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Johannisburg - Kreis Johannisburg.
 Hochmeister Heinrich Dusemer gründete am
Ausfluß des Pissek aus dem Warschausee zur Sicherung des Flußübergangs das Haus
Johannisburg. Der Komtur zu Balga, Ulrich Fricke, gestattete den vor der Burg
ansässigen Jägern, Beutnern und Fischern 1367 freie Jagd in den umliegenden
Wäldern und Fischerei in einigen Seen. Die Burgsiedlung wuchs zu einem Dorf, dem
Hochmeister Ludwig von Erlichshausen 1451 200 Hufen verlieh. Der Ort konnte sich
entfalten und wirtschaftlich erstarken. Der Große Kurfürst verlieh ihm 1645 das
Stadtrecht. Im Unglücklichen Kriege (1806/1807) wurde die Stadt geplündert und mußte hohe Kontributionskosten an die Franzosen aufbringen. 1818 wurde die
Grenzstadt Kreissitz, die im 19. Jahrhundert durch Holzindustrie und
Gewerbebetriebe aufblühte. 1939 hatte sie 6.300 Einwohner. —
Das Wappen zeigt im geteilten, oben von Silber und Schwarz gespaltenen, unten im
roten Feld das auf goldener Schüssel liegende Haupt Johannes des Täufers.

Blick auf die Kriegsgräberanlage (WK I) auf dem alten Stadtfriedhof in
Johannisburg.
Die Anlage wurde 1996 mit deutscher Unterstützung neu hergerichtet und geweiht.
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weitere Informationen:
Johannisburg
in Ostpreußen;
www.kreis-johannisburg.de/Stadt/Johannisburg/Uebersicht.htm
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