Home weitere Infos Inhalt / Suche Copyright Impressum Datenschutz

 

... wieder in Polen

 


Mit uns im Dialog bleiben ...

... mit den ODF-Foren auf Yahoo ... auf YouTube ... auf twitter ... auf facebook ... auf meinVZ

weitere Infos


Preußische Allgemeine Zeitung
Preußische Allgemeine Zeitung - Klartext für Deutschland - 4 Wochen gratis testen - hier Klicken!


 

Vertriebenenausstellung
Glocke der „Gustloff“ wieder in Polen
Mehr als fünfzigtausend Besucher

Die polnische Küstenwache hat die Schiffsglocke des 1945 gesunkenen Flüchtlingsschiffs „Wilhelm Gustloff“ zurückerhalten. Zwei Wochen vor deren Ende kehrte das markanteste Objekt der Ausstellung „Erzwungene Wege“ somit vorzeitig nach Polen zurück.

Die „Wilhelm Gustloff“ war im Januar 1945 mit mehr als 10.000 Menschen an Bord von Gdingen ausgelaufen. Kurz danach wurde sie von den Torpedos eines sowjetischen U-Boots getroffen und sank. Mehr als 9000 Menschen ertranken. Die polnische Küstenwache hatte bereits kurz nach Eröffnung der Berliner Ausstellung über Vertreibungen im Europa des 20. Jahrhunderts diese Forderung gestellt - ebenso wie drei andere polnische Leihgeber. Die Stiftungsvorsitzende des „Zentrums gegen Vertreibungen“, Erika Steinbach, hatte Mitte August aber auf der Einhaltung von Leihverträgen bestanden.

Die vorzeitige Rückgabe der „Gustloff“-Schiffsglocke und drei weiterer Objekte aus der Ausstellung sei „mit Rücksicht auf Einzelpersonen“ erfolgt, die in Polen unter erheblichem politischem Druck gestanden hätten. Frau Steinbach bezeichnete die Ausstellung eine Woche vor ihrem Ende als großen und unerwarteten Erfolg. Mehr als fünfzigtausend Besucher seien bisher in das Berliner Kronprinzenpalais gekommen. Sie habe sich gefreut, so Frau Steinbach, daß viele Polen, auch junge Polen die Ausstellung gesehen hätten. Unter den Besuchern seien zudem etwa 120 Schulklassen gewesen. Ein Teil der Ausstellung soll nun zur Wanderausstellung umgebaut werden und vom nächsten Jahr an wechselnden Orten gezeigt werden.

Frau Steinbach, die auch Präsidentin des Bundes der Vertriebenen ist, zeigte sich zuversichtlich, daß die Bundesregierung alsbald Ort und Konzeption eines „sichtbaren Zeichens“ zur Erinnerung und Dokumentation der Vertreibungen Millionen Deutscher aus ihren früheren Siedlungsgebieten im Osten sowie zu anderen Vertreibungen vorlegen werde.

Die Stiftungsvorsitzende selbst, die in der Vergangenheit zweimal Standorte für das „Zentrum gegen Vertreibungen“ gefunden hatte, dann aber wieder verwerfen mußte, wird keine neuen Vorschläge unterbreiten. Die Auswahl des Ortes und die Finanzierung des Projekts seien nunmehr Sache des Bundes. Frau Steinbach sagte, daß sie auch den Ort der gegenwärtigen Ausstellung, das Kronprinzenpalais an der Straße Unter den Linden, für geeignet hielte.

Quellen:
Text: pca. / Frankfurter Allgemeine Zeitung; 20.10.2006;
Bildmaterial: AP, Polskie Ratownictwo Okretowe, Gdynia;

FAZ.net
, www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E....htm


Medienarbeit über Grenzen hinweg
 
Beiträge von Ostpreußen-TV
jetzt auch als DVD-Video erhältlich


 

Seit dem 02.01.2005 sind Sie der 

. Besucher

Diese Netzseite ist optimiert für 800x600 / 1024x768 oder höher und 24 Bit Farbtiefe sowie MS-Internet Explorer 11.x oder höher.
Netscape ab 7.x oder andere Browser mit Einschränkungen verwendbar. - Soundkarte für Tonwiedergabe erforderlich.

www.ostdeutsches-forum.net/aktuelles/2006
 


... vorzeitig zurück ... wieder in Polen


zur Landsmannschaft Ostpreußen

Ostpreußen
Erleben Sie Tradition
mit Zukunft

zur Preußischen Allgemeinen Zeitung / Das Ostpreußenblatt zum Preußischen Mediendienst

Die Träger des Ostdeutschen Diskussionsforums:

Bund junges Ostpreußen (BJO)

Arbeitsgemeinschaft Junge Gereration im BdV-NRW
Junge Generation
im BdV NRW

Landsmannschaft Ostpreußen
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e.V.
 
Ostpreußen-TV
über 4,5 Millionen Videoaufrufe

Landsmannschaft Ostpreußen - Landesgruppe NRW

Deutsch / German / allemand English / Englisch français / französisch      

Copyright © 2002-2018  Ostdeutsches Diskussionsforum (ODF)

Stand: 29. September 2018

zur Feed-Übersicht