der Heimatvertriebenen ist ein Dokument der Versöhnung. Es gibt darin weder Schuldzuweisungen noch Aufrechnung. Wohl ist es wahr, dass niemand ein Recht auf &quot;Rache und Vergeltung&quot; hat. Das unterstreiche ich nachdrücklich. Aber dieser Satz war von den wenigen Autoren an das Millionenheer der Vertriebenen als Botschaft, als Mahnung gerichtet. Er hatte in der damaligen Zeit einen tiefen Sinn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie sah denn Deutschland und die Lage der Heimatvertriebenen 1950, im Jahr der Verkündigung der Charta, aus? Das Land lag noch weitgehend in Trümmern. Zu den obdachlosen und hungernden Einheimischen waren in den Westen Deutschlands bis zu diesem Zeitpunkt achteinhalb Millionen Vertriebene gekommen. Ohne jede Habe und zutiefst traumatisiert.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Verlag zieht Miegel-Buch zurück Agnes-Miegel-Gesellschaft sieht Dichterin als Kind ihrer Zeit</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:1E79BA5C-826F-4E7E-B990-24F4C1075875</id>
    <updated>2011-08-11T07:33:48Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Miegel-Buch-zurueckgezogen.htm"/>
    <content>Die Agnes Miegel vielfach vorgehaltene Nähe zum NS-Staat und ihrem Führer wird in den vorgelegten Aufsätzen auf eine ganz unaufgeregte, subtile und substanzielle Weise vorgestellt, im zeitlichen Zusammenhang erklärt und prinzipiell hinsichtlich einer ideologischen Übereinstimmung widerlegt. Der Verlag kann sich mit dem Buch durchaus sehen lassen und wird auch damit Anerkennung finden. Es ehrt den Verlag, für eine deutsche Dichterin gerade in Zeiten der Herausforderung einzutreten“, so äußerte sich der Historiker Paul Leidinger, emeritierter Professor der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Doch nur nach einer knappen Woche nahm der Münsteraner Verlag Ardey „Agnes Miegel. Ihr Leben, Denken und Dichten von der Kaiserzeit bis zur NS-Zeit“ aus dem Handel. Auf Nachfrage bestätigt der Vertriebsleiter Grabowsky: „Der Vertrieb ist eingestellt und das wird auch so bleiben.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Marianne Kopp, Erste Vorsitzende der Agnes-Miegel-Gesellschaft, kann sich das Vorgehen des Verlages nicht erklären. Sie wartet noch immer auf eine sachliche, nachvollziehbare und eindeutige Begründung, weshalb der Verlag die Jahresgabe der Agnes-Miegel-Gesellschaft aus dem Handel genommen hat. Als einzige Begründung gab der Verlag an, dass auf einer Seite der Schriftsteller Hans Grimm zitiert wird, ohne darauf hinzuweisen, dass er eine Einstellung vertritt, die weitestgehend mit dem Nationalsozialismus übereinstimmt. Er wurde mit der Veröffentlichung „Volk ohne Raum“ bekannt, in der er politische und wirtschaftliche Probleme auf Mangel an Platz zurückführt und sich für die Kolonialisierung ausspricht. Der Nationalsozialismus kam Grimms Vorstellung am nähesten, weshalb dieser noch 1945 Adolf Hitler für einen Reformator hielt. 1936 gründete Grimm die Zeitschrift „Die neue Literatur“, in der er sich klar für die Herrenrasse ausspricht. Als er sich zwei Jahre später gegen Aktionen der NSDAP ausspricht, droht Goebbels ihm mit Inhaftierung, worauf Grimm sich aus der Öffentlichkeit zurückzieht. Er war nach Ende des Zweiten Weltkrieges einer der ersten, die versuchten, den Nationalsozialismus zu verteidigen. Grimm publizierte die Monatsschrift „Nation und Europa“, die einen völkischen Standpunkt vertritt.&lt;br /&gt;</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Die Zeit der großen Gesten ist vorbei - 20 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag</title>
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    <updated>2011-08-04T15:45:13Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Zeit-grosser-Gesten.htm"/>
    <content>Fachtagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in Königswinter&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Um ein Fazit vorwegzunehmen: Die mit rund 100 Teilnehmern trotz Ferienzeit sehr gut besuchte Veranstaltung am Wochenende des 22. und 23. Juli in Königswinter am Rhein konnte dank eines hochkarätigen Referentenkreises tatsächlich Kontrapunkte setzen zur häufig inhaltsleeren Darstellung der Beziehungen der beiden größten mitteleuropäischen Länder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bevor man sich der Bilanzierung von zwei Jahrzehnten Nachbarschaftsvertrag widmete und die auf der Einladung gestellte Frage „Haben sich die Erwartungen erfüllt?“ zu beantworten versuchte, bekamen die Teilnehmer eine Einführung in die juristischen Rahmenbedingungen. Gilbert Gornig, Professor für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität Marburg, lieferte eine kenntnisreiche „Rechtswissenschaftliche Betrachtung der aus dem Nachbarschaftsvertrag erwachsenen Regelungen zum Minderheitenrecht und zur Pflege des kulturellen Erbes“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gornig verwies auf die Beschwörung völkerrechtlicher Standards in Paragraf 2 des Vertrages vom 17. Juni 1991 und die Ausführungen zum Minderheitenschutz in Paragraf 20 beziehungsweise zum Kulturgüterschutz in Paragraf 28. In aller Deutlichkeit erteilte er der von Warschau geforderten Gleichbehandlung der polnischstämmigen deutschen Staatsbürger als „Minderheit“ mit den heimatverbliebenen Deutschen jenseits von Oder und Neiße eine Absage. Die große Mehrheit der „preußischen Polen“, die an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert ins Ruhrgebiet zugewandert ist, hätte längst keine Verbindung zur polnischen Identität mehr und die völlige Vereinnahmung der oberschlesischen Aussiedler sei ohnehin abwegig.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Ehre in Paris, Vergessen in Königsberg: Wladimir Putin gedenkt russischer Gefallener in Frankreich -Zuständigkeit in Ostpreußen ist ungeklärt</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:7CD6B5A6-9F0C-4D4E-9D84-FCE7C94BAD04</id>
    <updated>2011-07-07T10:21:57Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Ehre-in-Paris.htm"/>
    <content>Nicht selten kommen bei Erdarbeiten im Königsberger Gebiet menschliche Überreste zum Vorschein. Die Friedhöfe, von denen diese stammen, wurden zerstört und für die Umbettung der gefundenen Gebeine fühlt sich niemand zuständig. Ein Umstand, der nicht nur bei Deutschen Empörung hervorruft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Russlands Regierungschef Wladimir Putin hat während eines Arbeitsbesuchs vom 20. bis 21. Juni in Paris gemeinsam mit seinem Amtskollegen François Fillon ein Denkmal für 46.000 russische Kriegsopfer eingeweiht. Dagegen scheinen die in ostpreußischer Erde begrabenen russischen Soldaten vergessen zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ostpreußen war vor 97 Jahren Kriegsschauplatz zwischen Russland und Deutschland. Es gibt zahlreiche Informationen über die Schlachten, aber - so beklagen die Journalisten der Nachrichtenagentur Ria Novosti Alexander Panfilow und Katerina Borsunowa - Informationen über die gefallenen russischen Soldaten seien kaum vorhanden. In den frühen 1920er Jahren seien in Ostpreußen 61.200 gefallene Soldaten bestattet worden, davon seien 32.540 russische und 27.860 deutsche gewesen. Mattischkehmen, Tilsit, Göritten Gawaiten/Herzogsrode, Insterburg und Stallupöenen/Ebenrode seien Orte, in denen es Kriegsgräber gegeben habe, von denen nur wenige wiedergefunden worden seien. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Verständigung durch Anbiedern: Deutsch-polnische Beziehungen auf Allzeithoch – Warschau bricht permanent Völkerrecht</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:8374F383-470A-49F9-BAB6-A44FBE46A8F1</id>
    <updated>2011-06-29T16:04:15Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Anbiedern.htm"/>
    <content>Die gegenwärtigen Beziehungen zwischen Deutschland und Polen gelten als so gut wie nie zuvor. Erst zu Beginn letzter Woche flog Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit der Mehrzahl der Kabinettsmitglieder zu den elften deutsch-polnischen Regierungskonsultationen nach Warschau. Locker und vertraut plauderte sie mit ihrem Amtskollegen Donald Tusk von der liberalkonservativen Bürgerplattform (PO), dessen Land soeben zum ersten Mal die EU-Ratspräsidentschaft übernommen hat. In den vier Jahren, seit der Danziger als Ministerpräsident amtiert, ist die schwierige Periode der Kaczynski-Ära offiziell vergessen. Beide Staaten wollen innerhalb der EU-Strukturen künftig noch enger zusammenarbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
20 Jahre nach der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrags hätten Berlin und Warschau die Chance, „ein neues Verhältnis aufzubauen, das frei von Komplexen ist und auf Vertrauen gründet“, schrieben die beiden Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Radoslaw Sikorski (PO) in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die „Märkische Oderzeitung“ und die polnische „Gazeta Wyborcza“ im Vorfeld. Westerwelles Staatsministerin im Auswärtigen Amt, die Koordinatorin für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, Cornelia Pieper (FDP), wurde am vorvergangenen Mittwoch für ihre „Verdienste um die gemeinsamen Beziehungen“ mit einer Ehrenprofessur der Universität Kielce ausgezeichnet. Schon ihre Vorgängerin im Amt der Koordinatorin, Gesine Schwan (SPD), war letztes Jahr von Stadt und Universität Breslau mit dem Hedwigs-Preis „für die deutsch-polnische Verständigung“ bedacht worden.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Geschichte: Der Krieg zweier Angreifer - 1941 kam Adolf Hitler Stalin mit dem »Unternehmen Barbarossa« zuvor</title>
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    <updated>2011-06-22T11:56:35Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Barbarossa.htm"/>
    <content>Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion wird mancherseits noch immer gemäß der kommunistischen Propaganda als „Überfall“ auf ein friedliebendes Land bezeichnet. Doch nichts ist nach dem heutigen Wissensstand weiter von der Wahrheit entfernt, denn zu einem Überfall gehören zwei Kennzeichen: die Ahnungslosigkeit und die fehlende Vorbereitung des Opfers. Beides traf auf die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) im Juni 1941 nicht zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Weichenstellung zur Konfrontation erfolgte im November 1940, als Außenminister Wjatscheslaw Molotow in Berlin weilte und unverblümt die sowjetischen Forderungen präsentierte: Gewinnung Finnlands und der restlichen Bukowina, Einbeziehung Bulgariens in die eigene „Sicherheitszone“ und Errichtung von Stützpunkten auf den Dardanellen. Außerdem meldete er Interesse an Ungarn, Jugoslawien, Griechenland, dem deutschbesetzten Teil Polens und an der freien Durchfahrt durch die Ostseeausgänge an. Da er sogar das geheime Zusatzprotokoll vom 23. August 1939 für obsolet erklärte, entstand bei Adolf Hitler der zwingende Eindruck, bei Erfüllung der Forderungen unausweichlich in die Abhängigkeit von Josef Stalin zu geraten. Mit dieser Aussicht konnte sich ein Staat, der um seine Großmachtstellung kämpfte, nicht abfinden. Die Weisung vom 18. Dezember 1940, „Fall Barbarossa“, die den Abschluss der Angriffsvorbereitungen auf Mitte Mai festlegte, entsprang zwar keinem endgültigen Entschluss, doch betrachtete Hitler den Krieg gegen die Sowjetunion mittelfristig als unvermeidlich.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Geschichtspolitik - Hindenburgplatz in Münster soll umbenannt werden</title>
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    <updated>2011-06-20T16:13:28Z</updated>
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    <content>MÜNSTER. Eine Kommission des Münsteraner Stadtrats hat die Umbenennung des Hindenburgplatzes empfohlen. Der Grund sei die „unrühmliche Rolle“, die Hindenburg bei der nationalsozialistischen Machtergreifung gespielt habe, berichtet die Ibbenbürener Volkszeitung. Seit den 90er Jahren gab es Bemühungen, den Namen Hindenburgs aus dem Stadtbild Münsters zu tilgen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zwar habe das Ergebnis der Kommission nur empfehlenden Charakter. Andererseits hätten mehrere Ratsmitglieder der Kommission angehört, darunter der Bürgermeister Markus Lewe (CDU). Daher sei es unwahrscheinlich, daß der Rat der Stadt nicht dem Votum folgt. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Streiflicht: Wir können auch anders</title>
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    <updated>2011-06-17T17:53:53Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/17-Juni-1953.htm"/>
    <content>Vor 58 Jahren, am 17. Juni 1953, standen in der gesamten DDR Deutsche gegen die kommunistische Diktatur auf. Über 500 Orte wurden von der Aufstandsbewegung erfaßt, im Zentrum stand die geteilte Hauptstadt Berlin, wo die Bauarbeiter der Stalinallee mit ihren Protesten gegen die Normerhöhungen den Anfang machten. Hier entstanden die wirkmächtigen Bilder vom Marsch durch das Brandenburger Tor, von den rebellierenden jungen Männern, die Steine auf sowjetische Panzer warfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Datum wurde im Zuge des Kalten Krieges zum „Tag der deutschen Einheit“ im Westen des geteilten Landes, für die sowjetische Besatzungsmacht und ihre Satrapen von der SED zum Alptraum. Ihnen dämmerte, daß es ihnen wohl nie dauerhaft gelingen würde, das Volk hinter sich zu zwingen. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Europäische Union - Singhammer: Polen soll Landerwerb ermöglichen</title>
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    <updated>2011-06-17T11:57:08Z</updated>
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    <content>BERLIN. Die CSU hat Polen aufgefordert, Ausländern umgehend den Kauf von landwirtschaftlichen Flächen zu ermöglichen. Polen sollte auf die mit der Europäischen Union (EU) vereinbarte Übergangsfrist verzichten, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Johannes Singhammer (CSU) der Berliner Zeitung. Diese passe nicht mehr in die heutige Zeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Polen hatte bei seinem Beitritt zur EU 2004 auf eine zwölfjährige Sperrfrist zum Landkauf durch Ausländer bestanden. Offiziell wurde dies damit begründet, daß sich das Preisniveau polnischer Grundstücke und landwirtschaftlicher Flächen erst dem europäischen anpassen müsse. Eine Rolle dürfte aber auch die Angst vor Ansprüchen der deutschen Vertriebenen spielen. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Ostpreußen fordern Gedenktag für Vertriebene - Landsmannschaften rufen Ostdeutsche zusammen –  Festrednerin BdV-Präsidentin Erika Steinbach</title>
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    <updated>2011-06-16T11:20:23Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Fuer-Vertriebene.htm"/>
    <content>Das 21. Deutschlandtreff en der Ostpreußen, das Ende Mai in der Messehalle Erfurt unter dem Leitwort „Ostpreußen – Erbe und Verpfl ichtung“ stattfand, eröffnete den Reigen der großen landsmannschaftlichen Treff en in diesem Jahr. Es folgte der Sudetendeutschen Tag am 11./12. Juni 2011 in Augsburg und die Schlesier werden mit dem Schlesiertreff en vom 24.-26. Juni 2011 in Hannover den Schluss bilden. Es ist daher zu früh Bilanz zu ziehen, aber eines ist sicher feststellbar: Die großen Bundestreff en der Landsmannschaften sind – allen Unkenrufen zum Trotz – nicht tot. Schon vor 20 Jahren hieß es vor jedem Treff en, das es das letzte sein werde, bewahrheitet hat sich das nicht. Sicherlich: Die Deutschlandtreff en haben sich verändert. Aber noch immer folgen dem Ruf jeder Landsmannschaft allein mehr Mitglieder, als Bundeskanzler Gerhard Schröder im Jahr 2002 an Wählerstimmen gegenüber seinem Herausforderer Edmund Stoiber mehr hatte. Damals ging es um 6027 Stimmen. Und noch etwas ist off ensichtlich: Die Treff en sind lebendig geblieben. Sie präsentieren das kulturelle Erbe der jeweiligen Landschaft in immer neuen und zeitgemäßen Formen. Insbesondere viele Heimatkreisgemeinschaften zeigen sich modern und offen und stellen ihre Heimatkreise eindrucksvoll und zukunftsorientiert dar. Zugleich sind die Treff en aber auch machtvolle Demonstrationen der deutschen Heimatvertriebenen für ihre Heimatlandschaften und für elementare Menschenrechte. Das bunte ostpreußische Treiben auf dem Erfurter Messegelände, die Vielzahl der gewerblichen und ideellen Aussteller, das Gedränge bei vielen Veranstaltungen mußten auch dem unvoreingenommenen Beobachter die Lebendigkeit der Landsmannschaft vor Augen führen.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Ein einziger Satz. Bundestagserklärung zu Polen – Deutsche Volksgruppe ausgebootet</title>
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    <updated>2011-06-15T18:47:02Z</updated>
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    <content>Zum 20. Jubiläum der Unterzeichnung des Nachbarschaftsvertrages mit Polen ist die Bundestagsmehrheit den Forderungen polnischer Organisationen in Deutschland weit entgegengekommen. Die Ansprüche der deutschen Volksgruppe in der Republik Polen auf ein deutschsprachiges Bildungssystem sind in den bilateralen Verhandlungen völlig ins Hintertreffen geraten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Warschauer Regierungsvertreter zeigten sich zufrieden mit der am Runden Tisch erarbeiteten Erklärung, die vergangenen Freitag vom Bundestag verabschiedet wurde. Anders als bisher geplant, werden in dem Dokument zwei polnische Verbände namentlich erwähnt: der „Konvent der polnischen Organisationen in Deutschland“ sowie der „Bund der Polen in Deutschland Rodlo“. Als großen Sieg können diese verbuchen, dass im Text die Polen im Deutschland der Vorkriegszeit ausdrücklich als „Minderheit“ bezeichnet werden. Hinsichtlich der polnischstämmigen deutschen Staatsangehörigen heute wird dieser Begriff weiterhin konsequent vermieden.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Vertreibung: Tschechische Politiker kritisieren Sudetendeutsche</title>
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    <updated>2011-06-14T19:24:17Z</updated>
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    <content>PRAG. Die Forderung der Sudetendeutschen nach einer Entschuldigung für die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg stößt in der Tschechei weiterhin auf scharfe Kritik. Der sozialdemokratische Oppositionspolitiker Michal Hasek nannte den Vorstoß eine „Frechheit, Dummheit und Provokation“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Hasek forderte Deutschland auf, die Äußerungen des Vorsitzenden der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Franz Pany, umgehend zu verurteilen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Am Beginn der „Nazi-Besetzung Tschechiens“ habe schließlich die &quot;Liebe der Sudetendeutschen zum Führer&quot; gestanden, betonte der Sozialdemokrat. &lt;br /&gt;
...</content>
  </entry>
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    <title>Fortschritte und Defizite erkennen: 20 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:891E7F25-4668-45EB-80A8-3AB084BD2128</id>
    <updated>2011-06-14T17:17:41Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/aktuelles/2011/Defizite-erkennen.htm"/>
    <content>Zum Gedenken an 20 Jahre deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag erklärt die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach MdB:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der deutsch-polnische Nachbarschaftsvertrag wurde am 17. Juni 1991 geschlossen, um, wie es in der Präambel heißt, den Wunsch beider Völker nach Versöhnung zu erfüllen und einen gewichtigen Beitrag für die Erhaltung des Friedens in Europa zu leisten. Bei diesem Prozess kommt der kleinen verbliebenen deutschen Volksgruppe im heutigen Polen und den vertriebenen Ost- und Westpreußen, Danzigern, Pommern, Ostbrandenburgern und Schlesiern sowie den deutschen Vertriebenen aus dem Polen der Zwischenkriegszeit eine wichtige und unverzichtbare Aufgabe zu. Die insgesamt mehr als sechs Millionen Vertriebenen aus dem heute polnischen Bereich sind die ganz natürliche Brücke zwischen Deutschland und Polen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sie haben in den letzten 20 Jahren, aber auch schon zuvor den Dialog mit den Menschen gesucht, die heute an ihrer Stelle in der Heimat leben. Daraus sind dauerhafte Partnerschaften, ja selbst Freundschaften erwachsen. Das alles überwiegend ohne staatliche Einflüsse und Zuschüsse, sondern aus persönlichem Antrieb und oftmals mit dem Einsatz nicht geringer privater Mittel&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Rehabilitation - Polen fordern Minderheitenstatus</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:6AE65351-04C3-42B8-A8DB-0998DFC3F3E7</id>
    <updated>2011-06-10T13:14:32Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Polen-fordern.htm"/>
    <content>BOCHUM. Der „Bund der Polen“ hat Deutschland aufgefordert, die hier lebenden Polen als nationale Minderheit anzuerkennen. Der Verbandsvorsitzende Marek Wójcicki sagte, dies sei nötig, da auch die Deutschen in Polen als Minderheit anerkannt seien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Minderheitenstatus werde es den polnischen Lobbyorganisationen zudem einfacher machen, international gegen Deutschland zu klagen, betonte Wójcicki gegenüber der Welt. Aber auch ohne diesen werden sich die Polen „nicht scheuen“ auf europäischer Ebene gegen die Bundesrepublik vorzugehen. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Polnischstämmige werden rehabilitiert. Deutsche Minderheit als Geisel polnischer Interessenpolitik.</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:574A8498-0C5F-40DF-A1A4-74E39B1ACC03</id>
    <updated>2011-06-09T10:02:47Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Polnischstaemmige.htm"/>
    <content>Seit langem fordern polnische Vereinigungen in Deutschland von der Bundesregierung die Wiederherstellung des Minderheitenstatus, der ihnen in der Weimarer Republik zuerkannt worden war. Die Rechte der Deutschen Minderheit in der Republik Polen auf muttersprachlichen Unterricht verkommen darüber zur Fußnote.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bis 1940 existierte im – damals weit nach Osten ausgreifenden – Deutschen Reich der Bund der Polen in Deutschland. Im seinerzeitigen Verband der nationalen Minderheiten in Deutschland waren neben der dänischen, sorbischen und friesischen Minderheit auch die Polen als Minderheit organisiert. Nach Ende des Polen-Feldzuges wurde der Verband im Februar 1940 per Verordnung des Ministerrats für die Reichsverteidigung verboten und aufgelöst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Steter Tropfen höhlt den Stein, kann man wohl sagen angesichts des polnischen Erfolges, die umstrittenen Ansprüche in die deutsch-polnischen Regierungskonsultationen gebracht zu haben. Seit Februar 2010 diskutieren Regierungsdelegationen beider Länder, polnische Interessenvertreter aus Deutschland sowie Vertreter der Deutschen Minderheit in Polen am Runden Tisch über polnische Wünsche, als nationale Minderheit rehabilitiert und in frühere Rechte wiedereingesetzt zu werden.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>»Nur die Wahrheit macht frei« Festansprache Erika Steinbachs auf dem Deutschlandtreffen der Ostpreußen in Auszügen</title>
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    <updated>2011-06-02T16:11:10Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Div/DT-Erfurt-2011/Festansprache-Steinbach.htm"/>
    <content>Das Deutschlandtreffen der Ostpreußen ist nicht Abschottung und geistige Enge, sondern Offenheit und der Blick über die Grenzen. Damit erinnern sie an millionenfache Schicksale und an die Heimat. Wir erfahren jeden Tag über die Medien von neuen Vertreibungen weltweit. Wir müssen deshalb auch gemeinsam der heutigen jungen Generation den Wert von Heimat vermitteln und alle Menschen dazu aufrufen, Vertreibungen weltweit zu ächten, am Beispiel unseres eigenen Schick­sals. Vertreibung war und ist kein legitimes Mittel von Politik, sondern Verbrechen. Millionen Vertriebene mussten vor ihrer Vertreibung Zwangsarbeit leisten. Nicht nur für die Sow­jetunion, sondern auch für Polen, die Tschechoslowakei oder Jugoslawien. Mittel-, Ost- und Südosteuropa waren über viele Jahre auch nach dem Zweiten Weltkrieg noch gigantische Sklavenhalter-Regionen. In ihrem Buch „Atemschaukel“ gibt die Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller einen beklemmenden Eindruck davon. Die Toten dieser Lager wurden nicht bestattet, sie wurden einfach namenlos verscharrt. Rund zwei Millionen Deutsche haben bei der Flucht oder durch die Vertreibung, in Arbeitslagern oder bei Massakern ihr Leben verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der polnische Historiker Witold Pronobis hat in einem Vortrag 2009 im Zusammenhang mit den in Marienburg bei Baggerarbeiten entdeckten mehr als 2000 deutschen Opfern darauf hingewiesen. Er stellte fest: „Weitere Orte, an denen sicherlich eine beachtliche Anzahl verstorbener, zu Tode gequälter oder ermordeter deutscher Zivilisten vergraben liegen, sind die zahlreichen Lager und Gefängnisse für Deutsche in den ersten Nachkriegsjahren.“ Er bedauerte, dass es auf diesem Gebiet keine solide Zusammenarbeit zwischen polnischen und deutschen Historikern gibt. Und er sagte sehr deutlich einen Satz, den man sich insbesondere in Deutschland hinter die Ohren schreiben sollte: „Die Suche nach Versöhnung durch Verschweigen, worauf die Mitglieder der polnisch-deutschen Lehrbuchkommission setzen, ist keine langfristige Lösung.“ Wie wahr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Verantwortung dafür trägt nicht allein Polen, sondern in weit erheblicherem Ausmaß seit Jahr und Tag die deutsche Politik. Peter Glotz hat es sehr drastisch auf den Punkt gebracht, als er schrieb: „Es wird kein politisches Europa geben, solange man einige europäische Völker wie sanfte Irre behandelt, mit denen offen zu diskutieren der Therapie widerspricht.“ In all unseren Nachbarländern werden seit Jahren an vielen Orten Erinnerungsstätten und Tafeln für ermordete Deutsche errichtet. Witold Pronobis stellte auch hierzu sehr richtig fest: „Massengräber ermordeter deutscher Zivilisten oder Stätten ihres Martyriums erleben langsam ein Gedenken. Im Allgemeinen geschieht dies durch die Initiative von Familienmitgliedern der ermordeten Deutschen oder der Organisation des Bundes der Vertriebenen – aber mit Erlaubnis und der stetigen Zusammenarbeit der örtlichen polnischen Gesellschaft oder der Selbstverwaltung. Man errichtet Obelisken oder Denkmäler mit Tafeln, die eine zweisprachige polnisch-deutsche Inschrift tragen.“ Seitens deutscher politischer Repräsentanten werden diese zivilen Gräber- und Gedenkstätten weitest­gehend ignoriert.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>»Ostpreußen lebt« Rede des Sprechers der Landsmannschaft Ostpreußen Stephan Grigat auf der Großkundgebung am 29. Mai in Erfurt</title>
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    <updated>2011-06-02T16:09:08Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Div/DT-Erfurt-2011/Rede-Grigat.htm"/>
    <content>Frau Staatsekretärin, verehrte Abgeordnete aus Bundestag und Landtag, meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Ostpreußen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ich heiße Sie alle auf der Großveranstaltung des Deutschlandtreffens der Ostpreußen in Erfurt sehr herzlich willkommen. Als Vertreterin der Thüringischen Landesregierung begrüße ich Frau Staatssekretärin Dr. Marion Eich-Born; für den Bund der Vertriebenen begrüße ich unsere heutige Festrednerin und Präsidentin des BdV, Erika Steinbach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für den Verband der Europäischen Flüchtlinge und Vertriebenen begrüße ich den Generalsekretär und den Präsidenten der Generalversammlung, Dr. Massimiliano Lacota und Wilhelm v. Gottberg. Aus dem Deutschen Bundestag begrüße ich Frau Abgeordnete Antje Tillmann. Aus dem Thüringischen Landtag begrüße ich die Abgeordneten Christina Tasch und Manfred Grob.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für das Bayerische Sozialministerium begrüße ich Ministerialdirigent Hansel. Ich heiße die Vertreter der befreundeten Landsmannschaften und des BdV in unseren Reihen herzlich willkommen. Als Vertreter der heimatverbliebenen deutschen Landsleute aus Ostpreußen begrüße ich den Präsidenten des Verbandes Deutscher Vereinigungen in Ermland und Masuren, Heinrich Hoch. Als Vertreter der Kirchen begrüße ich den Vorsitzenden der Gemeinschaft evangelischer Ostpreußen, Probst Erhard Wolfram, und die deutschen Seelsorger aus Ostpreußen, Domherr André Schmeier aus Allenstein und Pfarrer Dawid Banach für Treuburg und Goldap.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Berichte zum Deutschlandtreffen der Ostpreußen Erfurt 2011</title>
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    <updated>2011-06-02T11:03:07Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Div/DT-Erfurt-2011/Berichte/index.htm"/>
    <content>Erbe und Verpflichtung&lt;br /&gt;
15.000 Besucher kamen zum Deutschlandtreffen nach Erfurt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Ostpreußen bleiben ihrer Heimat in wohl einmaliger Treue und Hingabe verpflichtet. Das stellten sie beim diesjährigen Deutschlandtreffen der Landsmannschaft Ostpreußen (LO) wieder einmal in besonders beeindruckender Weise unter Beweis. Unter dem Motto „Ostpreußen – Erbe und Verpflichtung“ kamen am vergangenen Wochenende rund 15.000 Besucher zum Erfurter Messegelände, um sich zu treffen, sich auszutauschen und gemeinsam die Erinnerung an die Heimat wachzuhalten. Zahlreiche Aussteller, ein facettenreiches Begleitprogramm und die Großkundgebung am Sonntag machten das große Treffen der Ostpreußen wieder zu einem besonderen Erlebnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Buntes und reges Treiben herrschte in der Halle, in der gewerbliche wie ideelle Anbieter und Kunstschaffende ihre Arbeit und ostpreußische Spezialitäten präsentierten. Ein ökumenischer Gottesdienst, die Verleihung des Kulturpreises, Vorträge und kulturelle Darbietungen rundeten das Ausstellungsprogramm ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Großer Andrang herrschte auch bei der Großkundgebung. Beim Glockengeläut des Königsberger Doms wurde manches Auge feucht. Die Fahnenstaffel bildete die farbige Kulisse und Marschmusik, gespielt vom Blasorchester Cottbus, verlieh der Veranstaltung einen angemessenen musikalischen Rahmen. Andächtige Stille herrschte, als Wolfgang Thüne der Toten gedachte und an ihr Vermächtnis für die nachfolgenden Generationen erinnerte. In seiner Ansprache machte Stephan Grigat, Sprecher der LO, deutlich, dass die LO auch in Zukunft beharrlich, unvermindert und von politischem Gegenwind unbeeindruckt für die Rechte der Ostpreußen eintreten werde. Die Festrede hielt Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen. Darin betonte sie, dass die Unterdrückung oder Relativierung der Vertreibung sich abseits der Menschenrechtsnormen bewege. Andächtig wurde es, als das Ostpreußenlied erklang, sich die Anwesenden erhoben und ergriffen den Text anstimmten.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Für weitere Berichte bitte den Link anklicken.</content>
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    <title>Steinbach fordert Gedenktag für Vertriebene</title>
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    <updated>2011-05-30T20:29:33Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Steinbach-fordert.htm"/>
    <content>ERFURT. Die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach (CDU), hat erneut die Einführung eines Gedenktages für die nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebenen Deutschen gefordert. Hierfür komme nur der 5. August in Betracht, sagte Steinbach auf dem Deutschlandtreffen der Ostpreußen in Erfurt. An diesem Tag wurde 1950 die Charta der deutschen Heimatvertriebenen unterzeichnet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
„Die Charta steht fest auf dem Fundament des christlichen Abendlandes“, betonte die CDU-Bundestagsabgeordnete vor etwa 3.000 Zuhörern. Sie habe auch nie zu Haß und Gewalt aufgerufen, wie es vor allem linke Kritiker immer behaupteten. Vielmehr müsse man das Dokument in seinem historischen Kontext sehen.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Steinbach auf Heimatbesuch. Situation der deutschen Minderheit in Danzig erkundet</title>
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    <updated>2011-05-26T07:36:45Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Heimatbesuch.htm"/>
    <content>Die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, ist zu Wochenbeginn mit Spitzenvertretern der deutschen Minderheit in Danzig und Neustadt/Westpreußen zusammengetroffen. In ihrer Eigenschaft als  menschenrechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erörterte Steinbach Fragen des Minderheitenstatus und -schutzes der deutschen Volksgruppe in den  nördlichen Regionen der Republik Polen. Über den Inhalt der Gespräche wurde auf Bitten der Gastgeber Vertraulichkeit vereinbart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Am Montag legte Steinbach in der Seemannskirche des Heiligen Petrus in Gdingen vor der Gedenktafel für die Schiffe „Wilhelm Gustloff“, „Goya“ und „Steuben“ Blumen nieder und betete. Die mit Ostflüchtlingen überfüllten Transporter waren im Winter 1945 durch sowjetischen Torpedobeschuss versenkt worden, insgesamt mehr als 10.000 Deutsche starben in der eisigen Ostsee.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Grußworte zum Deutschlandtreffen der Ostpreußen Messe Erfurt  28. und 29. Mai 2011</title>
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    <updated>2011-05-25T19:44:34Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/Div/DT-Erfurt-2011/Grussworte.htm"/>
    <content>- Volker Kauder, CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, MdB  &lt;br /&gt;
- David McAllister, Niedersächsischer Ministerpräsident&lt;br /&gt;
- Christine Lieberknecht, Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen &lt;br /&gt;
- Horst Seehofer, Bayerischer Ministerpräsident&lt;br /&gt;
- Rainer Brüderle, FDP-Vorsitzender im Deutschen Bundestag &lt;br /&gt;
- Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg  &lt;br /&gt;
- Siegmund Ehrmann, MdB, Sprecher der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion&lt;br /&gt;
- Edeltraut Dietel, Landesvorsitzende der Landsmannschaft Ostpreußen Landesgruppe Thüringen &lt;br /&gt;
- Mike Mohring, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag</content>
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    <title>Pendelschlag der Geschichte - Deutschlandtreffen als Fenster in die preußische und deutsche Vergangenheit</title>
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    <updated>2011-05-25T19:43:04Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Pendelschlag-der-Geschichte.htm"/>
    <content>Am letzten Wochenende im Mai ruft die Landsmannschaft Ostpreußen (LO) die heimatvertriebenen Ostpreußen, deren Nachgeborene sowie Freunde des Landes zum 20. Deutschlandtreffen nach Erfurt. Auch wenn die Massenmedien in der heutigen Zeit nur wenig Notiz nehmen von den großen Heimattreffen der Ostdeutschen, so erhellen diese doch für einen Moment die deutsche Geschichte um die Mitte des 20. Jahrhunderts. Diese Geschichte ist im Gedächtnis der nachwachsenden Generationen nicht mehr oder nur diffus präsent. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Ostpreußen war 1918 eine blühende Provinz ganz im Nordosten des Kaiserreiches. Die Königsberger Albertina Universität war als Wissenschaftsstandort ein Leuchtturm, der weit in das Baltikum und nach Russland hinein strahlte. Auch als Ostpreußen 1919 durch die Schaffung des polnischen Korridors aufgrund des Versailler Diktatfriedens in eine Insellage geriet, erwiesen sich die Ostpreußen als Patrioten und hielten unerschütterlich an der Zugehörigkeit ihrer Provinz zu Deutschland fest. Man gehörte zum Reich. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl hatte Tradition.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Polen lässt Steinbach-Besuch kalt - Kein Kaffee mit Kaschuben</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:11460A8F-F93E-4D34-9959-BDA78D348AE7</id>
    <updated>2011-05-23T14:25:36Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Kein-Kaffee.htm"/>
    <content>Für viele Polen war Vertriebenen-Präsidentin Steinbach lange ein rotes Tuch. Sie verdächtigten sie, die Kriegsschuld Deutschlands relativieren zu wollen. Vor allem in der Debatte über ein Zentrum gegen Vertreibung sorgten Äußerungen von ihr wiederholt für Empörung. Doch der Reizeffekt scheint sich abgenutzt zu haben. Bei einem Besuch in Polen traf sie vor allem auf Gleichgültigkeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Gerade mal sechs Demonstranten hatten sich vor dem Büro der deutschen Minderheit in Danzig in Stellung gebracht, um mit zwei Transparenten und einem Megaphon gegen den Besuch von Erika Steinbach zu protestieren. &quot;Wir wollen von Frau Steinbach nichts als die Wahrheit. Sie soll endlich aufhören zu lügen und die Oder-/Neiße-Grenze nicht länger in Frage stellen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Zu mehr Widerstand haben sich die Polen nicht aufraffen wollen. Die Vorsitzende des Deutschen Bundes der Vertriebenen ist längst nicht mehr die Reizfigur, die sie mal war. Die CDU-Politikerin wird hierzulande eher als Problem für ihre eigene Partei denn als Belastung für das deutsch-polnische Verhältnis wahrgenommen. In ihrem Geburtsort Rumia in der Nähe von Danzig schlägt Erika Steinbach vor allem eins entgegen: Gleichgültigkeit.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Westerwelle gedenkt Eroberern Königsberg</title>
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    <updated>2011-05-23T13:32:21Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Westerwelle-gedenkt.htm"/>
    <content>KÖNIGSBERG. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Rußland und Polen der bei der Einnahme Königsbergs gefallenen sowjetischen Soldaten gedacht. Gemeinsam mit Sergej Lawrow (Rußland) und Radek Sikorski (Polen) legte er in der vergangenen Woche in Königsberg am „Mahnmal der 1.200 Gardisten“ einen Kranz nieder.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Anlaß war ein Dreiertreffen Westerwelles mit seinen beiden Amtskollegen in der ehemaligen Hauptstadt Ostpreußens. Das Auswärtige Amt konnte auf Nachfrage nicht sagen, ob auf dem Friedhof auch deutsche Soldaten liegen oder ob Westerwelle auch für sie einen Kranz niedergelegt hat. &lt;br /&gt; ...</content>
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    <title>Tschechien erhält einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat</title>
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    <updated>2011-05-21T13:30:57Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/UN-Menschenrechtsrat.htm"/>
    <content>Die Tschechische Republik hat für die kommenden drei Jahre einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat inne. Die erforderliche Mehrheit erhielt Tschechien gleich im ersten Wahlgang mit 148 von 191 Stimmen. Für die Region Osteuropa, die sechs Sitze hat, waren zwei Plätze zu vergeben. Den zweiten Sitz erhielt Rumänien und setzte sich damit gegen Georgien durch. Dem UN-Menschenrechtsrat gehören insgesamt 47 Mitgliedsstaaten an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Tschechien möchte unter anderem durchsetzen, dass im Rat keine Länder vertreten sein dürfen, die selbst Menschenrechte verletzen. Weitere Arbeitsschwerpunkte sollen die Meinungsfreiheit und das Verbot von Folter sein. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Eine Reise in die eigene Vergangenheit - Interview mit Erika Steinbach</title>
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    <updated>2011-05-22T17:20:53Z</updated>
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    <content>Heute fährt Erika Steinbach nach Danzig - begleitet von Protesten. Im Interview verrät die Vertriebenen-Chefin, was sie an Polen schätzt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Welt am Sonntag: Frau Steinbach, am Sonntag fahren Sie nach Polen, um dort Vertreter der deutschen Minderheit zu treffen und deutsche und polnische Opfer des Zweiten Weltkriegs zu ehren. Als Sie das Land in der Vergangenheit besucht haben, wurden oft Puppen verbrannt, die Ihren Namen trugen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Erika Steinbach: Ja, das ist des Öfteren vorgekommen, ob ich nun in Grünberg oder Warschau war. Für manche polnische Nationalisten gehört das wohl zum Standardprogramm. Aber diese Akteure, die politisch zum rechten Lager gehören, sprechen nicht für das gesamte Polen, sondern für den nationalistischen Teil. Mit der Regierung des Liberalen Donald Tusk haben sich solche schrillen Töne deutlich abgeschwächt.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Stolperfalle Bodenreform: Edith Milius kämpft um 1518,33 Euro Vertriebenengeld</title>
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    <updated>2011-05-19T16:16:33Z</updated>
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    <content>LÖWENDORF - Die Heimatvertriebenen des Zweiten Weltkrieges vergessen die schwere Zeit der Umsiedlung und des Neubeginns nie. Edith Milius im Ortsteil Löwendorf der Stadt Trebbin ist gleich doppelt betroffen. Sie fühlt sich Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg erneut als Verliererin. Es geht um das Vertriebenenzuwendungsgesetz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Grundlage erhielten Vertriebene, die bis zur Wiedervereinigung in der ehemaligen DDR gelebt haben, eine einmalige Zuwendung von 4000 Deutsche Mark (DM). Edith Milius stammt aus Pommern. Dort wurde sie am 3. Januar 1942 geboren. Der Vater war im Krieg vermisst. Ihre Mutter harrte mit drei Kindern in der alten Heimat aus. Im Juni 1947 wurde die Familie aus Polen ausgewiesen. Der Vater war nicht wiedergekommen. „Wir landeten im Kreis Wittenberg“, erzählt Edith Milius. Später lernte sie ihren Mann Horst Milius aus Löwendorf kennen, Sohn Peter wurde geboren. „Wir alle haben uns gefreut, als wir erfuhren, dass wir diese Zuwendung erhalten sollten“, erinnert sich Edith Milius. Sie hat viele Jahre als Fleischwaren-Verkäuferin in Trebbin gearbeitet. Die Rente der 69-Jährigen ist nicht gerade üppig. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Danzig-Besuch: CDU verteidigt Steinbach gegen polnische Anfeindungen</title>
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    <updated>2011-05-19T16:14:31Z</updated>
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    <content>BERLIN. Der vertriebenenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Klaus Brähmig (CDU), hat die polnischen Anfeindungen gegen Erika Steinbachs (CDU) kurz vor ihrem Danzig-Besuch kritisiert. Es seien vor allem „rechtspopulistische Kreise in Polen“, die Reise der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) zu „Wahlkampfzwecken instrumentalisieren“ wollten, sagte Brähmig. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Steinbach hatte angekündigt, die deutsche Minderheit in Danzig besuchen und in Gdingen der 9.000 deutschen Opfer der 1945 von einem sowjetischen U-Boot versenkten „Wilhelm Gustloff“ gedenken zu wollen. Die Leitung der örtlichen Seemannskirche hatte daraufhin angedroht, die CDU-Politikerin nicht zum Gedenkstein für die Opfer in das Kircheninnere vorzulassen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Vertriebene: Union fordert intensivere Forschung zu „Wolfskindern“</title>
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    <updated>2011-05-12T12:37:15Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Wolfskinder.htm"/>
    <content>BERLIN. Der vertriebenenpolitische Sprecher der Unionsfraktionen im Bundestag, Klaus Brähmig (CDU), hat sich für eine intensivere Erforschung der so genannten „Wolfskinder“ ausgesprochen. „Es ist sehr erfreulich, daß sich Politik und Medien zunehmend der Thematik dieser Waisenkinder annehmen, von denen viele bis heute nicht wissen, daß sie deutscher Herkunft sind“, sagte Brähmig. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Der 8. Mai will nicht vergehen - Totale Niederlage, millionenfaches Leid und Entrechtung wirken bis heute</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:62560F26-D525-46EA-8406-86D340A397E8</id>
    <updated>2011-05-11T12:35:41Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Der-achte-Mai.htm"/>
    <content>Keine der heutigen Beschwörungsformeln zum Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai vor 66 Jahren als Tag der Befreiung kann verdecken: Für die Masse der Deutschen wurden die Schrecken des Krieges abgelöst durch einen Zustand der Erniedrigung, durch Ehr- und Rechtlosigkeit, durch Verzweiflung, Hungertod, millionenfache Verschleppung, Gefangenschaft und Vertreibung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wir wurden durch Siegerwillkür graduell zu einem Sklavenvolk degradiert. Noch heute versuchen die „befreundeten“ Nachbarstaaten mit Hinweis auf die NS-Zeit den Status eines gleichberechtigten Partners zu verweigern. Mit Hinweis auf die deutsche Schuld helfen viele Angehörige der politischen Klasse in Deutschland mit, Deutschland im Status der Unmündigkeit zu halten. Den ostdeutschen Vertriebenen gegenüber ist das Wort von der stattgefundenen Befreiung am 8. Mai 1945 eine Verhöhnung ihres Schicksals und eine Missachtung ihrer Menschenwürde. Für die Ostdeutschen bestand die sogenannte „Befreiung“ aus dem Verlust von Heimat und Besitztum, für die Frauen und Mädchen beinahe ausnahmslos aus Schändung, soweit sie nicht rechtzeitig davonkamen.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Die Stille nach „The Soviet Story“ - Kolumne von Lion Edler</title>
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    <updated>2011-05-08T12:43:33Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/The-Soviet-Story.htm"/>
    <content>Nun habe ich mir am Montag auch den aufsehenerregenden Film „The Soviet Story“ angesehen, der die Verbrechen des Sowjet-Kommunismus und die Mitschuld der Sowjetunion an Ausbruch und Ausbreitung des Zweiten Weltkriegs schonungslos darlegt. Doch der Film, der 2008 im EU-Parlament uraufgeführt wurde, mehrfache Auszeichnungen erhielt und in diversen Ländern im Fernsehen zu sehen war, ist in Deutschland nicht im Handel erhältlich, weil er zu gefährlich für die Machthaber hierzulande ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Es ist in dieser erbärmlichen Republik auch nicht möglich, daß der Film im Fernsehen gezeigt wird, noch nicht einmal eine deutsche Synchron-Fassung existiert. Allein schon an solchen Dingen sieht man, daß hier etwas von Grund auf faul ist im Staate BRD! Und die Medien schweigen ihn systematisch tot, es war wieder einmal die Junge Freiheit, über die ich überhaupt von diesem mutigen Film der Wahrheit hörte. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>„Sag mir, wo die Toten sind“ - neuer Dokumentarfilm über Massaker an deutschen Zivilisten</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:C79F2E8A-D9F1-41F1-9FE6-21739C3193A3</id>
    <updated>2011-04-29T16:21:33Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Neuer-Dokumentarfilm.htm"/>
    <content>Es ist ein dunkles Kapitel in der tschechischen Geschichte, das auch nach mehr als 60 Jahren Emotionen hervorruft. Ein Teil der Bevölkerung will nichts mehr davon wissen und es lieber vergessen. In letzter Zeit gibt es aber immer mehr Menschen, die die Massengräber öffnen lassen und den Tatsachen auf den Grund gehen. Die Massengräber, in denen an verschiedenen Orten Tschechiens kurz nach dem Kriegsende getötete deutsche Zivilisten begraben wurden. Das öffentlich-rechtliche Tschechische Fernsehen brachte am Donnerstag einen neuen Dokumentarfilm von Regisseur David Vondrácek. Der Regisseur sucht darin ähnlich wie in seinem Film „Töten auf tschechisch“ nach dem Verbrechen, zu denen es während der so genannten „wilden Vertreibung“ kam.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Landsmannschaft Schlesien trennt sich von Jugend</title>
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    <updated>2011-04-20T15:30:07Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/LMS-trennt-sich.htm"/>
    <content>Die Schlesische Jugend wurde von Rechtsextremisten unterwandert. Die Vertriebenen-Landsmannschaft hat die Trennung von der Jugendorganisation beschlossen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Medien jüngst über eine massive Unterwanderung der Jugendorganisation der Landsmannschaft Schlesien berichteten, teilte der geschäftsführende Bundesvorstand am 18. April 2011 der Öffentlichkeit mit, sich von der Schlesischen Jugend getrennt zu haben. Der Bundesvorstand um Rudi Pawelka folge mit der Trennung von der Nachwuchsorganisation dem Unvereinbarkeitsbeschluss, nach dem eine Kooperation mit extremistischen Organisationen ausgeschlossen sei. Der Beschluss des Bundesvorstands ist formal ein Ruhen der korporativen Mitgliedschaft und muss zur Wirksamkeit noch von der kommenden Bundesversammlung der Schlesier bestätigt werden. Bereits im Vorfeld hatte sich die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, in einem Deutschlandfunk-Interview von der Vertriebenenjugend klar distanziert: „Wir lassen uns von Extremisten, egal von welcher Richtung, nicht vereinbaren!“, so die Bundestagsabgeordnete der CDU.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Tschechien: Die Geburt eines Nationalisten</title>
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    <updated>2011-04-20T15:28:54Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Neue-Menschlichkeit.htm"/>
    <content>„Neue Menschlichkeit“ verkündete er 1945, daraus wurde die Vertreibung der „odsun“, der Sudetendeutschen. Jirí Gruša stürzt nun mit einer polemischen Biographie Edvard Benes vom Sockel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Tschechien ehrt den Staatsmann, der zweimal Präsident der Tschechoslowakei war, mit einem Standbild vor dem Außenministerium in Prag. Kennt das Volk heroischer Humanisten und tapferer Glaubenskämpfer wie Jan Hus wirklich keine besseren Helden? In Prags herrlicher Altstadt wirkt dieser Benes, der im Mai 1945 per Dekret mehr als zwei Millionen Deutsche vertreiben ließ, wie ein Relikt aus kommunistischer Zeit. Schließlich hatte Benes die Sowjetunion als Verbündeten der Tschechen schon 1938 ins Spiel gebracht, kehrte 1945 mit russischen Truppen im Triumph von Osten ins Vaterland zurück und ermöglichte im Februar 1948 die Machtübernahme der Kommunisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Bald danach war Benes, die zwiespältigste Figur der jüngeren Geschichte des Landes, tot. Doch die Kommunisten, deren Partei er nie angehörte, ehrten ihn bewusst nicht. Erst 2005 bekam der Vater der Tschechoslowakei sein Denkmal, als wollte die neue politische Elite den Urheber der Vertreibung endlich belobigen.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Sudetendeutsche warnen vor Ratifizierung der Grundrechte-Ausnahme</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:AA8092AD-97AF-4955-BE08-46CB9F3D4896</id>
    <updated>2011-04-10T17:36:24Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Sudetendeutsche-warnen.htm"/>
    <content>Die Bundesversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich hat anlässlich ihrer gestrigen Hauptversammlung eine Entschließung angenommen, in der die gesetzgebenden Körperschaften in Österreich sowie die übrigen EU-Mitgliedstaaten aufgefordert werden, das von den Regierungschefs im Oktober 2009 beschlossene „Protokoll Nr. 30 über die Anwendung der Charta der Grundrechte auf die Tschechische Republik“ nicht zu ratifizieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Vertreter der Heimatvertriebenen weisen mit allem Nachdruck darauf hin, dass mit dieser Ausnahme nicht nur die rechtsstaatliche Ordnung der gesamten Union in ihren Grundfesten erschüttert werde, sondern es vielmehr zu einer unzulässigen Diskriminierung der Opfer der 1945 und 1946 stattgefundenen Vertreibungen durch den Fortbestand der Benesch-Dekrete komme. Außerdem werde gegen Artikel 16, 17 und 20 des UNO-Paktes verstoßen, indem die Opfer nicht als Vertriebene und als Rechtspersonen anerkannt werden und die Leugnung der „schwersten Vertreibungs-Verbrechen der Menschheit“ als Aufstachelung zu Hass, Erniedrigung und Diskriminierung zu werten seien.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>&quot;Mit diesen wollen wir nichts zu tun haben&quot; Erika Steinbach distanziert sich von Schlesischer Jugend</title>
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    <updated>2011-04-07T18:25:09Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Schlesische-Jugend.htm"/>
    <content>Der Bund der Vertriebenen lasse sich nicht von Extremisten vereinnahmen, betont seine Präsidentin Erika Steinbach. Die von Rechtsextremisten unterwanderte Schlesische Jugend werde nicht länger finanziell gefördert. Die Erklärung zur Abgrenzung von Extremismus zu unterschreiben, habe ihr Verband nicht nötig.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Historisierung der Vertreibung der Deutschen - Verdrängung des Vertreibungsunrechts. Zum Eckpunktepapier für die Arbeit der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:C4E96203-B46C-4516-9792-BBFEA1FD5AA2</id>
    <updated>2011-04-07T15:22:09Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Historisierung.htm"/>
    <content>Nach Abschluss der politisch umstrittenen Besetzung des Stiftungsrats der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ ist das genannte Eckpunktepapier, vorgelegt vom Direktor der Stiftung, Prof. Dr. Manfred Kittel, inzwischen von Stiftungsrat, dem auch Vertreter der Vertriebenen angehören, als „Beratungsgrundlage begrüßt“ worden und soll demnächst nach Beratung von ihm verabschiedet werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf diese Beratungen soll hier auf einige grundsätzliche Schwächen des Papiers hingewiesen werden. Es muss sich die Frage gefallen lassen, ob die Vertreibung der Deutschen bei den vorgesehenen Ausgangspunkten und Zielsetzungen des Papiers eine angemessene Darstellung finden kann. Dass das Thema Flucht und Vertreibung behandelt und auch im Hinblick auf Versöhnung zum Gegenstand einer Dauerausstellung gemacht werden soll, ist allgemein anerkennenswert. Der damit verbundenen Zielsetzung, „Vertreibung als gewalttätiges Instrument und als Unrecht zu jeder Zeit und an jedem Ort zu ächten“, kann selbstverständlich nicht widersprochen werden. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Warnung vor Missdeutung: BdV bei Merkel: Unschuldige im ZgV nicht zu Tätern machen</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:1F9FADC8-EC32-4C88-AE55-9E7E6E3161FA</id>
    <updated>2011-04-07T15:20:24Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/missdeutung.htm"/>
    <content>Bundeskanzlerin Angela Merkel empfing am 31. März das Präsidium des Bundes der Vertriebenen (BdV) mit seiner Präsidentin Erika Steinbach zu einem Meinungsaustausch im Bundeskanzleramt in Berlin. Dort hatten sich beide Seiten auf vier Themen verständigt, die zu diskutieren seien: 1) nationaler Gedenktag, 2) Massengräber deutscher Ziviltoter in den Vertreibungsgebieten und den deutschen Siedlungsgebieten im Süd-Osten Europas, 3) Entschädigung für deutsche Zwangsarbeiter und 4) Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ (ZgV).&lt;br /&gt;
...</content>
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    <title>Anzeigen gegen Kaczynski nach Verunglimpfung von Schlesiern</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:D2D9A4E2-AC80-4852-9C47-3061B5DF4EBC</id>
    <updated>2011-04-06T15:27:17Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/verunglimpfung.htm"/>
    <content>WARSCHAU. Mehrere Politiker der liberalen Regierungspartei (PO) Polens haben am Montag Strafanzeige gegen den konservativen Oppositionsführer Jaroslaw Kaczynski (PiS) gestellt. Dieser habe mit seinen Äußerungen zur „schlesischen Minderheit“ eine ganze Volksgruppe verunglimpft, sagte der Fraktionsvorsitzende der PO, Tomasz Tomczykiewicz. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Kaczynski hatte behauptet, die „schlesische Nation“ sei lediglich eine „verkappte Option für Deutschland“ und ein Versuch, sich vom „Polentum zu distanzieren“, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Die Bestrebungen der Autonomiebewegung seien laut den polnischen Konservativen deshalb eine Gefahr für die territoriale Integrität Polens. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Streit um Agnes Miegels Rolle in NS-Zeit</title>
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    <updated>2011-03-24T14:37:32Z</updated>
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    <content>Bad Nenndorf (dpa) - Fast lebensgroß sitzt Agnes Miegel in Bronze gegossen im Kurpark von Bad Nenndorf bei Hannover: Eine schlanke Frau mit strengen Gesichtszügen, ein Buch in der Hand. Das Denkmal eines Stifters wurde zum 30. Todestag der Schriftstellerin 1994 aufgestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt werden Rufe lauter, es zu entfernen oder wenigstens mit einem kritischen Hinweisschild zu versehen. «Zu Miegel gibt es bisher keine politischen Beschlüsse. Die Beratungen stehen noch aus», sagt der stellvertretende Stadtdirektor Heinrich Bremer.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Grenzstreit: Konflikt um preußische Gedenktafel</title>
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    <updated>2011-03-24T16:44:40Z</updated>
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    <content>LETSCHIN. Um eine alte Gedenktafel aus Küstrin ist zwischen einem deutschen Wirt und Polen ein bizarrer Streit entbrannt. Die Gedenktafel war bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs an einem Küstriner Wohnhaus befestigt und erinnerte an den dortigen Aufenthalt des preußischen Kronprinzen und späteren Königs Friedrich II. in den Jahren von 1730 bis 1732. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
1945 wurde das Wohnhaus völlig zerstört. Erst 1993 wurde die Tafel von einem Sammler aus dem Schutt geborgen und nach Deutschland gebracht. &lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Bad Nenndorf / Kurpark: Miegel-Anhänger fordern Erhalt des Denkmals</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:DD66C8F3-EAA5-4B6C-9F9F-FE9991E2F20E</id>
    <updated>2011-03-20T13:02:17Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Agnes-Miegel-Denkmal.htm"/>
    <content>„Radikalisieren ist saublöd, Extremisten machen alles kaputt.“ Es sind deutliche Worte – ausgesprochen von einer Frau, die sonst die poetischen Töne schätzt. Hildrun Aschenborn war eigens aus dem Westerwald nach Bad Nenndorf zu den Agnes-Miegel-Tagen gekommen, um sich in Reaktion auf die in vielen Städten tobende Diskussion über die Einstellung von Miegel zum Nationalsozialismus, für die Dichterin auszusprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Deren Werk sei ihrer Familie in Namibia über Generationen hinweg ein Halt gewesen. Ob Denkmal oder Umbenennung von Straßen, Plätzen und Schulen: Dass in Deutschland und ausgerechnet in Miegels letzter Heimatstadt das Andenken infrage gestellt wird, war Aschenborn und vielen Besuchern unverständlich. Politische Hetze sei bei Miegel niemals aufgetaucht. Vielmehr habe sie als Vertriebene viel geschrieben gegen Gewalt und die Folgen. Werke, die ihren Weg bis nach Afrika gefunden haben. „Das ist uns ein Anliegen“, betonte Aschenborn auch im Namen ihrer 95-jährigen Mutter. „Wir sind Aschenborn“, erklärt sie und präsentiert das Familienwappen an ihrer Bluse. Das stamme ebenso von Willibald Völsing, wie die fast lebensgroße Bronzefigur von Miegel, die als Denkmal im Bad Nenndorfer Kurpark steht.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Macht siegte über Recht: Vor 90 Jahren, am 20. März 1921, fand die Volksabstimmung in Oberschlesien statt</title>
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    <updated>2011-03-20T12:59:28Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Macht-siegte-ueber-Recht.htm"/>
    <content>Schon während des Ersten Weltkrieges setzte unter den in Oberschlesien lebenden polnischen Arbeitern eine lebhafte Propaganda für die Trennung Oberschlesiens vom Deutschen Reich und für eine Vereinigung mit dem wieder entstehenden Polen ein. Erste Keime eines polnischen Nationalismus in Oberschlesien entstanden um die Jahrhundertwende, als man Polen aus Galizien und Kongresspolen als Arbeitskräfte in das oberschlesische Industriegebiet holte. In fast allen Landkreisen und größeren Städten entstand eine Reihe polnischer Vereine, die zwar angaben, apolitische Ziele zu verfolgen, jedoch für eine bisher in Oberschlesien unbekannte polnische Idee warben. Die sich herausbildende Intelligenzschicht der zugewanderten Polen, bestehend aus Ärzten, Rechtsanwälten, Kaufleuten und katholischen Geistlichen, hatten sich zum Ziel gesetzt nicht nur polnisch-nationales Gedankengut zu verbreiten, sondern auch Oberschlesien von Deutschland zu lösen. Diese Agitation verstärkte sich nach dem Ausgang des Ersten Weltkrieges, als 1919 polnische Politiker Ansprüche auf deutsches Staatsgebiet stellten, gestützt auf die berühmten 14 Punkte des US-Präsidenten Wilson.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Prof. Dr. Alfred de Zayas: Unzulässige Diskriminierung der deutschen Opfer</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:9F899C11-5B4B-4C26-879F-9C47E746EDD5</id>
    <updated>2011-02-28T18:48:48Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/diskrimminierung.htm"/>
    <content>Zu &quot;Polen gegen Gedenktag für Vertriebene&quot; (F.A.Z. vom 15. Februar): Die schwere und anhaltende Verharmlosung der Vertreibung der Deutschen durch deutsche, polnische und tschechische Historiker stellt eine Menschenrechtsverletzung dar, denn sie bedeutet eine unzulässige Diskriminierung der Opfer. In diesem Zusammenhang muss an Artikel 26 des UN-Paktes über bürgerliche und politische Rechte erinnert werden, der die rechtliche Gleichheit aller Menschen garantiert und jede Willkür und Diskriminierung verbietet. Die Missachtung des Status der Vertriebenen als Opfer kann zudem als eine Verletzung des Artikels 16 dieses Paktes verstanden werden, der das Recht auf Anerkennung als Rechtsperson garantiert. Eine massive Verharmlosung der Vertreibung oder die Leugnung der Vertreibungsverbrechen kann darüber hinaus eine Verletzung von Artikel 20 dieses UN-Paktes darstellen, wenn eine Aufstachelung zu Hass, Erniedrigung und Diskriminierung beabsichtigt wird. Zumindest aber stellt eine solche Verharmlosung eine Verletzung von Artikel 17 dieses Paktes dar, der Beeinträchtigungen der Ehre und des Rufes von Menschen verbietet. Die deutschen Vertriebenen und ihre Nachkommen dürfen keine Opfer zweiter Klasse sein. Die anhaltende Diskriminierung der Vertriebenen in den Medien, in Schulbüchern und im politischen Dialog stellt eine Verletzung allgemein anerkannter menschenrechtlicher Normen dar. Die Haltung der Historiker, die kein Zentrum gegen Vertreibungen und keinen Gedenktag für die Vertriebenen wollen, bedeutet letzten Endes, dass die Deutschen beziehungsweise die Vertriebenen kein Recht haben, Opfer zu sein, und dass ihres Leidens nicht zu gedenken ist.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Vorbild Preußen missbraucht - In den ersten Apriltagen soll eine Polen-Partei gegründet werden</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:15F905A6-DB52-43AA-965C-64FD6E50874D</id>
    <updated>2011-03-17T12:38:27Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Preussen-missbraucht.htm"/>
    <content>Nein, es ist kein schlechter Aprilscherz, auch wenn so mancher ostdeutscher Heimatvertriebener das glauben mag, wenn er das hört: In den ersten Apriltagen soll eine Polen-Partei gegründet werden, die den gleichen Status als nationale Minderheit einfordert, wie die deutsche Volksgruppe ihn in der Republik Polen habe. Eine besondere Volte ist, dass der künftige Vorsitzende der Polen-Partei, Stefan Hambura, auch noch behauptet, er wolle nur das wiederhaben, was die Nationalsozialisten den Polen in Deutschland widerrechtlich genommen hätten. Hier bekommt man den Eindruck, dass Dinge in einem Topf miteinander verrührt werden, die so nicht zusammengehören.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Volkszählung in Polen — und die Schlesier?</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:2B3E52B3-E85A-4D91-A45D-C86464B28A4C</id>
    <updated>2011-03-04T09:49:17Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Volkszaehlung.htm"/>
    <content>Vom 30. April bis 1. Juni 2011 findet in Polen erneut eine Volkszählung statt. Überall werden wieder Interviewer unterwegs sein und den Bewohnern entsprechend dem Fragebogen nach Paß, Nationalität und Sprache und mehr fragen. Aber welche Fragen genau auf dem Formular stehen werden, ist noch immer nicht sicher. Alle Minderheiten in Polen haben sich in ihrem Sinn an das Statistische Hauptamt in Warschau gewandt, selbstverständlich auch Norbert Rasch für die Sozialkulturelle Gesellschaft der Deutschen in der Wojewodschaft Oppeln, also im Oppelner Schlesien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Wie umfangreich die einzelne Minderheit bei dieser Volkszählung in Erscheinung tritt, entscheidet darüber, wie sie in Staat und Gesellschaft in den nächsten zehn Jahren berücksichtigt wird, zum Beispiel finanziell und kulturell. Zweisprachige Ortsschilder sind nach dem Minderheitenschutzgesetz abhängig von dem prozentualen Anteil der Minderheit an der Gemeindebevölkerung. Speziell für die Bundesrepublik als Schutzmacht der Deutschen in Polen ist das Ausmaß ihres Engagements auch nicht unabhängig von dem Umfang der deutschen Volksgruppe.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Bedrohliche Identitätsfrage - Volkszählung 2011 in der Republik Polen: Gefahr für die Zukunft der dortigen Deutschen</title>
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    <updated>2011-03-03T21:02:27Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Identitaetsfrage.htm"/>
    <content>Von April bis Juni 2011 zählt die Republik Polen ihre Staatsbürger. Für die deutsche Volksgruppe stellt dieses Ereignis einen Prüfstein besonderer Art dar. Ihre Angehörigen müssen sich nunmehr nach jahrzehntelanger Unterdrückung deutlich bekennen. Sollten sie das nicht tun, wäre es ihnen nicht mal zu verübeln. Bekennende Vorbilder sind rar gesät, und die Bundesregierung nimmt ihre Obhutspflicht höchstens sehr diskret wahr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Sollte die Zahl der offiziell erfassten Deutschen sinken, droht ein Dammbruch. Substanziell wie auch finanziell (staatliche Unterstützung) wäre aufgrund der ermittelten Zahlen mit drastischen Einschnitten zu rechnen. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Deutschland soll »aufwachen«</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:AEC7A2B7-A3C5-45C5-89E4-3EBDA6C27854</id>
    <updated>2011-03-03T11:44:59Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Aufwachen.htm"/>
    <content>Chefredakteur der auflagenstärksten polnischen Zeitung fordert, dass Berlin in Europa Führung übernimmt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Trotz alter Feindschaft wird die deutsche Führungsschwäche auf EU-Ebene in Polen mit Sorge betrachtet. Alles scheint nur noch um deutsches Geld zu gehen, Visionen für Europa seien nicht mehr erkennbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Dass das Verhältnis der Polen zu Deutschland „schwierig“ ist, gehört zu den Konstanten der europäischen Politik. Zum Grundgefühl des östlichen Nachbarn gehört der beunruhigende Eindruck, zwischen zwei Riesen, Deutschland und Russland, gleichsam eingeklemmt zu sein. Dazu gesellt sich das bohrende Empfinden, als große europäische Nation nicht das Gewicht zu entfalten, das Polen eigentlich zustünde.&lt;br /&gt;
...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Moment mal! Schicksalsjahre und das Recht zu trauern</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:F761142D-1133-4BDA-87C5-66359F834069</id>
    <updated>2011-02-24T16:28:16Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Schicksalsjahre.htm"/>
    <content>Auschwitz-Tag ist immer. Der Prozess gegen „die Deutschen“ findet täglich statt. Hitlers Verbrechen – ihre unschuldigen Opfer sind in Wort und Bild, im Fernsehen und Internet stets abrufbar, werden bei so gut wie jeder Polit-Talkshow mindestens einmal angesprochen. Die Opfer sind unschuldig. Die Frage, ob auch Deutsche unschuldige Opfer des Zweiten Weltkriegs und der zwei Diktaturen – Hitlers und Stalins – waren, wird selten in der Öffentlichkeit gestellt. 50 Jahre lang fast nichts. Dann erscheinen im deutschen Fernsehen Filme von Guido Knopp über die deutschen Opfer, Dokumentationen, ergänzt durch Wochenschau-Aufnahmen und Interviews mit Opfern, sogar über Gewaltakte, besonders die monatelangen, massenhaften Vergewaltigungen fast aller deutschen Frauen und Kinder durch die Soldaten der Roten Armee und ihre Verbündeten, Polen und Tschechen. Die Filme wurden von Millionen Überlebenden gesehen – mit fast ungläubigem Erstaunen: Ist das denn erlaubt? Immer sind alle diese Filme mit einem Hinweis versehen: Hitlers Schuld am Krieg! &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Geburtsstunde deutscher Probleme: 25. Februar 1947: Alliierter Kontrollrat verbietet Preußen</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:3185D0A0-9142-4B9E-92B0-60E75A4EBBE0</id>
    <updated>2011-02-24T16:26:45Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Preussenverbot.htm"/>
    <content>Am 25. Februar 1947 erließ der Alliierte Kontrollrat das berüchtigte Kontrollratsgesetz Nr. 46. Dessen Artikel 1 lautete: „Der Staat Preußen, seine Zentralregierung und alle nachgeordneten Behörden werden hiermit aufgelöst.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Um diesem schändlichen Willkürakt der Siegermächte eine gewisse Scheinlegitimation zu geben, wurde dem Dekret – es handelte sich um ein oktroyiertes Dekret, nicht um ein Gesetz – die dreiste Lüge vorangestellt, dass Preußen von jeher Träger des Militarismus und der Reaktion gewesen sei. Dies geschah vor 64 Jahren in Berlin. In den ehemals preußischen Städten Berlin und Potsdam erinnert heute nichts mehr an diese Schandtat. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Linz/Donau: Gedenktafel für Sudetendeutsche zertrümmert</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:3C355C7A-2C58-440B-A972-A2939D7017A6</id>
    <updated>2011-02-19T14:05:59Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Gedenktafel-zertruemmert.htm"/>
    <content>An der Nibelungenbrücke in der oberösterreichischen Landes-hauptstadt Linz erinnerte seit ihrer Enthüllung am 15. Juni 1985 eine Gedenktafel an die Ankunft zehntausender aus ihrer Heimat vertriebener Sudetendeutscher, die mit dem Überqueren der Donau aus Richtung Urfahr nach Wochen oder Monaten des Grauens die Flucht aus ihrer Heimat und dem sowjetisch-kommunistischen Machtbereich hinaus in ein von den Westmächten kontrolliertes Gebiet geschafft hatten. Österreich war wie das übrige Deutsche Reich von den siegreichen Alliierten in Besatzungszonen aufgeteilt worden, sodass viele volksdeutsche Flüchtlinge und Vertriebene, um ihren Peinigern zu entkommen, ihre Flucht weiter Richtung Westen fortsetzten, um über die sowjetisch-amerikanische Zonengrenze zu gelangen, die in Oberösterreich entlang der Donau verlief.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Versöhnung mit sich selbst. Schwarz-Gelb: Regierung soll 5. August als Vertriebenen-Gedenktag prüfen</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:99A0B4E5-EE33-412C-8F7A-7BFE1F255124</id>
    <updated>2011-02-16T20:55:12Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Versoehnung.htm"/>
    <content>Mit der Mehrheit der Regierungsfraktionen hat der Bundestag die Bundesregierung aufgefordert, den 5. August als möglichen nationalen Gedenktag für die Opfer der Vertreibung zu prüfen. Es ist der Jahrestag der „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ von 1950.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In der Debatte traten scharfe Gegensätze zwischen Regierung und Opposition zutage. Sprecher von Union und FDP hoben hervor, dass die Vertriebenen mit ihrer Charta den Teufelskreis von Rache und Vergeltung durchbrochen hätten, indem sie schon fünf Jahre nach dem Krieg die Hand zur Versöhnung reichten. Stephan Mayer (CSU) nannte die Charta einen „Akt der Selbstüberwindung“ und sprach von einem „herausragenden historischen Dokument“. Patrick Kurth (FDP) sagte: „Die Charta war und ist wegweisend.“ Ähnlich äußerten sich noch weitere Politiker der Koalition.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Polnische Regierung kritisiert Gedenktag für Vertriebene</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:9E041B65-651B-4A44-ACBA-B24911D2E3B9</id>
    <updated>2011-02-15T18:13:57Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Kritik-aus-Polen.htm"/>
    <content>WARSCHAU. Das polnische Außenministerium hat Pläne der Bundestages, einen nationalen Gedenktag für die Vertriebenen einzurichten, abgelehnt. Die Charta der Vertriebenen enthielte viele „aus polnischer Sicht beunruhigende Elemente“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der Text würde die „Gesamtheit des historischen Kontextes des Zweiten Weltkrieges“ nicht beachten und diene deshalb nicht der deutsch-polnischen Verständigung. Ähnlich äußerten sich polnische Medien. Die konservative Zeitung Rzeczpospolita bemängelte es gäbe im Bundestagsbeschluß keinen Hinweis auf die Ursachen des Zweiten Weltkriegs. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Dresden: Die Bomber liebenlernen</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:4F1885D6-0B31-4E47-A041-0C6E80FC0DF5</id>
    <updated>2011-02-13T10:21:34Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Die-Bomber.htm"/>
    <content>Alle Jahre wieder rüstet Dresden sich am 13. Februar für den Mummenschanz. Den Anlaß bietet der Terrorangriff von 1945: Ein Massenmord, der als solcher erdacht, geplant und von englischen und amerikanischen Bombern mit technischer Präzision ausgeführt wurde. Das war vor 66 Jahren. Es gibt Gesten und Zeichen der ehemaligen Feindmächte, daß sie die Flächenbombardements deutscher Städte für keine Glanzstücke ihrer Kriegskunst mehr halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Heute geht es darum, wie der deutsche Staat und die deutsche Gesellschaft an diese Untat und ihre Opfer erinnern. Mit jedem Jahr wird die Verlegenheit größer. Grund ist die schlichte Tatsache, daß die Opfer des Dresdner Massenmordes – Deutsche waren! Noch immer gibt es keine öffentlichen Rituale, die geeignet sind, die Aufwallungen individueller Trauer zu adaptieren. &lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Tschechien gibt Raubgut an rechtmäßige Erben zurück</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:159DAA7B-24B3-4559-844A-4C16042706B6</id>
    <updated>2011-02-11T19:01:38Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Raubgut-zurueck.htm"/>
    <content>Wie mehrere tschechische Zeitungen berichten, muss das Land einen Teil des Gutes Groß-Rohosetz im nordböhmischen Eisenbrod an die ursprünglichen Besitzer zurückgeben. Es gehörte seit dem 17. Jahrhundert dem lothringischen-böhmischen Adelsgeschlecht „Desfours-Walderode“. 1946 wurde es auf Basis der Benes-Dekrete konfisziert und dem tschechischen Staat übertragen. Das dazugehörige Renaissanceschloss ist heute ein nationales Kulturdenkmal und wird vom Denkmalamt verwaltet. Im Jahr 1992 erhielt Graf Karl Desfours-Walderode die tschechische Staatsbürgerschaft und stellte einen Restitutionsantrag. Seit seinem Tod kämpft die Witwe für die Rückgabe des zu Unrecht enteigneten Besitzes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Johanna Kammerlander, promovierte Juristin, legte beim Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen Beschwerde gegen tschechische Gerichte und Behörden ein, die nach ihrer Ansicht die Rückgabe verzögerten. Obwohl der Ausschuss der Klägerin recht gab, entschied der Europäische Menschenrechtsgerichtshof (EGMR) gegen sie. Die dortige Sachbearbeiterin, eine Tschechin, soll nach Medienberichten nämlich mit einem Juristen verheiratet sein, der Tschechien gegen Restitutionsansprüche vertritt und Staatspräsident Vaclav Klaus berät.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Sudetendeutsche vor UNO abgeblitzt - Menschenrechtsausschuss lässt Klage nicht zu</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:B2CCA281-B20C-48A4-9698-B44B547BC72C</id>
    <updated>2011-02-10T19:00:23Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Klageabweisung.htm"/>
    <content>Eine Gruppe von 47 Sudetendeutschen, darunter zwei Oberösterreicher, ist vor dem UNO-Menschenrechtsausschuss mit einer Beschwerde gegen Tschechien gescheitert. Sie hatten auf Rückgabe des nach dem Zweiten Weltkrieg aufgrund der Benes-Dekrete konfiszierten Eigentums geklagt. Ihr Anwalt Thomas Gertner argumentierte, dass die Vertreibung aller Sudetendeutschen und die Einziehung ihres Vermögens eine „ethnischen Säuberung“ war, weshalb die Konfiskationen null und nichtig seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Das Genfer UNO-Gremium hat nun gegen die Sudetendeutschen entschieden. Es ging dabei auf die Frage, ob die Vertreibung eine „ethnische Säuberung“ war, erst gar nicht ein. Vielmehr folgte der Ausschuss dem tschechischen Einwand, wonach die inkriminierten Ereignisse lange vor dem Inkrafttreten des Menschenrechtspaktes stattfanden. Der Pakt könne nicht rückwirkend angewendet werden. Außerdem sei die Enteignung „ein abgeschlossener Geschehensablauf, der keine noch andauernden Wirkungen mehr aufweist.“ Die Beschwerde wurde daher abgewiesen.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Stadt Planá möchte Verfügungsgewalt über Waldstück in der Oberpfalz zurück</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:2EE432C6-6BA6-4F8E-8A13-BE9AD8DE8A67</id>
    <updated>2011-02-09T16:09:10Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.ostdeutsches-forum.net/aktuelles/"/>
    <content>Die westböhmische Stadt Cheb / Eger hat im Dezember vergangenen Jahres einen Rechtsstreit um ein Waldstück in Deutschland gewonnen. Das Verwaltungsgericht in Regensburg entschied, dass Cheb wieder über seinen Wald in der Nähe von Tirschenreuth in der Oberpfalz verfügen darf. Auch zwei weitere westböhmische Städte besitzen Waldstücke in der Oberpfalz: Planá / Plan und Aš / Asch. Am Wochenende berichtete die tschechische Presseagentur CTK, dass Planá erwägt, so wie Cheb vor Gericht zu ziehen. Radio Prag hat bei der Bürgermeisterin von Planá, Martina Nemecková, nachgefragt.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Geschichtspolitik: Opposition kritisiert Gedenktag für Vertriebene</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:D52A9579-FD94-4492-8B3D-F4D1A4C3E000</id>
    <updated>2011-02-10T15:37:35Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Opposition-kritisiert.htm"/>
    <content>BERLIN. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Forderung von Union und FDP nach einem Gedenktag für die Vertriebenen scharf kritisiert. In dem Antrag sei nicht „ein Anflug von historischer und politisch-moralischer Distanz zur Charta der Vertriebenen zu erkennen“, sagte Thierse der Süddeutschen Zeitung. Dies sei „unerhört“. Die Charta lese sich, als habe es den Holocaust nie gegeben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Hintergrund ist ein am Donnerstag im Bundestag angenommener Antrag von CDU/CSU und FDP, in dem die Bundesregierung unter anderem aufgefordert wird, zu prüfen, den 5. August zu einem Erinnerungstag an die Vertreibung zu erheben. An diesem Tag wurde im Jahr 1950 die „Charta der Vertriebenen“ unterschrieben. Eine Würdigung der Vertriebenenorganisationen, so die Regierungsfraktionen, sei überfällig. &lt;br /&gt;
...</content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Vertreibung: CDU-Politikerin beklagt mangelnde Aufarbeitung</title>
    <id>tag:uuid.feedcap.net,2012-02-12:3F8A1DEE-1EC4-4C4B-A31F-7A8F6995D372</id>
    <updated>2011-02-08T08:23:37Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Mangelnde-Aufarbeitung.htm"/>
    <content>SCHWERIN. Die Vizepräsidentin des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern, Renate Holznagel (CDU), hat die mangelnde Auseinandersetzung mit der Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten beklagt. „Es gibt eine Lücke in der Aufarbeitung“, sagte die Landesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen der dpa. &lt;br /&gt;
Holznagel, deren Eltern aus Ostpreußen stammten, betonte die große Bedeutung der Vertreibung für Mecklenburg und Vorpommern. So habe nach dem Zweiten Weltkrieg die Hälfte der Einwohner aus Vertriebenen bestanden. Dies sei zu Zeiten der DDR nicht aufgearbeitet worden.&lt;br /&gt;...</content>
  </entry>
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    <title>Sakralbauten im nördlichen Ostpreußen: Die Gier der Popen</title>
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    <updated>2011-02-06T10:29:47Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Gier-der-Popen.htm"/>
    <content>In Russland regelt ein neues Gesetz die Rückgabe enteigneter Sakralbauten. Die orthodoxe Kirche fordert jetzt Gebäude zurück, die ihr niemals gehörten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Im nördlichen Teil des einstigen Ostpreußens hat sich die russisch-orthodoxe Kirche im vergangenen Jahr ein ungewöhnlich buntes Immobilienportfolio zugelegt: Darin findet sich nicht nur die Kaliningrader Großdiskothek Wagonka, sondern auch das städtische Puppentheater und der Konzertsaal des örtlichen Philharmonischen Orchesters. Außenstehenden mag sich nicht sofort erschließen, wieso diese Gebäude für die Seelsorge unerlässlich sind, die Kaliningrader Eparchie verweist jedoch darauf, dass es sich bei den Bauten um ehemalige Gotteshäuser handelt. Im Frühjahr 2009 erhob die russisch-orthodoxe Kirche erstmals Anspruch auf ein Dutzend früherer Sakralbauten im Kaliningrader Gebiet. Seitdem hat sie sich über vierzig Immobilien vom russischen Staat überschreiben lassen, weitere Anträge werden derzeit vorbereitet.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>AGMO e.V. - zum Thema: Autonomiebewegung in Schlesien</title>
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    <updated>2011-02-06T19:29:30Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Eindeutigkeit-tut-not.htm"/>
    <content>Eindeutigkeit tut not - Die deutsche Volksgruppe in Oberschlesien und die Bewegung für die Autonomie Schlesiens (RAS)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die jüngsten Regional- und Kommunalwahlen in der Republik Polen haben insbesondere in Oberschlesien für ein erhebliches Presseecho und lebendige Diskussionen in interessierten Kreisen gesorgt. Neben der zunächst bestehenden Verwirrung um die Regierungsbeteiligung der Liste der deutschen Volksgruppe an der Regierung in der Woiwodschaft Oppeln, kam es zu einem überraschenden Einzug der Bewegung für die Autonomie Schlesiens (RAS) in der Woiwodschaft Schlesien (Kattowitz) in das dortige Regionalparlament. Dieser „Erfolg“ wurde durch die unmittelbare Regierungsbeteiligung der RAS „gekrönt“. Vor dem Vorstand der AGMO e.V. – Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen zeichnete der stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft, der Historiker Tobias Körfer, in einem detaillierten Bericht ein umfassendes Bild der politischen Lage in Oberschlesien.&lt;br /&gt;...</content>
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    <title>Blick nach Ostpreußen: Orthodoxe übernehmen sanierte Kirchen</title>
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    <updated>2011-02-05T11:35:39Z</updated>
    <link rel="alternate" href="http://www.odfinfo.de/aktuelles/2011/Sanierte-Kirchen.htm"/>
    <content>Eine Kolumne von Manfred Grund für TLZ / Eichsfelder Tageblatt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
In einer Demokratie ist die Kontrolle der Regierung eine der wichtigsten Aufgaben des Parlaments. Um Regierungshandeln wirklich zu kontrollieren, brauchen die Abgeordneten Informationen. Nicht immer sind Regierungen oder Verwaltungen sofort bereit, ihr Herrschaftswissen mit den Abgeordneten, insbesondere jenen der Opposition zu teilen. Manchmal ist es notwendig, regelrecht zu nerven und zu löchern. ... Die Geschäftsordnung des Bundestages schreibt deshalb ein spezielles Fragerecht vor. ... Diese Anfragen werden in Bundestagsdrucksachen veröffentlicht. ... Mir ging es jüngst um die Situation der Kirchen und kirchlichen Gebäude in Ostpreußen, heute Oblast Kaliningrad. &lt;br /&gt;...</content>
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