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21. Januar 2009: 50 Jahre Currywurst
Das Grundrezept bestehend aus Tomatenmark, Curry und Worcester-Sauce hat bis heute einen einzigartigen Siegeszug durch die deutschen Imbiss-Buden genommen, wurde oft kopiert, aber geschmacklich nie erreicht. Zumindest darf man dies vermuten, wenn man liest, dass der US-Amerikanische Lebensmittel-Multi Kraft Foods (z.B. Milka, Toblerone, Jakobs, Miracoli und diverse Ketchup und Saucen-Sorten) der Erfinderin ein Angebot, welches diese aber dankenswerter Weise nicht angenommen hat, unterbreitete das Rezept abzukaufen. Hamburger & Döner verdrängen die Brühwurst Die originale Berliner Currywurst ist übrigens eine Brühwurst, die als „Currywurst mit“ und „Currywurst ohne“ [Pelle] inklusive der zwölf Kräutern (Curry) bestehenden scharfen Tomatensoße serviert wird. Das ehemals florierende Geschäft der Erfinderin ist mittlerweile nicht mehr geöffnet, nachdem der Hochzeit der Currywurst durch die Ausbreitung der Hamburger-Bratereien und Döner-Buden Mitte der 80er Jahre ein jähes Ende gesetzt wurde, gab die Erfinderin altersbedingt das Verkaufsgeschäft auf. Geblieben ist nicht nur eine Gedenktafel an der Berliner Kantstraße 101, sondern auch eine echte Bereicherung der deutschen Fast-Food Kultur, die es alleine mit Kartoffelpuffern und Brühwürsten sicherlich niemals in den Alltag der Deutschen Mittag-Esser gebracht hätte. Wer eine echter Berliner Currywurst probieren möchte, muss übrigens nicht unbedingt dort wohnen oder gar nach Berlin reisen. Wer möchte kann im Currywurst Onlineshop www.currywurst-berlin.com per online Bestellung das Objekt der Begierde auswählen und nach Hause liefern lassen. Wer es probierte, möge bitte seine Meinung an dieser Stelle kundtun.
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